Westfalia Kelsey im Test
Kompakt und citytauglich: der neue Westfalia Camper

Bild: Bernhard Schmidt / AUTO BILD
Seinen Namen hat er vom Pelzhändler und Trapper Henry Kelsey, der im 17. Jahrhundert für die Hudson's Bay Company arbeitete. Also eher ein B-Promi im Kosmos der großen Entdecker, aber was soll’s.
Westfalia ist immer noch eins a in der Welt der Wohnmobile, und die bei Fleurette in Frankreich gebaute neue Version auf Basis des in der Türkei produzierten Ford hat Erstaunliches zu bieten.
Das ist der Westfalia Kelsey
Mit 2,04 Meter Höhe gehört er zu den Urban-Campern, also den alltagstauglichen Multitasking-Mobilen, seine Länge (5,45 m) ist gerade noch stadttauglich.

Viersitzer: Fußraum und Tisch sind familientauglich.
Bild: Bernhard Schmidt / AUTO BILD
Basierend auf dem neuen Transit mit allen gängigen Hightech-Assistenten und großen Bildschirmen gehört er zu den modernsten Campern Platz bietet er mit seinem hinten öffnenden Aufstelldach für vier Personen. Der Clou: Es gibt Dusche und Kassettentoilette, damit ist er für sämtliche Stellplätze geeignet.
Fahrzeugdaten | Westfalia Kelsey |
|---|---|
Motorisierung | Vierzylinder-Turbodiesel |
Leistung | 100 kW (136 PS) bei 3500/min |
Hubraum | 1996 cm3 |
Drehmoment | 360 Nm bei 1375-2000/min |
Höchstgeschwindigkeit | 160 km/h |
Getriebe/Antrieb | Sechsgang/Frontantrieb |
Länge/Breite/Höhe | 5450/2272/2040 mm |
Masse fahrbereit/Zuladung ca. | ca. 2631/569 kg |
Grundpreis | 69.190 Euro |
Obwohl ein kleines, wendiges Auto, hat er eine Vollausstattung mit Zweiflammen- Gasherd, 51-Liter-Kühlschrank, ausreichend Arbeitsfläche, Spüle, 50-Liter-Wasser- und -Abwassertanks. Das Bett oben misst 207 x 128 cm. Unten wird die Sitzbank elektrisch flach gelegt und das Bett mit Zusatzkissen 193 x 124 cm groß.

Ausgeheckt: WC im Heck und Duschtasse im Boden. Der Kühlschrank lässt sich am besten vom Lokus aus erreichen.
Bild: Bernhard Schmidt / AUTO BILD
Für die Dusche im Heck gibt es einen raffinierten einhängbaren Vorhang, damit das Wasser auch tatsächlich in die kleine Duschtasse rinnt.
Serienmäßig ist der 136-PS-Motor, gegen Aufpreis gibt’s den 170-PS-Diesel, auch Allrad wäre eine Option. Der Ford fährt bekannt leichtfüßig, ja sportlich und mit den Assistenzsystemen auch sehr sicher.
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