Wohnmobil-Test: Vier Konzepte im Vergleich
Camper für Einsteiger im Check

Kastenwagen, Alkoven, Teil- oder Vollintegrierter – wer wird mit wem glücklich? AUTO BILD REISEMOBIL hat sich vier neue Fahrzeuge speziell für Einsteiger angeschaut.
- Helene Schmidt
- Jenny Zeume
Aller Anfang ist schwer, die Auswahl an Wohnmobilen so riesig wie die Verwirrung. Kastenwagen, Alkoven, Teil- oder Vollintegrierter – welches Fahrzeugkonzept passt zu wem? Wir haben uns vier neue Fahrzeuge für Einsteiger in der Preisspanne von 6000 bis 54.000 Euro mal genau angeschaut: Für die Kastenwagen tritt der XGO X-Van 5 an, der Sunlight A 70 vertritt die Alkoven. Als Integrierten haben wir den Forster T 599 HB am Start, das Konzept der Vollintegrierten bringt uns der Etrusco I 6900 SB nahe. In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen, was die verschiedenen Wohnmobiltypen können und wer damit sein Campingglück finden kann.
Vier Wohnmobiltypen im Test

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Kastenwagen, Alkoven, Teil- oder Vollintegrierter – wer wird mit wem glücklich? AUTO BILD REISEMOBIL hat sich vier neue Wohnmobile speziell für Einsteiger angeschaut.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD

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Los geht's mit dem Kastenwagen XGO X-Van 5. Die Kastenwagen sind die Urahnen des Reisemobils und haben in jeder Altersgruppe Fans: Sie haben einfach einen besonderen Coolnessfaktor – weil sie nicht nur handlich, sondern dazu schön unauffällig sind.
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Der XGO X-Van 5 misst 5,99 Meter und hat vier Sitz- und Schlafplätze an Bord. Preis: ab 35.999 Euro. Zielgruppe aller Kastenwagen: Allein reisende Paare, denen minimaler Komfort reicht. Das sind weniger sportliche Camper um die 30, die den Traum vom Vanlife leben. In der Realität sind es eher ältere Paare, die sich für einen Kastenwagen entscheiden.
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Bei manchen spielen auch die favorisierte Reiseregion und die dortigen Straßenverhältnisse eine Rolle. Obwohl die ausgebauten Transporter im Verhältnis recht günstig zu bekommen sind, ist die Investitionssumme von mindestens 35.999 Euro für unseren XGO für junge Leute, die noch nicht lange in Lohn und Brot stehen, meistens zu hoch.
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Grundriss-Klassiker, der am häufigsten verkauft wird: Längs- oder Querbett, kleines Bad, Küche vor der Schiebetür, Halbdinette mit Tisch. Der XGO X-Van 5 mit Etagenbetten im Heck ist ungewöhnlich. Auch Exemplare mit Hubbett über der Dinette und Heckbad, Schwenkbad, Aufstelldach für zusätzliche Schlafplätze oder einer Motorradgarage sind zu finden.
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Der X-Van 5 kommt vorn mit einem klassischen Ausbau mit etwas antik wirkenden dunklen Möbelfronten. Die Garderobe findet in den Hängeschränken und im kleinen Kleiderschrank neben der Küche Platz, Geschirr kommt in den Küchenblock.
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Zweiflammenkocher und Spüle sind Standard. Gut, wenn noch die Arbeitsplatte erweiterbar ist.
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Klassiker: Beim Hängeschrank über der Küche besteht – wie hier im X-Van 5 – häufig Stoßgefahr.
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Die Nasszelle fällt in allen Kastenwagen klein aus, ist im X-Van aber besonders eng.
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Das Bedienpanel sitzt beim X-Van 5 an der Verkleidung über dem Beifahrersitz.
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Aufgrund seiner Länge von maximal sieben Metern und der geringen Fahrzeugbreite ist ein Kastenwagen auch für Städtetrips und Bergregionen mit schmalen Serpentinen geeignet.
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Manche Camper nutzen ihren Kasten sogar als Alltagsfahrzeug. Bei den kurzen Varianten, wie unserem XGO, genügt oft die Basismotorisierung (beim Fiat Ducato 120 PS).
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Bei längeren und dadurch schwereren Modellen gilt: Ein leistungsstarker Motor, der auf das Fahrzeuggewicht abgestimmt ist, spart auf Dauer Kraftstoff und Material. Den Ducato gibt's mit 120, 140, 160 oder 180 PS.
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75 Liter Diesel passen in den Tank. Der AdBlue-Vorrat beträgt 19 Liter.
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Fürs Wintercamping sind die Kastenwagen eher schlecht ausgerüstet, denn es fehlt an Isolierung, die klassische Wohnmobile bereits in der Sandwichwand ihres kastigen Aufbaus integriert haben. Hinzu kommen die großen Heck- und Seitentüren, die zum Einsteigen und Gepäck verstauen nun einmal geöffnet werden müssen.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD

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Stärken: wendiges Fahrzeug, nicht sofort als Reisemobil erkennbar, attraktiver Einstiegspreis, flexible Gepäckunterbringung im Heck, geringer Verbrauch. Schwächen: schlechte oder keine Isolierung, eingeschränktes Platzangebot, häufig unbequeme Halbdinette, große Schiebetür, durch die Heizluft entweicht, oft nur zwei Schlafplätze.
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Weiter geht es mit den Alkoven. Sie erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit. Generell genießen groß gewachsene Camper die angenehme Stehhöhe und das Raumgefühl, das nur ein Alkoven bieten kann. Unser Kandidat ist der Sunlight A 70. Auf 7,25 Metern bringt er vier Sitz- und sechs Schlafplätze unter. Preis: ab 45.999 Euro.
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Zielgruppe für Alkoven sind Familien mit mehr als zwei Kindern. Aber auch die immer größer werdende Anzahl an Freizeitsportlern, die viel und großes Equipment dabeihaben, weiß den großen Stauraum eines Alkovenmodells zu schätzen.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD

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Egal ob Längsbetten, Doppelquerbett, Stockbetten oder Rundsitzgruppe im Heck: Beim Alkoven ist eigentlich alles möglich. Einige Hersteller bieten sogar Modelle mit Schlafplätzen für bis zu sieben Personen an. Unser Testmobil verfügt über ein Doppelquerbett im Heck.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD

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Im 2,10 x 1,57 Meter großen Alkovenbett können auch zwei Personen gemütlich nächtigen. Wird es nicht benötigt, kann es hochgeklappt werden.
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Die Sitzgruppe lässt sich zu einer weiteren Schlafmöglichkeit umbauen. In der Praxis ist sie aber eher für Kinder geeignet.
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Die Küche bietet viel Platz, um für die ganze Familie zu kochen. Toll ist der große Kühlschrank.
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Das Bad ist geräumig. In der Dusche können auch große Menschen bequem stehen.
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Die zahlreichen Dachfenster und das helle Innendesign verstärken das angenehme Raumgefühl.
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Beim A 70 gibt es durch eine Tür einen direkten Zugang vom Wohnraum zur Heckgarage. In Sachen Stauraum hat der Alkoven seine Nase weit vorn. Vor allem die großen Modelle zwischen 7,00 und 7,50 Meter Fahrzeuglänge verfügen über eine große Heckgarage, wie unser getesteter Sunlight A 70. Bei ihm kann die Heckgarage mit bis zu bis 150 Kilo beladen werden.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD

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Zusätzlich gibt es im Wohnraum Platz in Dachschränken, Staufächern und im Kleiderschrank.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD

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Kommen wir zu den Fahreigenschaften: Allein wegen der Fahrzeugabmessungen brauchen Campinganfänger ein bisschen Übung. Beim Rangieren ist eine Person, die draußen steht und beim Einweisen hilft, sehr sinnvoll. Das verhindert im Zweifel einen teuren Rempler.
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Beim Abbiegen muss der Fahrer berücksichtigen, dass das Heck wegen des großen Überhangs ein wenig ausschwenkt. Und bei Wind bietet die Seitenlinie sehr viel Angriffsfläche. Da will das Lenkrad fest angepackt werden.
Bild: Bernd Hanselmann / AUTO BILD

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Weiterer Nachteil des Alkovens: der im Vergleich zu anderen Aufbauformen leicht erhöhte Kraftstoffverbrauch. Kurze und hohe Alkoven schließlich haben eine stärkere Tendenz zum Wanken als andere Fahrzeuge.
Bild: Bernd Hanselmann / AUTO BILD

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Das Testmobil verfügt bereits über den neuen 140-PS-Diesel mit AdBlue.
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Das Chassis-Paket (1999 Euro) umfasst u. a. manuelle Fahrerhausklimaanlage, Radiovorbereitung und Tempomat.
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Und wie steht's mit dem Wintercamping? Generell sind Alkovenmodelle wintertauglich. Bei regelmäßiger Nutzung in der kalten Jahreszeit sollte auf eine leistungsstarke Heizung geachtet werden. Die meisten Hersteller bieten dies als Sonderausstattung an. Bei Sunlight ist die kräftige Truma Combi 6 serienmäßig ab Werk mit drin.
Bild: Bernd Hanselmann / AUTO BILD

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Wer beim Wintercamping lange an einem Ort steht und einen Stromanschluss nutzen kann, für den ist die Elektrovariante Truma Combi 6E empfehlenswert. Diese kostet bei Sunlight 539 Euro mehr. Durch seine exponierte Bauform muss der Alkoven gründlich beheizt werden. Ein eigener Warmluftschlauch für diesen Bereich ist daher essenziell.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD

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Stärken: sehr gute Stehhöhe, familienfreundliche Grundrisse, große Heckgarage, viel Stauraum, geeignet auch für Sportler mit viel Equipment. Schwächen: seitenwindanfällig, hoher Aufbau, erhöhter Kraftstoffverbrauch, je nach Größe wenig Zuladung möglich, etwas schwächere Fahrleistungen.
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Neben Kastenwagen sind Teilintegrierte die beliebteste Bauart in Deutschland. Bei ihnen bleibt das Fahrerhaus der Basis erhalten. Dahinter schmiegt sich der Aufbau an, den der Reisemobil-Hersteller konstruiert. Vorteil: Ersatzteile wie Spiegel oder Türen sind Standardteile. Der 5,99 Meter lange Forster T 599 HB hat vier Sitz- und Schlafplätze und ist ab 45.999 Euro zu haben.
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Mit einem Teilintegrierten können Alleinreisende, Paare und – etwas eingeschränkt – auch Familien glücklich werden. Auf den knapp sechs Metern Länge ist alles an Bord, was das Camperherz begehrt: Küche, Bad, Sitzgruppe und Heckgarage. Bei diesen Trendfahrzeugen ...
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD

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... gibt es jedoch einen Haken: Wer es kurz haben möchte, der muss quer schlafen. Längsbetten sind bei sechs Meter Fahrzeuglänge nicht sinnvoll darstellbar.
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Wer im Urlaub mit Gästen plant, dem sei ein Hubbett über der Sitzgruppe empfohlen. Das kostet manchmal Aufpreis, beim Forster gibt es das serienmäßig. Einziges Manko bei unserem Testfahrzeug: Sowohl für das Heck- als auch für das Hubbett wird eine Leiter für den Einstieg benötigt.
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In der Küche ist alles etwas beengt. Als Arbeitsfläche muss der Esstisch dienen.
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Klasse: Bad mit Handtuchhaken, kleinem Fenster und pflegeleichten Duschwänden.
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Beim Teilintegrierten müssen in Sachen Gepäck keine Kompromisse eingegangen werden. Zum einen gibt es reichlich Dachstauschränke im Innenraum sowie je nach Grundriss mindestens einen Kleiderschrank. Zum anderen haben viele Teilintegrierte eine Heckgarage, in die so einiges hineinpasst.
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Das Panoramadachfenster spendet viel Licht, ist isoliert und aufstellbar (790 Euro extra).
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Fahreigenschaften: Durch die kompakte Größe kommen auch Anfänger oder Ungeübte mit diesem Teilintegrierten gut zurecht. Jedoch sollten Sie beachten, dass der Aufbau in den meisten Fällen breiter als das Fahrerhaus ist. Trotz kompakter Maße ist eine Rückfahrkamera eine sinnvolle Investition.
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Teilintegrierte haben meist so gut isolierte Wände, dass sie sich auch fürs Wintercamping eignen. Wer den Komfort noch steigern möchte, bestellt einige Sonderausstattungen dazu, zum Beispiel beheizbare Tanks, Isoliermatten für die Scheiben des Fahrerhauses, Teppichboden für den Wohnbereich sowie eine leistungsstärkere Heizung.
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Vorteile: vollwertiges Reisemobil für zwei bis vier Personen, Heckgarage und viel Stauraum, geeignet für Wintercamping, große Grundrissauswahl, schnell lieferbare Ersatzteile. Nachteile: Aufbau breiter als Fahrerhaus, Fahrerhaus im Winter Kältebrücke, knappes Platzangebot, bei kurzen Fahrzeugen nur Querbett möglich, bei langen Fahrzeugen großer Hecküberhang.
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Kommen wir zu den Vollintegrierten. So ein kastiges Gefährt mit einer Front wie ein Wandschrank macht erst einmal Eindruck – vor allem auf dem Campingplatz. Dabei gibt es durchaus gute Einsteigermodelle zu einem vernünftigen Preis. Unser 6,98 Meter lange Etrusco I 6900 SB hat vier Sitz- und Schlafplätze an Bord, die Preisliste startet bei 53.599 Euro.
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Integrierte bieten Platz für mehrere Personen oder sind ein fahrendes Luxusapartment für zwei Komfortbewusste – das hängt ganz von den persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ab. Da die Anschaffungskosten selbst im Einsteigerbereich deutlich höher sind als beispielsweise für einen Kastenwagen, sieht man häufiger wohlhabende Paare im Rentenalter im Fahrerhaus sitzen.
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Auch hier gilt: Die Längseinzelbetten im Heck sind des Deutschen liebste Schlafstatt.
Bei optionaler Liegeflächenerweiterung kann das Bett im Etrusco auch quer genutzt werden. Daneben sind Queensbetten beliebt. Ansonsten herrscht Vielfalt auf dem Markt. Es gibt Kandidaten mit Hubbett und Rundsitzgruppe im Heck oder mit Heckbad.
Bei optionaler Liegeflächenerweiterung kann das Bett im Etrusco auch quer genutzt werden. Daneben sind Queensbetten beliebt. Ansonsten herrscht Vielfalt auf dem Markt. Es gibt Kandidaten mit Hubbett und Rundsitzgruppe im Heck oder mit Heckbad.
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Auch die Fahrzeuglänge ist variabel, wie der Hymer Exsis-i 504 mit seinen 5,99 Metern beweist. Carado stellte vor Kurzem sogar eine Studie mit zweiter Aufbautür, begehbarer Heckgarage mit Stehhöhe und einer längs verbauten Couch (oh, ja!) vor.
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Unser Etrusco I 6900 SB ist mit L-Küche, Längseinzelbetten und Hubbett vorn ein klassischer Vertreter seiner Art.
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In der Küche ist reichlich Platz, auch in Sachen Stauraum. Blenden schützen vor Soßenspritzern.
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Das Bad im Etrusco ist geräumig, die Schwenkwand eine sinnvolle Ergänzung. Top!
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Große Heckgarage, jede Menge Schränke und viele versteckte Fächer garantieren, dass Camper alles mitnehmen könnten, was sie wollen – Betonung liegt auf könnten. Das Problem mit großen Fahrzeugen ist das Gewicht. Bei 3,5 Tonnen wird's häufig knapp in Sachen Zuladung. Viele Camper lassen sich ihren Integrierten daher auflasten.
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Lust aufs Wintercamping? Thermomatte für die Frontscheibe nicht vergessen! Ansonsten eignen sich Integrierte oft auch mit Serienausstattung für softes Wintercamping. Zweistellige Minusgrade wie im nördlichen Skandinavien verlangen allerdings nach einem Winterpaket.
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Kommen wir zu den Fahreigenschaften eines solchen Dickschiffs: Dass ein 2,30 Meter breiter und 6,98 Meter langer Etrusco I nicht so wendig ist wie ein kurzer Kastenwagen, sollte jedem bewusst sein. Und im Zweifel muss der Beifahrer beim Rangieren eben mithelfen.
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Allerdings hat die kastige Form einen praktischen Vorteil: Es gibt kaum unsichtbare Kanten zum Anecken. Wo die Frontscheibe endet, endet auch die Motorhaube. Gleiches gilt für die Seiten. Hinten ist eine Kamera hilfreich, vor allem wegen des Überhangs.
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Außerdem ist das Fahrerhaus sehr geräumig, gerade zwischen Lenkrad und Frontscheibe. Dadurch ist man sich der Gesamtgröße des Fahrzeugs ständig bewusst.
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Und der Motor? Unser Etrusco hat einen 160-PS-Ducato drunter und ist damit perfekt auf Größe, Gewicht und Luftwiderstand abgestimmt.
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Stärken: sehr großer Wohnraum durch kastige Bauform, toller Panoramablick dank großer Frontscheibe, viel Stauraum innen plus üppige Heckgarage, große Grundrissauswahl, ausreichend Stehhöhe. Schwächen: langes und breites Fahrzeug, bei 3,5 t oft Probleme mit Zuladung, Motor schlecht zugänglich, keine Beifahrertür, Seitenwindanfälligkeit.
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