Die Marke Yo-Auto hat auf der IAA 2011 in Frankfurt und der Automesse in Minsk gezeigt, mit welchen Fahrzeugen sie die russische Autoindustrie modernisieren will. In Frankfurt hat die zur Onexim-Gruppe gehörende Firma den ë-concept gezeigt. Das ë stammt übrigens aus dem kyrillischen Alphabet und wird wie "yo" ausgesprochen. Ein Elektromotor und wahrscheinlich ein Gas-Aggregat treiben die Studie an. Laut Firmenchef Dimitri Rasumow ist der Bau einer Kleinserie denkbar. Optisch ist die Studie durchaus ein aerodynamischer Hingucker. Der Clou sind die neuartigen Schiebetüren, die sich nach oben öffnen.
Realistischer erscheinen aber die Gas-Hybrid-Fahrzeuge, die im Herbst ersten Crash-Tests unterzogen werden und in der zweiten Jahreshälfte 2012 verkauft werden sollen. Der gut vier Meter lange ё-crossover und der 4,20 Meter lange Lieferwagen ё-fourgon verfügen über Kunststoffkarosserien sowie einen Hybridantrieb aus Elektromotor und Flüssiggas oder Benzin (61 PS). Der Verbrauch soll 3,5 Liter betragen, die Höchstgeschwindigkeit 130 km/h. Reichweite: 700 Kilometer. Statt Batterien sind Super-Kondensatoren an Bord. Sie sind kleiner und leichter, können extrem schnell aufgeladen werden. Die Lebensdauer ist nahezu unbegrenzt. Nachteil: geringe Speicherkapazität – die aber für Hybridautos reichen soll. Mittlerweile können beide Wagen vorbestellt werden. Preis: 8000 bis 10.500 Euro.