WRC 2007: Rallye Japan
Mikko Hirvonen siegt, Loeb und Grönholm mit Abflug

Nachdem die WM-Führenden Marcus Grönholm (Ford) und Sébastian Loeb (Citroën) in Japan früzeitig die Autos abstellen mussten, schlug die große Stunde von Mikko Hirvonen (Ford). Mit 37,4 Sekunden Vorsprung auf Dani Sordo (Citroën) landete der Finne seinen zweiten Saisonsieg.
- Sven-Jörg Buslau
Das Pech seines Teamkollegen Marcus Grönholm (Finnland) und des dreimaligen Rallye-Weltmeisters Sébastien Loeb (Frankreich) nutzte Ford-Werkspilot Mikko Hirvonen bei der Japan-Rallye zu seinem zweiten Saisonsieg. Der 27-jährige Finne, der in diesem Jahr beim WM-Debüt der Norwegen-Rallye seines ersten Erfolg gefeiert hatte, verwies in seinem Ford Focus den Citroën-Piloten Dani Sordo (Spanien) nach 27 Wertungsprüfungen mit 37,4 Sekunden Rückstand auf Rang zwei. Dritter wurde der Norweger Henning Solberg (4:33,7 Minuten zurück) in einem weiteren Ford Focus. Hirvonen ist bei der vierten Austragung der Japan-Rallye nach Petter Solberg (Norwegen/2004), Grönholm (2005) und Loeb (2006) der vierte Gesamtsieger. Sébastien Loeb konnte die Gunst der Stunde nicht nutzen und verpasste eine Vorentscheidung im WM-Kampf.

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