Wohnmobil Heizung: Übersicht
Nie mehr frieren im Wohnmobil

Sobald das Wohnmobil nicht nur als Sommer-Residenz genutzt wird, ist eine Heizung notwendig. Doch welche Arten Wärmequellen gibt es? Wie funktionieren sie? Welcher Wohnmobil-Typ braucht welche Heizung? Alle Antworten!
- Helene Schmidt
Heizungen sind ein fester Bestandteil von Wohnmobilen. Ab Werk ist meistens Standardware eingebaut. Aber ist das immer die beste Wahl? Es lohnt durchaus, sich im Vorfeld Gedanken über die eigenen Nutzungsgewohnheiten und dementsprechend die optimale Heizung zu machen. Nutze ich mein Wohnmobil nur im Sommer oder auch in den anderen Jahreszeiten? Welche Touren plane ich die nächsten Jahre? Gerade bei niedrigen Temperaturen ärgern sich Reisemobilisten oft über Kältenester im Fahrzeug, obwohl die Heizung eingeschaltet ist. Nichts ist ungemütlicher, als im Reisemobil zu frieren oder zu schwitzen. Zum einen kann es daran liegen, dass die Heizung nicht für die Fahrzeuggröße ausgelegt ist. Zum zweiten passt womöglich das Heizungssystem nicht zum Nutzungsprofil. Drittens kann die Heizung durch den Hersteller nicht korrekt eingebaut sein. Warmluftausgänge an den falschen Stellen können kalte Ecken zur Folge haben. Schnelle Hilfe ist möglich: Zum Beispiel nachrüstbare Zusatzheizungen, die auch für Gebrauchtfahrzeuge sehr nützlich sind. Hier klären wir über die unterschiedlichen Heizsysteme ausführlich auf:

Der Einbau der Webasto-Hybridlösung erfolgt unterm Fahrzeug. Die Heizluft und Warmwasser werden erwärmt und über ein Rohrsystem verteilt.

Klassiker: Die häufigste Heizung im Reisemobil ist die Truma Combi mit integriertem Wasserboiler (10 Liter).

Alde Compact 3020 HE: Eine Warmwasserheizung besteht aus einem Heizkessel sowie Konvektoren und Plattenheizkörpern.

Webasto eThermo Top Eco: Elektrische Standheizung in zwei Leistungsvarianten.
1. Um Schwitzwasser im Reisemobil zu verhindern, ist es wichtig, regelmäßig zu lüften. Zweimal am Tag alle Fenster und Dachluken für mindestens fünf Minuten öffnen.
2. Beim Wintercamping darauf achten, dass Ansaug- und Abgaslüftungen eisfrei sind.
3. Schneewall oder Abdeckung rund ums Wohnmobil verhindern. Abkühlung durch Zugluft unterm Fahrzeug.
4. Achten Sie vor allem nachts bei Gas- und Dieselheizungen auf ausreichende Kraftstoffvorräte.
5. Thermohauben für das Fahrerhaus verhindern den Verlust der Heizwärme durch die Fensterflächen.
6. Luftschlitze nicht verstellen. Die Luftzirkulation im Reisemobil sollte immer gewährleistet sein.
2. Beim Wintercamping darauf achten, dass Ansaug- und Abgaslüftungen eisfrei sind.
3. Schneewall oder Abdeckung rund ums Wohnmobil verhindern. Abkühlung durch Zugluft unterm Fahrzeug.
4. Achten Sie vor allem nachts bei Gas- und Dieselheizungen auf ausreichende Kraftstoffvorräte.
5. Thermohauben für das Fahrerhaus verhindern den Verlust der Heizwärme durch die Fensterflächen.
6. Luftschlitze nicht verstellen. Die Luftzirkulation im Reisemobil sollte immer gewährleistet sein.
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