WRC

Die Rallye-Boliden der WRC-Saison von 2018

WRC: Rallye Türkei

Urlaub auf Luxusyacht als Hauptpreis

Zum ersten Mal seit 2010 findet wieder eine WM-Rallye in der Türkei statt. Das für alle unbekannte Terrain macht den Titelkampf zwischen Thierry Neuville, Sébastien Ogier und Ott Tänak noch spannender.
Das ist doch mal ein Ansporn! Die Gewinner der Rallye Türkei, die am kommenden Wochenende als zehnter von 13 WM-Läufen über die Bühne geht, darf zusammen mit Familie oder Freundeskreis eine Woche lang Urlaub auf einer Luxusyacht machen. Normalerweise gibt’s für Siege höchstens mehr oder weniger hässliche Pokale...
Beim Kampf um den exklusiven Hauptpreis fangen alle bei Null an. In der Türkei fand zuletzt 2010 eine WM-Rallye statt, allerdings in einer anderen Gegend. Mit den neuen Schotter-Wertungsprüfungen rund um den die Touristenhochburg Marmaris an der Türkischen Riviera hat keiner der WM-Piloten Erfahrungen. „Keine Ahnung, was uns erwartet“, sagt Tabellenführer Thierry Neuville (Hyundai). „Was man auf Videos sieht, sind die Wertungsprüfungen vergleichsweise langsam und hart.“  

Neuville führt die Rallye WM an

Der Belgier geht voll motiviert ins Rennen – gerade hat er seinen Vertrag mit Hyundai um weitere drei Jahre verlängert. Dennoch  muss er nicht unbedingt gewinnen. Sein Vorsprung vor Titelverteidiger Sébastien Ogier (Ford) beträgt beruhigende 23 Punkte. Ogier hingegen kommt immer stärker unter Druck von Ott Tänak, im Toyota Yaris WRC (1,6-Liter-Turbomotor, rund 380 PS, Allradantrieb) Sieger der beiden vergangenen WM-Läufe in Finnland und Deutschland. Nur noch 13 Zähler beträgt sein Rückstand auf Ogier. „Für mich zählen nur Siege“, hat der Este die Parole ausgegeben.
Auf die drei Titelfavoriten und das Verfolgerfeld warten 17 Prüfungen mit einer Gesamtlänge von 312 Kilometer. Der Start erfolgt am Donnerstag (19:08 Uhr deutscher Zeit) mit einer Showprüfung in den Straßen von Marmaris.  
Die Rallye Türkei ist auch das Saisonfinale der Junior-WM, in der alle Teilnehmer in technisch identischen Ford Fiesta (1,0-Liter-Turbomotor, rund 190 PS, Vorderradantrieb) antreten. Keine Titelchancen mehr hat Julius Tannert (28), der einzige Deutsche in der gesamten Weltmeisterschaft. Tannert will sich allerdings mit einem Laufsieg verabschieden – nächstes Jahr ist er für das Championat zu alt.

Autor: Christian Schön

Fotos: Hersteller

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