Die WRC-Saison 2019, Autos und Fahrer

WRC: Turbulenzen in der Rallye-WM

Citroën steigt aus WRC aus

Paukenschlag in der Rallye-WM: Citroën steigt aus der WRC aus. Sébastien Ogier soll zu Toyota wechseln. Peugeot baut dafür Hypercar für Le Mans.
Die Gerüchte gab es schon seit Wochen, nun bestätigen seriöse Quellen gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT: Citroën zieht den Stecker und sich damit aus der Rallye-WM zurück!
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Mit Loeb wurde die französische Marke neun Mal in Folge Weltmeister

Die Franzosen holten von 2004 bis 2012 mit Sébastien Loeb neun Mal den WM-Titel. Nach einem Jahr Pause kehrten sie 2017 zurück, konnten aber nicht mehr an die Erfolge anknüpfen. Auch nicht mit der Verpflichtung von Weltmeister Sébastien Ogier für die Saison 2019: Er gewann drei Rallyes, blieb in der WM aber auf Rang drei hängen.
Die Erfolglosigkeit ist nicht der einzige Grund für den Ausstieg von Citroën aus der WRC. Der PSA-Konzern stellt sein Motorsport neu auf. Gestern verkündete Peugeot, ab 2022 mit einem Hypercar wieder bei den 24 Stunden von Le Mans antreten zu wollen. Wahrscheinlich geht Peugeot dabei eine Zusammenarbeit mit dem Chassisbauer Oreca und dem Schweizer Rennteam Rebellion ein.
Mit dem Citroën-Ausstieg steht der entthronte Champion Ogier ohne Cockpit da. Kein Problem, ein Champ wie der Franzose ist immer gefragt. Er soll nun 2020 zu Toyota wechseln, wo der Platz des frischgebackenen Weltmeisters Ott Tänak frei wird. Der Este wechselt zu Hyundai. Bei Toyota trifft Ogier auf das neue Rallye-Wunderkind Kalle Rovanperä, der 2020 seine erste Vollzeit-Saison fahren wird und als Star der Zukunft gilt.

Die WRC-Saison 2019, Autos und Fahrer


 

Fotos: Red Bull Content Pool; Picture Alliance

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