Es ist wieder da! Gut vier Jahre nach der verheerenden Ahrflut ist die Region wieder "urlaubsreif". Zwar läuft überall noch der Wiederaufbau, doch längst ist das Tal zurück auf der touristischen Landkarte. Restaurants und Cafés, Straußwirtschaften und Weinstuben sind geöffnet, viele Wanderwege ausgebessert. Höchste Zeit also für eine Ahr-Tour im Reisemobil, verbunden mit einem Abstecher in die benachbarte Eifel. Urlauber können sich durch die Region schlemmen, auf Trüffelsuche gehen, durch Olivenhaine streifen, einem "Brubbel" beim Blubbern zuhören – oder sich unter Mendig einen echten Vulkan von innen ansehen, ohne dabei ins Schwitzen zu kommen. In der Eifel und an der Ahr ist so ziemlich alles möglich.

Dütchen in der Altstadt – Monschau

Els, Dütchen und Vennbrocken: Wer nach Monschau fährt, sollte vorab ein paar Vokabeln pauken, um den Besuch in der Fachwerkstadt auch kulinarisch genießen zu können. Denn die Monschauer haben über die Jahrhunderte diverse Leckereien ersonnen, um sich das einst harte Leben in der Rureifel zu versüßen. Dütchen sind kleine, mit Sahne oder Mousse gefüllte Waffelrollen. Flache, handliche Lebkuchen laufen unter dem Namen Els – und Vennbrocken sind sündhafte Schoko-Pralinen, die in der Gegend oft mit Nüssen, Mandeln, Krokant oder Marzipan veredelt werden. Ausgestattet mit diesem Proviant geht es auf "Rundweg 15" durch Monschaus verwinkelte Fachwerkgassen und über die uralten Steinbrücken, die sich über die Rur spannen. Monschauer Besonderheit ist die Kombi aus Fachwerk, Kopfsteinpflaster und eifeltypischem Schiefer, Wahrzeichen sind die Burg und das barocke Rote Haus. Dessen geschwungenes Schieferdach ist fast genauso hoch und wuchtig wie der (rote) Baukörper darunter. Das kuriose Gebäude sollten sich Besucher vom Café am Roten Haus gegenüber einmal genauer ansehen – und dabei vielleicht an einem Dütchen knabbern...
Tourist-Info, Stadtstraße 16
52156 Monschau
Tel. 0 24 72-8 04 80
www.monschau.de

Segeln auf dem Rursee – Woffelsbach

Die 1938 bei Heimbach zu einem See aufgestaute Rur zählt heute zu den größten Wassersportgebieten in NRW. Die weit verzweigte Wasserfläche – es sind knapp acht Quadratkilometer – teilen sich Segler mit Ruderern, Tretbootfahrern, Stand-up-Paddlern und den Fahrgastschiffen der Weißen Flotte. Sie alle können sich auf dem drittgrößten Binnensee des Bundeslandes bequem aus dem Weg gehen. Wichtigstes Wassersportzentrum am See ist Woffelsbach, das Standort für mehr als ein Dutzend Wassersportvereine ist. Wer einen Segelkursus machen möchte, ist in den Klubs immer willkommen. Das Gewässer bietet übrigens nicht nur wegen seiner Größe ausgezeichnete Segelbedingungen. Auch der Wind passt (fast) immer. Das Drumherum sowieso. Schließlich liegt der Rursee teilweise im Nationalpark Eifel.
Infos zu Kursen beim Segelclub Woffelsbach-Rursee (SCW-R)
Randweg 4, 52152 Simmerath-Woffelsbach
Tel. 0 15 12-1 79 16 52
www.scw-r.com
Weitere Wohnmobil-Stellplätze finden Sie auf pincamp.de

Blick ins Universum – Vogelsang

Der Nationalpark Eifel zählt zu den wenigen Regionen Europas, in denen unsere Galaxie, die Milchstraße, noch mit bloßem Auge zu bewundern ist. Im Gegensatz zu Ballungsräumen und Großstädten gibt es hier nur sehr wenige Lichtquellen, die den Blick aufs Firmament trüben. Besonders gut eignet sich die Dreiborner Hochfläche zum Sternegucken. Das Plateau nahe Vogelsang ist Teil des "International Dark Sky Park". Vom Parkplatz Vogelsang aus sind es nur wenige Gehminuten zu einem von insgesamt zehn "SternenBlicken" genannten Sternbeobachtungspunkten in der Gegend. Sie sind für all diejenigen gedacht, die den Nachthimmel auf eigene Faust erkunden möchten. Hier ist es komplett dunkel, es gibt Holzliegen gegen Nackenstarre, Infos zum Thema Lichtverschmutzung und Audiodateien zum Thema Astronomie, die per QR-Code abrufbar sind. Schöner ist nur eine der nächtlichen Sterneführungen durch ausgebildete "SternenGuides".
Infos: Nationalparkzentrum
Vogelsang 70, 53937 Schleiden
Tel. 0 24 44-91 57 40
www.nationalpark-eifel.de
"Nationalpark erleben" und "Sternenpark" anklicken

Eifel-Nationalpark-Tour mit dem Ranger – Schleiden

Seit einigen Jahren schleichen wieder seltene Raubtiere wie Luchse und Wildkatzen durch die Wälder des Eifel-Nationalparks. Ebenso Touristen, die in Begleitung von Rangern die Gegend erkunden. Zwar bekommen sie die dämmerungs-und nachtaktiven Jäger nur sehr selten zu Gesicht, doch der Ausflug in die Wildnis lohnt sich trotzdem. Die Ranger erklären zum Beispiel, wie sich der Wald der Zukunft entwickeln wird, wenn sich der Mensch von dort zurückzieht. In Teilen ist schon gut zu erkennen, wie die Natur wieder die Regie übernimmt und auch gefährdete Tierarten Terrain zurückerobern. Dazu zählen neben den genannten Räubern auch Schwarzstorch, Wasseramsel, Rotmilan sowie Amphibien und Insekten wie verschiedene Libellenarten oder Schmetterlinge, die sich mit etwas Glück durchaus blicken lassen. Die Touren sind aber noch aus anderen Gründen kurzweilig. Die Ranger geben etliche spannende Geschichten zum Besten, zum Beispiel über Relikte des Westwalls, eine geheimnisvolle Wüstung namens Wollseifen oder Humorvolles, wie vermeintliche Wolfssichtungen, hinter denen ein Dackel steckte. Oder war es doch ein Wolf im "Dackelpelz"? Sehr unterhaltsam, sehr kurzweilig.
Infos: Nationalparkverwaltung
Urftseestr. 34, 53937 Schleiden
Tel. 0 24 44-9 51 00
www.nationalpark-eifel.de
"Nationalpark erleben" und "geführte Wanderungen" anklicken

Burg Satzvey – Mechernich

Zutritt für Unbefugte verboten! Im Mittelalter sind ungebetene Burggäste buchstäblich baden gegangen, um doch irgendwie einen Fuß in die Wasserburg Satzvey setzen zu können – was stets misslang. Denn das Bad im Burggraben ging schon wegen der schweren Eisenrüstung selten gut aus. Satzvey überstand das Mittelalter, den Dreißigjährigen Krieg und andere Wirren unbeschadet, nur eine einzige vierjährige Belagerung im 16. Jahrhundert war erfolgreich. Im 2. Weltkrieg war der Glücksvorrat des Ensembles jedoch aufgebraucht: Es geriet unter Artilleriebeschuss, bei dem Burghaus, Mauern und Türme schwer getroffen wurden. Die spätere aufwendige Wiederherstellung hat sich gelohnt. Zumindest auf den ersten Blick sieht die Burg trotz einiger Umbauten noch fast so aus wie zu Wallensteins Zeiten.
An der Burg 3, 53894 Mechernich
Infos zu Burgführungen unter 01 71-3 24 43 39
www.burgsatzvey.de

City Outlet – Bad Münstereifel

Während viele deutsche Outlets auf künstlich inszenierte Altstadt-Kulissen setzen, flanieren Schnäppchenjäger in Bad Münstereifel durch echte Geschichte: Hier ist das City-Outlet nicht Bühnenbild, sondern Teil des historischen Stadtkerns. Das Shopping-Paradies umfasst gut 30 Geschäfte mit Markenware, die bis zu 70 Prozent günstiger als anderswo zu haben ist. Mit dabei sind bekannte Namen wie Wellensteyn, Puma, Steiff, Lindt, WMF oder Bugatti. Ein Zug durch die Läden von Bad Münstereifel fühlt sich ganz anders an als in irgendeinem seelenlosen Einkaufspalast. Und so ganz nebenbei lernen Besucher die malerische Altstadt sowie die Stadtmauer mitsamt Wehrtürmen und Stadttoren kennen. Die Stadtbefestigung ist fast vollständig erhalten. Für alle, die nach dem Einkaufsbummel noch Energie haben: Der Weg entlang der Stadtmauer inklusive der Wehrgänge ist gut zwei Kilometer lang und auch mit ein paar Einkaufstüten zu schaffen.
Trierer Str. 1, 53902 Bad Münstereifel
Tel. 0 22 53-3 17 00 00
www.cityoutletbadmuenstereifel.com
Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 10-19 Uhr
mehrere verkaufsoffene Sonntage sowie Late-Night-Shopping bis 22 Uhr

Schmetterlingsgarten – Blankenheim-Ahrhütte

Im Eifalia-Tropen-und Regenwaldhaus geht Besuchern unter Garantie die Flatter. Dafür sorgen 48 bunte Schmetterlingsarten, die hier zu Hause sind und lautlos durch die beiden Hallen segeln. Darunter sind der Blaue Morpho, Bananen- und Schokoladenfalter, Glasflügler oder Papilios aus Asien. Sie dürfen natürlich nicht angefasst werden, sind aber von ganz nah zu betrachten. Denn die schillernden Tiere setzen sich ohne jede Scheu auf die mit Nektar beträufelten Kunstblumen, die Besucher durch die Hallen tragen dürfen. Bisweilen nutzen sie sogar einen Kopf als Landeplatz. Auch am Boden ist einiges los. Hier wuseln Schmetterlingsraupen herum, die sich vor den gemächlich umherstapfenden Schildkröten in Acht nehmen müssen. Hin und wieder sprintet auch eine Echse durchs Bild. Der Außenbereich gehört ganz den heimischen Schmetterlingen wie Admiral, Kleiner Fuchs oder Distelfalter. Wer möchte, kann sogar Raupen und eine Zuchtbox mitnehmen und die Tiere im eigenen Garten ziehen. Dazu gibt’s Futterpflanzen und Hinweise, wie die Aufzucht gelingt.
Am Hammerwerk 2, 53945 Ahrhütte
Tel. 01 51-18 73 03 55
www.eifalia-schmetterlingsgarten.de
Öffnungszeiten: tägl. 10-17 Uhr, November bis Ende März geschlossen
Preise: 10 Euro (Erw.), 8 Euro (erm.)

Baum-Auto & Fratzenweg – Altenahr

An einem Hang nahe der Autowerkstatt von Kfz-Meister Peter Schmitz steht ein Auto, dem kein noch so versierter Schrauber mehr helfen kann. Der Kleinwagen wurde, so scheint es, vom Bodenblech bis zum Dach von einem massiven Buchenstamm durchbohrt. Ein kurioser Unfall? Oder holt sich Mutter Natur nur zurück, was ihr genommen wurde? Beides falsch. Das Baum-Auto ist ein Kunstwerk. Schmitz hat sich die Mühe gemacht, das Auto aufzusägen und um den Buchenstamm zu "wickeln". Eine "spontane Schapsidee", so Schmitz, die Altenahr um ein witziges Fotomotiv reicher gemacht hat. Noch mehr schräge Fotomotive finden Wanderer auf dem "Fratzenweg" in der Nähe: Hier sind diverse auf Bäume gemalte "Holzgesichter" zu sehen: farbenfroh, fantasievoll, hässlich, gruselig – sehenswert.
Infos zum Baum-Auto: www.auto-schmitz-altenahr.de
Infos zum Fratzenweg: www.eifelverein-altenahr.deTel. 0 26 43-67 98

Drei-Gipfel-Weg – Altenahr

So schön das Ahrtal auch ist: Schon wegen des tollen Panoramas zieht es Wanderer zum Beinevertreten meist eher nach oben auf die über dem Tal wachenden Hügel und Gipfel. Gleich drei davon lassen sich auf dem Altenahrer Gipfelweg erklimmen. Doch wer die Aussicht genießen will, braucht schon etwas Kondition. Der teils serpentinenartige, schmale Pfad verläuft in einer 15 Kilometer weiten Schleife von der Altenahrer Kirche Mariä Verkündigung über Schwarzes Kreuz (Gipfel 1), Teufelsjoch (Gipfel 2) und Hornberg (Gipfel 3) sowie den Aussichtspunkt Schrock wieder zurück nach Altenahr. Unterwegs sind knapp 490 Höhenmeter zu überwinden. Zur Belohnung gibt's fulminante Panoramen über das Tal und Altenahr, auf die Burg Are und Altenburg sowie den Kreuzberg mit der einzigen bewohnten Burg im Ahrtal. Wer sich noch mehr für die fünfstündige Rundtour belohnen möchte, kehrt am besten im Landgasthof Steinerberghaus (Ziel 10) ein. Es liegt auf dem Weg und auf 531 Meter Höhe – und damit auf einem der höchsten Gipfel an der Mittelahr. Also noch ein Gipfel! Warum der Weg dennoch nur Drei-Gipfel-Weg heißt, bleibt das Geheimnis des Tourismus-Vereins Ahrtal.
Ahrtal-Tourismus, Oberstr. 8, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel. 0 26 41-9 17 10
www.ahrtal.com "alle Wandertouren" anklicken

Steinberghaus – Kesseling

Gäbe es eine Zeitschrift mit dem Namen "Schöner speisen", würde der Landgasthof ein tolles Fotomotiv für den Titel abgeben. Er liegt weit über dem Mittelahrtal und hat all das, was hungrige Wanderer nach oder während einer Tour brauchen: eine rustikale Brotzeit und Deftiges wie Spießbraten mit Kartoffelsalat, Bockwurst, Erbsensuppe oder Matjes mit Bratkartoffeln. Wer mag, kehrt auch nur zu Kaffee und Kuchen oder auf einen Schoppen Ahrwein hier ein und genießt den Blick von der Terrasse auf Hohe Acht, Aremberg, Rheinbacher Stadtwald und die Grafschaft.
Auf dem Steinerberg 1, 53506 Kesseling
Tel. 01 76-87 52 88 91
www.steinerberghaus.de
Öffnungszeiten: Mi.-So. sowie an Feiertagen von 10 Uhr an

Kellerführung – Mayschoß

Die Ahr ist nicht nur Urlaubs-, sondern auch eine ausgezeichnete Weinregion. Einen Schoppen Spätburgunder, die vorherrschende Rebsorte, gibt es hier in jeder Weinstube und jedem Gasthaus. Noch besser schmeckt ein Glas Wein aber im imposanten Gewölbekeller der Winzergenossenschaft Mayschoß von 1868, übrigens die älteste der Welt. Die Kooperative führt täglich ohne Anmeldung um 11, 14 und 17 Uhr durch ihren historischen Holzfasskeller – und schenkt bei der Gelegenheit natürlich auch ein Glas Wein aus (Preis: 5 Euro p. P.). An ausgewählten Terminen fließt der genossenschaftliche Wein auch auf der Saffenburg – oder dem, was Kriege, Belagerungen, Plünderungen und der nagende Zahn der Zeit von der ältesten Burganlage des Ahrtals übrig ließen. Ein wunderschöner, romantischer Ort mit direktem Blick auf die Rebenterrassen von Mayschoß.
Winzergenossenschaft Mayschoß – Altenahr
Ahr-Rotweinstraße 42, 53508 Mayschoß
Tel. 0 26 43-9 36 00, www.wg-mayschoss.de und www.saffenburg.de
Ausschank auf der Saffenburg: Mai, Sept. und Okt. jew. Sa. 12-18 sowie So. und an Feiertagen 11-17 Uhr

Rotweinwanderung – Dernau

Zu den landschaftlich beeindruckendsten Abschnitten des 35 Kilometer langen Rotweinwanderwegs durch das Ahrtal zählt der Abschnitt zwischen Dernau und Mayschoß. Die Tour führt über gut gepflegte Wirtschaftswege und asphaltierte Pfade, Wanderschuhe sind nicht nötig. Es geht vorbei an steilen Weinbergen, Hangterrassen und Trockenmauern und mitten durch malerische Weinorte wie das kleine Rech. Zwischendurch gibt’s grüne Waldabschnitte, dramatische Aussichten auf Mayschoß und das Tal – und ein paar heftige Steigungen. Doch die zehn Kilometer bewältigen auch ungeübte Wanderer, zumal ein paar charmante Straußwirtschaften und an den Wochenenden und im Herbst einige mobile Weinstände auf dem Weg liegen. Hier heißt es: Pause machen, Kraft und vielleicht ein Gläschen Ahrwein tanken. Schließlich sind wir auf dem Rotweinwanderweg.
Infos: Ahrtal-Tourismus, Oberstr. 8, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel. 0 26 41-9 17 10, www.ahrtal.com und www.rotweinwanderweg.de

Schiefernasen, Kapellen und Oliven – Walporzheim

Rund um Walporzheim gibt es eine ganze Reihe kleiner, feiner Ausflugsziele, die sich bestens miteinander verbinden lassen. Denn sie liegen sehr nah beieinander. Da ist der Aussichtspunkt "Bunte Kuh" auf der Felsnase einer steil aufragenden Schieferwand. Die Nase entstand im 19. Jahrhundert durch Sprengungen beim Schieferabbau. Oben ist eine Schutzhütte mit Grill. Da ist die kantige Flutkapelle oberhalb des Weinorts, ein hölzerner Bau, der allen Besuchern offensteht. Die Kapelle wurde 2021 nach der verheerenden Flut als Ort der Stille, Andacht und Erinnerung gebaut. Ein weiterer stiller, fast mediterraner Ort liegt nur 600 Meter entfernt: der Olivenhain des Weinguts Peter Kriechel. Hier wachsen eine ganze Reihe wärmeliebender Pflanzen wie Thymian, Rosmarin, Feigen und Pfirsiche. Ein Duft und Gefühl wie südlich der Alpen.
Bunte Kuh: Marienthaler Str. 21, Flutkapelle: Marienthaler Str. 70
Weingut Kriechel Im Teufenbach, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
www.weingut-kriechel.de

Wurst-O-Mat – Ahrweiler

Wenn im Ahrtal von Wueschkess oder Wöschkess die Rede ist, handelt es sich um gekochte oder geräucherte Bratwürstchen, manchmal auch um eine Art Hausmacher-Wurst. Die gibt's beim Metzger – und in Ahrweiler auch jederzeit außerhalb der Öffnungszeiten am Wurst-O-Mat der Metzgerei Ropertz. Und zwar so frisch wie an der Wurst-, Pardon, der Wueschkess-Theke – ideal für die spontane Grillaktion vorm Reisemobil. Die Selbstbedienungsmetzgerei für den "Genuss nach Ladenschluss" steht auf dem Hof des Ahrweiler Winzervereins an der Walporzheimer Straße. Schließlich passen die Ahrtal-Spezialitäten Wurst und Wein ganz ausgezeichnet zusammen. Übrigens: In Notfällen, die die Garderobe betreffen, hilft unter Umständen der Strumpf-O-Mat in Altenahr. Er spuckt gegen ein paar Euro Nylons aus.
Metzgerei Heinz Ropertz
Oberhutstraße, 26, 53474 Ahrweiler
Tel. 0 26 41-3 46 68
https://metzgerei-ropertz.de
"Ropertz' Wueschkess" anklicken

Winzermuseum Bachem – Bad Neuenahr-Ahrweiler

Die Arbeit im Weinberg ging früher noch sehr viel mehr auf die Knochen als heutzutage. Das wird bei einem Besuch des Winzermuseums Bachem klar. Manche Exponate erinnern eher an Folterinstrumente als an Weinbau-Gerätschaften. Weinpressen zählten da noch zum harmloseren Equipment. Sehr viel heftiger traf es die Arbeiter, die das vom Regen aus den Steilhängen hinabgespülte Erdreich per Kiepe oder Zugschlitten wieder nach oben befördern mussten – Erdrecycling auf die harte Tour. Besucher erfahren außerdem, was Ahrwinzer unter Puddelschäpp, Jrondbottem oder Damenschonern verstehen beziehungsweise verstanden. Ein kurzweiliger Ausflug in eine vergangene Weinbauwelt.
Annastraße 1, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel. 0 26 41-90 04 03
www.museumsportal-rlp.de
Museen und Winzermuseum Bachem anklicken
Öffnungszeiten (Mai bis Okt.): So. 10-12 Uhr, Eintritt frei

Regierungsbunker – Bad Neuenahr-Ahrweiler

936 Schlafkammern, 897 Büros, mehrere Kommandozentralen, Tresorkammern, ein Radiostudio, Operationssäle – und ein Friseursalon: Der 1971 fertiggestellte Atombunker tief unter Bad Neuenahr-Ahrweiler ist eine Immobilie der Superlative. Sie war nicht für "Normalsterbliche" gedacht, sondern für die Bundesregierung im Falle eines Erstschlags des Warschauer Pakts mit Nuklearwaffen. Die Lage des Bunkers: ideal. Bonn, damals Regierungssitz, war nur 30 Autominuten vom unterirdischen Geheimlabyrinth an der Ahr entfernt. In der 83.000 Quadratmeter großen Parallelwelt für 3000 Personen hätten Kanzler und Kabinett monatelang weiterregieren können – vorausgesetzt, dass es in der Welt über ihnen noch etwas zu regieren gegeben hätte. Heute ist das frühere Regierungsversteck Dokumentationsstätte.
Die NRW-Landesregierung wäre im Krisenfall in einem Bunker in Kall-Urft untergekommen, allerdings sehr viel bescheidener. Der Ausweichsitz von 1962 hatte auf 1000 Quadratmetern "nur" rund 100 Zimmer zu bieten und war für maximal 300 Personen ausgelegt. Beide Anlagen vermitteln eindrucksvoll die tiefe Spaltung der Welt zwischen 1945 und 1989 in zwei rivalisierende Machtblöcke. Bedrückende, aber interessante Orte, an denen wohl jedem Besucher auch die aktuelle Weltlage durch den Kopf geht.
Regierungsbunker: Am Silberberg 0, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel. 0 26 41- 9 11 70 53 www.regbu.de; Ausweichsitz NRW: Am Gillesbach 1, 53925 Kall-Urft
Tel. 0 24 41-77 51 71
www.ausweichsitz-nrw.de
Führungen und Preise s. Internet

Rebenpatenschaft – Ahrweiler

Man muss kein Winzer sein, um einen eigenen Rebstock im Ahrtal zu haben. Die Initiative "HelfAHRwein" bietet Rebstock-Patenschaften zum Preis von 39 Euro für alle an. Als Gegenleistung für die Patenschaft übernehmen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer die komplette Bewirtschaftung eines Weinbergs im Ahrtal vom Rebschnitt bis zum Verkauf des Weins. Die Erlöse fließen komplett in den Wiederaufbau der durch die Flut vom 14. auf den 15. Juli 2021 gebeutelten Region. Als Dankeschön wird ein Schild mit dem Namen des jeweiligen Paten an einem Rebstock befestigt. Zudem gibt's eine Patenurkunde und ein Danke-Paket, bestehend aus einer Flasche Ahrwein, Kräutersalz und einer speziellen Baguette-Backmischung. Genug für einen puristischen Ahrwein-Abend vorm Reisemobil.
Infos beim Ahrweiler Winzerverein, Walporzheimer Str. 19, 53474 Ahrweiler
Tel. 0 26 41-3 43 76
www.ahrweiler-winzerverein.de
Patenschaft kann auch online gekauft werden

Winzerhäuschen – Ehlingen

Die vom Weingut Linden betriebene Straußwirtschaft liegt auf dem "Ehlinger Köppche" über den Weinbergen. Für den Aufstieg ab Ehlingen brauchen Weinfreunde knappe 15 Minuten, zur Belohnung gibt es neben Wein auch ein paar einfache, in Straußwirtschaften übliche Snacks wie Schmalzbrote, Wurst- und Käsehäppchen oder Salzbrezeln – und natürlich einen Logenplatz auf der großen Terrasse mit Blick über Reben und Ahrtal. Das kleine, urige Fachwerkhaus wird seit rund 70 Jahren bewirtschaftet und ist auch ein beliebter abendlicher Treffpunkt der Einheimischen. Ein schöner, ruhiger Ort, um den Tag bei einem Glas Ahrwein ausklingen zu lassen.
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler (Ehlingen)
Tel. 0 15 77-5 00 64 38 www.winzerhaeuschen-linden.com
Öffnungszeiten: Fr. 16-21, Sa. ab 14 Uhr, So. 11-20 Uhr

Trüffelsuche – Bad Bodendorf

Das Ahrtal ist nicht nur für seinen Wein berühmt, sondern auch eine bedeutende Trüffel-Region. Wer einmal selbst nach Trüffeln schnüffeln möchte, kann in Bad Bodendorf eine Trüffelwanderung buchen. Die Tagestour führt unter fachkundiger Anleitung über einen Trüffel-Lehrpfad – danach wissen die Trüffelwanderer fast alles über die "schwarzen Bodenschätze" von Bad Bodendorf. Gefundene Trüffeln werden wissenschaftlich erfasst – und anschließend im Kreis der Trüffelsucher bei einem Aperitif vernascht.
Infos: Ahrtrüffel, Kölnerstr. 6, 53489 Sinzig
Tel. 01 63-7 31 13 85
www.ahrtrueffel.de
Termine s. Internet, Preis: 75 Euro p. P., Anmeldung erforderlich

Badestelle Laacher See – Glees

Der Laacher See ist Teil der Caldera des Laacher Supervulkans, der während seines letzten Ausbruchs vor 13.000 Jahren mehrere Kubikkilometer Bims, Asche und Gase bis hinauf in die Stratosphäre katapultierte. Die gewaltige Eruption war eine der heftigsten Europas und hatte Auswirkungen auf den gesamten Kontinent. Wer heute im Laacher See ein erfrischendes Bad nimmt, kann dennoch ganz unbesorgt sein – obwohl der Laacher Vulkan weiter als aktiv gilt. Ein erneuter Ausbruch dürfte aber Tausende Jahre in der Zukunft liegen. Darum: grünes Licht für Badegäste. Die steigen an der Badestelle des Campingplatzes nahe der Benediktinerabtei Maria Laach ins Wasser, in anderen Bereichen ist dies nicht erlaubt. An der Badestelle fällt der See familienfreundlich flach ab, es gibt eine kleine Liegewiese und Gastro – selbstverständlich mit dem Freibadklassiker Pommes Rot-Weiß.
Infos: Laacher See, 56653 Maria Laach
Tel. 0 26 36-1 94 33
www.vulkanregion-laacher-see.de
Preise Tageskarte: 7,50 Euro (Erw.), 4,50 Euro (Kinder bis 14 J.)

Lava Dome – Mendig

Das Deutsche Vulkanmuseum "Lava-Dome" ist eindeutig mehr Erlebniswelt als klassisches Museum. Zwar beantwortet es auf spielerische, sehr gut verständliche Weise alle Fragen zum Thema Vulkanismus. Dafür sorgt vor allem die "Vulkanwerkstatt" mit diversen Experimentiertischen, einem nachgestellten Forschercamp sowie Live-Daten und Webcams von Vulkanaktivitäten auf der ganzen Welt. Absolutes Highlight ist aber der Lava-Dome, auch Lavakeller genannt, der sich unter Mendig entlangzieht. Die endlosen Hohlräume sind Teil des weltweit größten Basalt-Lava-Bergwerks, eines riesigen Labyrinths aus Basaltsäulen, Gruben, Stollen und Hallen. Schon die Römer bauten hier vor 2000 Jahren Basalt ab, später wurde der Lava-Dome dank der konstanten Temperatur unter zehn Grad auch als Bierkeller genutzt. Der Basalt stammt vom Wingertsberg-Vulkan, der die Gegend vor rund 200.000 Jahren in ein lavaglühendes Chaos stürzte.
Brauerstraße 1, 56743 Mendig
Tel. 0 26 52- 9 39 92 22
www.lavadome.de
Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 10-17.30 Uhr, Fr. bis 17 Uhr
Preise: 9,50 Euro (Erw.), 7,50 Euro (Jugendliche bis 16 Jahre)

Burg Eltz – Wierschem

Die Bilderbuch-Höhenburg ist seit ihrer Errichtung im 12. Jahrhundert in Familienbesitz der Grafen von Eltz und wurde niemals eingenommen. Warum das nicht gelang, wird Besuchern auf den ersten Blick klar: Die Wehranlage mit ihren bis zu 35 Meter hohen Türmen thront auf einem bis zu 70 Meter hohen Felssporn. Anrückenden Feinden dürfte das Herz genau in dem Moment in die eiserne Rüstungshose gerutscht sein, als sie die Burg von Weitem erblickten. Die Innenräume folgen ihrer Form nach den Felsen, auf denen sie errichtet wurden, das Interieur stammt aus mindestens acht Jahrhunderten. Jede Grafengeneration steuerte das ein oder andere Möbel bei. Die meisten Räume der Burg sind für Besucher geöffnet. Das gilt selbstverständlich auch für die exquisite Schatzkammer mit uralten Gold- und Silberarbeiten sowie wertvollem Porzellan. Wenn man im Leben nur eine Burg besichtigen dürfte, gehörte die Burg Eltz unbedingt in die engere Wahl.
Burg Eltz 1, 56294 Wierschem
Tel. 0 26 72- 95 05 00
www.burg-eltz.de
Öffnungszeiten (April bis November): tägl. 9.30-17 Uhr
Preise: 14 Euro (Erw.), 7 Euro (ermäßigt), 34 Euro (Familien)

Fachwerk und Burgruinen – Monreal

Löwenburg, Philippsburg, ein Marktplatz und eine florierende Tuchindustrie: Im Mittelalter war Monreal in der Eifel wirtschaftlich bedeutend und besaß einige Strahlkraft. Letztere ist dem Fachwerkdorf (knapp 800 Einwohner) über die Jahrhunderte erhalten geblieben, was an dem einzigartigen mittelalterlichen Ortskern liegt. Schon mehrfach diente er als Kulisse für Filmproduktionen, so für die Krimireihe "Der Bulle und das Landei" (2009-2015) mit Uwe Ochsenknecht und Diana Amft. Besonders pittoresk sind das Fachwerkensemble rund um die steinerne Elzbrücke, das urig verwinkelte Viergiebelhaus, die Uferstraße – und natürlich das historische Zentrum um St. Nikolaus. Die beiden Burgen sind längst wildromantische Ruinen, aber gerade deshalb sehenswert.
Tourist-Info: Obertorstraße 7 (in der Galerie- Buchhandlung Libell), 56729 Monreal,
Tel. 0 26 51-4 95 54 11
https://monrealeifel.de

Drei-Stollen-Tour – Bendisberg

Drei Stunden, drei Stollen: Der Ausflug in die Welt unter Bendisberg ist eine Art Crashkurs in Sachen Bergbau. Zum Auftakt der Tour geht's durch den Mittleren Eisenheld-Stollen, anschließend gut 50 Meter hinab in die darunterliegende Sohle mit Maschinenschacht und schließlich über eine Wendeltreppe und einen Serpentinenpfad wieder hinauf zum Oberen Eisenheld-Stollen. Unterwegs gibt es Erklärungen zu den abenteuerlichen Abbaumethoden und den vielen Gefahren, denen Bergleute unter Tage ausgesetzt waren. Kleiner Spoiler: Nicht jeder Kumpel, der in die Grube Bendisberg einfuhr, kam hier lebend wieder heraus – Berufsrisiko. Sehr eindrucksvoll. Und nichts für Klaustrophobiker.
Grube Bendisberg, 56729 Langenfeld
Tel. 0 26 55-96 29 96
www.grube-bendisberg.de
Drei-Stollen-Führung: 24 Euro p. P.

Fahrt durch die Nordschleife – Nürburg

Mit dem Camper durch die Fuchsröhre brettern oder die berühmte Nordschleife mit Vollgas nehmen? Geht leider nicht. Reisemobile und Campingbusse sind nicht für Touristen-Fahrten auf dem Nürburgring zugelassen. Doch können Camper trotzdem bei dem Spektakel dabei sein, und zwar als Zuschauer. Das ist sogar kostenlos. Jeder darf zusehen, wie Hobby-Rennfahrer ihre Runden über den Nürburgring drehen. Sollen die sich doch auf der Rennstrecke stressen! Wer aber unbedingt mittendrin statt nur dabei sein will, kann sich ein straßenzugelassenes Fahrzeug am Ring mieten oder sich gegen Aufpreis highspeed im "Ring-Taxi" – zum Beispiel einem Porsche 911 GT3 – über die Strecke fahren lassen.
Hauptstraße 1, 53520 Nürburg
Tel. 0 26 91- 30 20
https://nuerburgring.de
Termine für Touristenfahrten s. Internet, Preis: ab 449 Euro

Dauner Maare – Daun

Wo heute stille Naturlandschaften Wanderer und Radler anlocken, fand vor einigen Tausend Jahren ein gigantisches Spektakel aus Feuer, Asche und Magma statt. Gleich mehrere Vulkanschlote verwandelten die Eifel in ein glühendes Inferno. Als endlich alles vorbei war, füllten sich die erkalteten Krater mit Wasser – die Maare entstanden. Die Kraterseen, auch "Augen der Eifel" genannt, prägen bis heute die vulkanische Landschaft rund um Daun. Die Kleinstadt hat mit Weinfelder, Gemündener und Schalkenmehrener Maar gleich drei "Augen" zu bieten, die sich im weiten Bogen umrunden lassen – ideal für kleinere Wandertouren. Doch das wird nicht so bleiben. Denn irgendwann in ferner Zukunft wird sich die Erde in der Eifel wieder auftun und glühend heiße Lavabrocken in den Himmel schleudern. Hoffentlich nicht ausgerechnet in der Urlaubszeit.
Tourist-Info, Leopoldstraße 5, 54550 Daun
Tel. 0 65 92-9 51 30
www.gesundland-vulkaneifel.de

Kyll-Radweg – Gerolstein

Die wunderschöne Radstrecke entlang der Kyll führt von der Nordeifel mit Wäldern und Stauseen über die Vulkaneifel bis in den lieblichen, von Streuobstwiesen und zerklüfteten Felsen geprägten Süden. Startpunkt ist Losheimergraben an der belgischen Grenze, Zielort Trier, wo die Kyll in die Mosel fließt. Das macht rund 130 Kilometer. Obwohl der Radweg super ausgebaut ist, dauert die komplette Tour drei Tage. Wer dafür keine Zeit hat, pickt sich am besten einen besonders schönen Abschnitt heraus, zum Beispiel den zwischen Gerolstein und Kyllburg. Er ist 25 Kilometer lang, familienfreundlich flach und abwechslungsreich: Es geht durch Mischwälder, vorbei an Weiden, Feldern und turmhohen Basalt- und Dolomitfelsen, sogar ein mächtiger Mammutbaum wacht am Wegesrand. Unterwegs gibt’s reichlich Proviant in Cafés, Bäckereien und Gaststätten, beispielsweise in Birresborn, Densborn oder am Zielort Kyllburg. Wer die Rücktour auf dem Rad scheut, nimmt einfach die Bahn. Nahverkehrszüge fahren im Stundentakt.
Infos: Eifel Tourismus, Kalvarienbergstraße 1, 54595 Prüm
0 65 51-9 65 60
www.eifel.info

"Brubbel" – Wallenborn

An der Weidenbacher Straße in Wallenborn riecht es bisweilen ziemlich streng, irgendwie muffig-säuerlich. Der Grund dafür ist der "Brubbel", ein Kaltwassergeysir, der im 35-Minuten-Rhythmus unter lautem Zischen, Blubbern und Brubbeln neun Grad kaltes Wasser ausspuckt. Die Energie für die Wasserfontäne liefert aus tiefen Gesteinsschichten aufsteigendes Kohlendioxid. Je nach Druck schießt das Wasser zwei bis vier Meter aus dem Brubbel-Loch in die Höhe. Das Schauspiel dauert jeweils rund sechs Minuten, dann versinkt der Wallenborner Geysir wieder ein gutes halbes Stündchen in seinen halbschlafartigen Blubberzustand. Ein Super-Ort für Gestresste! Wer ein paar Stunden am wallenden Born zu Wallenborn zubringt, senkt seinen Puls und kommt so richtig runter. Urlauber mit zu niedrigem Blutdruck fahren besser nach Andernach nordwestlich von Koblenz. Dort schießt der größte Kaltwasser-"Brubbel" der Welt regelmäßig 60 Meter hohe Wassersäulen gen Himmel. Sein Rekord liegt aktuell bei 61,50 Metern, gemessen im Spätsommer 2002. Was für ein Spektakel!
Weidenbacher Str., 54570 Wallenborn
www.eifel.info/pois/wallender-born
Öffnungszeiten: tägl. 9-19 Uhr, Preis: 1,50 Euro

Die passenden Stellplätze

Hier stehen Sie richtig im Ahrtal und in der Eifel:

Wanderparkplatz Rohren

Der Wanderparkplatz Rohren befindet sich am Ortsrand auf einem asphaltierten Parkplatz und bietet ganzjährig zehn geräumige, ruhige Standflächen – auch für Wohnmobile über acht Meter Länge. Der Aufenthalt ist auf einen Tag begrenzt. Es gibt Stromanschluss, Frischwasser sowie Entsorgungsmöglichkeiten für Abwasser und die Toilettenkassette sowie unter Bäumen Sitzbänke mit Tisch. Ein öffentliches WC steht auf dem Platz rund um die Uhr zur Verfügung (im Winter eingeschränkter Service). Die Gebühr von 9 Euro für 24 Stunden wird am Parkscheinautomaten entrichtet. Darin ist die Entsorgung enthalten. Wasser und Strom werden extra berechnet. Hunde sind willkommen.
Bäcker und Lebensmittelmarkt sowie eine Haltestelle sind zu Fuß erreichbar. Bei einem Spaziergang kann man durch die historische Altstadt mit Fachwerkhäusern und engen Gassen bummeln, das Rote Haus besichtigen oder den herrlichen Blick auf die Stadt von der Burg aus genießen. Die Glashütte zeigt Einblicke in die Kunst des Glasbläserhandwerks. Naturfreunde können zu reizvollen Touren in die Umgebung aufbrechen wie zum Beispiel zur Lourdesgrotte, den Eifel-Blicken Kierberg und Perdsley oder zur Perlenbachtalsperre.
GPS-Daten: B 50.5423, L 6.2843 50° 32' 32" N; 6° 17' 3" E
52156 Monschau
Tel. 0 24 72-8 04 80
www.touristik@monschau.de
Öffnungszeiten: ganzjährig Stellplätze: 10 Stellplätze ohne Strom-Preis: 9 Euro

Stellplatz Eifelpark – Vogelsang

Natur trifft auf Geschichte: Nach einem Besitzerwechsel hat sich der Name des ehemaligen Eifel-Wohnmobilpark-Vogelsang geändert, die schöne Lage auf einer Anhöhe am Waldrand und das Ambiente sind geblieben: Der naturnahe, beschrankte, neu geschotterte Platz (teilweise noch im Umbau) bietet ganzjährig eine freundliche Atmosphäre und einen Unterschlupf für autarke Reisemobile. Die 70 großzügigen, ebenen Parzellen liegen auf einem extra für Wohnmobile ausgewiesenen Areal mit geschottertem Untergrund und Rasen. Sie können frei gewählt werden und sind auch für Dickschiffe geeignet. Onlinebuchung ist demnächst möglich.
Zur Ausstattung gehören Ver- und Entsorgung mit Frischwasser und Entsorgung von Abwasser- und Fäkalientanks sowie Entleerungs-möglichkeit für die Toilettenkassette. WLAN ist teilweise verfügbar. Stromversorgung gibt es allerdings (noch) nicht. Im Rundum-Paket von 12 Euro pro Nacht im Wohnmobil sind Wasser, Entsorgung von Abwasser sowie die Entleerung des Chemie-WCs eingepreist. 1,50 Euro Kurtaxe pro Person kommen noch hinzu. Auf dem Platz darf gegrillt werden.
Bis zum Hallenbad ist es rund einen Kilometer. Ein Imbiss befindet sich in der Nähe. Restaurant und Haltestelle sind nur ein paar Schritte entfernt. Gasflaschen können vor Ort getauscht werden. Langeweile kommt in der schönen Umgebung nicht auf: Ob Wandern durch den Nationalpark, Wassersport, Bootfahren auf dem Rursee, bei einem Spaziergang am Ufer entlang oder bei einem Besuch des Städtchens Heimbach mit schönen Geschäften und Cafés. Die NS-Ordensburg Vogelsang und das Vogelsang-IP-Gelände mit Ausstellungen und Führungen bieten Einblicke in die Geschichte der Region. Wanderfreunde kommen direkt zum Wald-Wasser-Wildnis-Weg und zum Eifelsteig.
GPS-Daten: B 50.5795, L 6.4449 50° 34' 46" N; 6° 26' 41" E
Vogelsang 40
53937 Schleiden
Tel. 0 24 73-9 49 00
01 57-71 94 10 65
www.eifelpark-vogelsang.de
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 70 Plätze (Strom im Bau)
Preis: 12 Euro zzgl. 1,50 Euro Kurtaxe pro Person

Wohnmobilhafen in Nettersheim

Auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs am Naturerlebnisdorf bietet der moderne Wohnmobilhafen Platz für 25 Wohnmobile mit allem, was für einen komfortablen Aufenthalt benötigt wird. Die großzügigen Parzellen auf Schotter sind durch Hecken voneinander getrennt. Steile Felsen und Bäume umrahmen das ebene Gelände, das nachts beleuchtet ist. Der Stellplatz kann rund um die Uhr ganzjährig angefahren werden (breite Zufahrt). Vierbeiner sind willkommen. Zur Ausstattung gehören Stromversorgung für jeden Stellplatz sowie eine Ver- und Entsorgungssäule mit Frischwasserentnahmestelle und Entsorgung für Abwasser sowie ein Ausguss für die Toilettenkassette an einer großzügigen Wendeschleife (Spül- und Frischwasser sind getrennt).
Die Übernachtung im Wohnmobil kostet für 24 Stunden ab 13,50 Euro. Darin sind Strom und Entsorgung eingepreist. Für ca. 80 Liter Wasser kommt 1 Euro hinzu. Eine Sitzecke und der Grillplatz laden zum gemütlichen Verweilen und Brutzeln ein. Im nahe gelegenen Naturzentrum Eifel kann das öffentliche WC zu den Öffnungszeiten genutzt werden. Nur wenige Schritte zu Fuß sind es zu Geschäften, Cafés und Restaurants im Ortszentrum. Das Naturerlebnisdorf bietet ein vielfältiges Freizeit- und Erlebnisangebot mit verschiedenen Ausstellungen, echtem Korallenriff, Erlebnispfad, archäologischen Denkmälern und Touristen-Info.
Der Stellplatz ist ein guter Ausgangspunkt, um auf den Spuren der Römer zu wandeln und u. a. den "Löwenzahn-Erlebnispfad" und den Archäologischen Landschaftspark zu erkunden. Radtouren bieten sich zum Beispiel auf dem Radwanderweg "Via Velo" und Ausflüge zur Altstadt Bad Münstereifel oder ins Eifelbad an. Wer nicht sein eigenes Zweirad mit an Bord hat, kann sich am Naturzentrum ein E-Bike ausleihen.
GPS-Daten: B 50.4862, L 6.6262 50° 29' 10" N; 6° 37' 34" E
Urftstraße 300
53947 Nettersheim
Tel. 0 24 86-12 46
www.naturzentrum-eifel.de
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 25 (Strom inklusive)
Preis: ab 13,50 Euro (ab 1.1.2026, 14,50 Euro)

Wohnmobilstellplatz Kronenburger See

Naturliebhaber sind hier richtig: Unterhalb der Staumauer am Kronenburger See gibt es ganzjährig zwölf ruhig gelegene, teils parzellierte Wohnmobilstellplätze, die auch für Dickschiffe geeignet sind. Das von Bäumen umgebene, nachts beleuchtete Gelände ist überwiegend eben, befestigt und geschottert. Hunde sind erlaubt. Es gibt Stromanschluss sowie eine Ver- und Entsorgungssäule oberhalb des Platzes mit Frischwasser und Entsorgungsmöglichkeiten für Abwasser- und Fäkalientanks mit überfahrbarem Bodeneinlass und Ausguss für das Chemie-WC (im Winter außer Betrieb).
Das nächste Lokal erreicht man in fünf Minuten zu Fuß, bis zum Supermarkt in Stadtkyll sind es mit dem Rad 15 Minuten. Neben dem Platz befindet sich ein Freizeitgelände mit Kletterspielplatz, Bolzplatz und Minigolfanlage. Zum Strandbad am See sind es nur ein paar Minuten zu Fuß. Es kann geangelt, gesegelt und gesurft werden. Ein Bootsverleih befindet sich am See. Mit Wanderschuhen im Gepäck findet man in der näheren Umgebung zehn Rundwanderwege. Radfreunde können u. a. in den Vennquerbahn-Radweg oder den Kyll-Radweg einsteigen. Der historische Burgdorf Kronenburg ist nur wenige Hundert Meter entfernt.
Wer sich in ruhigen Gärten entspannen möchte, kann das historische Kloster Steinfeld mit schöner Architektur besuchen. Das Parkticket für 24 Stunden kostet pro Wohnmobil 10 Euro und wird am Parkscheinautomaten bei der Zu-fahrt gelöst (Münzzahlung oder per ParkApp). Darin sind Strom und Entsorgung eingepreist. Für ca. 120 Liter Wasser kommt 1 Euro hinzu.
GPS-Daten: B 50.3580, L 6.4735 50° 21' 28" N; 6° 28' 24" E
Seeuferstraße
53949 Dahlem/OT Kronenburg
Tel. 0 24 47-9 55 50
www.kronenburger-see.de
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 12 Stellplätze (Strom inklusive)
Preis: 10 Euro

Wohnmobilstellplatz Mayschoß

Stopp am Rand der Weinberge im Ahrtal in der Heimat der ältesten Winzergenossenschaft der Welt: Oberhalb der Ahr am Bahnhof auf dem Parkplatz können Mobilisten übergangsweise mit ihrem Hotel auf vier Rädern stehen. Das großzügige, ebene und geschotterte Gelände bietet derzeit rund 40 Stellplätze auch für Wohnmobile über acht Meter Länge. Der Platz kann ganzjährig angefahren werden. Hunde sind an der Leine erlaubt. Es gibt Stromversorgung (nur über die Ladesäule für E-Mobile – Adapter erforderlich), Frischwas-sersäule sowie Entleerungsmöglichkeit für das Chemie-WC mit Spülung direkt gegenüber und einen Entsorgungsplatz für Abwasser mit überfahrbarem Bodenschacht.
Die Park- und Tageskarte am Automaten kostet für 24 Stunden 8 Euro (nur Münzzahlung möglich). Für 100 Liter Frischwasser wird 1 Euro abgerechnet. Eine überdachte Sitzgelegenheit lädt zum Verweilen ein. Den passenden Wein und andere Getränke für einen gemütlichen Tagesausklang gibt es am Automaten oder im gemütlichen Restaurant mit Vinothek und Terrasse vor Ort. Bäcker und Metzger sind in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Wander- und Radfreunde finden abwechslungsreiche Routen wie z. B. den Rotweinwanderweg sowie Wanderwege nach Adenau und nach Bad Neuenahr-Ahrweiler oder durch die Weinberge direkt hinauf zur Saffenburg, der ältesten Burganlage im Ahrtal. Bei verschiedenen Weinproben und Kellerführungen in der Gegend können Besucher die charakteristischen Spätburgunder und andere typische Ahr-Weine verkosten
GPS-Daten: B 50.5176, L 7.0203 50° 31' 3" N; 7° 1' 13" E
Ahr-Rotweinstraße/Am Bahnhof
53508 Mayschoß
Tel. 0 26 43-9 04 50 00
www.mayschoss.de
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 40 Stellplätze mit Strom
Preis: 8 Euro

Stellplatz am Weingut Sonnenberg

Perfekt für Weinliebhaber: Auf dem prämierten Weingut gibt es ruhige Parkmöglichkeiten für autarke Wohnmobile. Die insgesamt elf Stellplätze an den Weinbergen laden zum Verweilen und Genießen ein. Kulinarische Genüsse eingeschlossen. Jede Parzelle auf dem geschotterten Platz ist mit eigener Wiese ausgestattet. Anreise ganzjährig ab 14 Uhr, Abreise bis 12 Uhr. Montags und mittwochs sind Anreisen nur nach vorheriger Reservierung möglich, da Check-in und Weinverkauf geschlossen sind.
Zur Ausstattung gehören WLAN, Stromversorgung, Frischwasserentnahmestelle sowie Waschbecken und ein Ausguss für die Toilettenkassette. Dusche und Toilette stehen kostenlos zur Verfügung. Die Preise sind nach Wohnmobilgröße gestaffelt. Wohnmobile plus Insassen bis acht Meter Länge kosten pro Übernachtung 22,50 Euro plus 3,50 Euro Kurtaxe pro Person. Bei Wohnmobilen über acht Meter Länge werden 27,50 Euro pro Nacht plus Kurtaxe fällig. Darin sind WLAN, Strom, Entsorgung des Chemie-WC eingepreist. Für 100 Liter Wasser wird 1 Euro berechnet. Ein kleiner Spaziergang führt in nur wenigen Minuten in das Städtchen. Restaurant, Imbiss und Supermarkt sind in der Nähe. Auch können direkt vom Weingut Wanderungen und Radtouren gestartet werden. Fahrradverleih in der Nähe. Tipp: Weinprobe auf dem Gut.
GPS-Daten: B 50.5487, L 7.1385 50° 32' 55" N; 7° 8' 18" E
Heerstraße 98
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Tel. 0 26 41-67 13
www.weingut-sonnenberg.de
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 11 Stellplätze (Strom inklusive)
Preis: ab 22,50 Euro zzgl. 3,50 Euro Kurtaxe pro Person

Wohnmobilstellplatz Andernach

Mit der alten Römersiedlung bietet die Stadt Andernach Geschichte pur. Direkt am Rheinufer, dennoch zentral, liegt der gepflegte, großzügige Stellplatz, der von Wohnmobilen – auch über acht Meter Länge – rund um die Uhr angefahren werden kann. Mit Blick auf den Rhein und die Weinberge können bis zu 100 Reisemobile ganzjährig auf zwei Ebenen mit gepflastertem Untergrund und Rasengitter stehen. Die nahe gelegene historische Altstadt bietet vielfältige kulturelle Attraktionen und ein breites gastronomisches Angebot.
Vor Ort gibt es Stromsäulen und Ver- und Entsorgungsstation mit Frischwasser- Entnahmestelle sowie Entsorgungsmöglichkeit für Abwasser und die Toilettenkassette. Die Übernachtung im Wohnmobil mit zwei Personen kostet 10 Euro. Für ca. 100 Liter Wasser kommt 1 Euro hinzu. Je 1,6 Kilowattstunden Strom werden mit 1 Euro berechnet. Hunde sind willkommen. Ein Brötchenservice wird angeboten. Für Selbstversorger ist ein Supermarkt in der Nähe. Der nächste Gasflaschentausch liegt einen Kilo-meter entfernt. Vom Bollwerk hat man eine schöne Aussicht auf die Um-gebung. Andernach kann auch als "Essbare Stadt" erkundet werden.
Bei einem Rundgang kann durch einen großen Garten mit Nutzpflanzen gewandelt werden, die auch geerntet werden dürfen. Das Umland lässt sich gut auf zwei Rädern, per pedes oder mit dem Schiff erkunden. Tipp: Mit dem Geysir-Schiff zum einzigartigen Kaltwassergeysir mit bis zu 60 Meter hoher Fontäne fahren.
GPS-Daten: B 50.4416, L 7.4098 50° 26' 30" N; 7° 24' 27" E
Uferstraße 5
56626 Andernach
Tel. 0 26 32-25 36 13
www.perspektive-andernach.de
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 100 Stellplätze mit Strom (1 Euro pro 1,6 kw/h)
Preis: 10 Euro

Wohnmobilstellplatz am Viehmarkt

Der Stellplatz liegt zentral neben einem großen, abgegrenzten Parkplatz, der auch als Volksfestwiese genutzt wird (daher u. a. im Oktober Einschränkungen wegen des Lukasmarktes). Zum Zentrum sind es nur zehn Minuten zu Fuß. Der überwiegend ebene Platz ist von Bäumen umgeben und bietet 16 ebene, parzellierte und nummerierte Standflächen auf feinem Schotter, die durch Steine voneinander getrennt sind. Hunde sind erlaubt. Der ganzjährig geöffnete und nachts beleuchtete Platz bietet Stromversorgung, Ver- und Entsorgungsstation mit Frischwasser und Entsorgung von Abwasser (ohne Bodeneinlass – Schlauch wird benötigt) sowie einen Ausguss für die Toilettenkassette.
Wohnmobile bis 7,50 Meter Länge können bis zu drei Nächte parken. Direkt nebenan befindet sich ein Discounter. Die Übernachtung im Wohnmobil mit zwei Personen plus Vierbeiner kostet 6,50 Euro. Darin ist die Ver- und Entsorgung eingepreist. Für Strom kommen je Kilowattstunde 50 Cent hinzu. Achtung: Die Zufahrt – von der Polcher Straße aus – ist beengt! Bis zum Frei- und Hallenbad ist es ein Kilometer. Die Traumpfade rund um Mayen mit schönen Ausblicken u. a. über das Maifeld und die Pyrmonter Burg sowie die von Vulkanen und Basalt geprägte Landschaft bieten sich zum Wandern und Radeln an. Weitere Ziele in der unmittelbaren Umgebung: Genovevaburg mit Museum und das Eifelmuseum.
GPS-Daten: B 50.3221, L 7.2283 50° 19' 19" N; 7° 13' 41" E
Polcher Straße
56727 Mayen
Tel. 0 26 51-90 30 04
www.mayen.de
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 16 Plätze mit Strom (Strom: 50 Cent/kWh)
Preis: 6,50 Euro

Parkplatz am Motorsport Hotel

Für sportbegeisterte und aktive Mobilsten ein geeigneter Aufenthaltsort: In unmittelbarer Nähe zum Nürburgring neben dem Hotel-Parkplatz stehen von Anfang März bis Mitte November zwölf Stellplätze für Caravans und Wohnmobile aller Größen zur Verfügung. Hunde sind erlaubt. Der naturbelassene, von Bäumen umgebene Platz ist eben und befestigt mit Wiese und Schotter. Zur soliden Ausstattung gehören Stromversorgung, Frischwasser und eine separate Entsorgungsmöglichkeit für mobile Grauwassertanks sowie ein Ausguss für die Toiletten-kassette. WLAN ist teilweise verfügbar.
Es kann reserviert werden. Große und lange Mobile haben genügend Rangierfreiheit und eine geräumige Zufahrt über die Hatzenbachstraße. Wer sich kulinarisch verwöhnen lassen möchte, findet vor Ort zwei Restaurants, eins mit gutbürgerlicher und eins mit italienischer Küche. Wer lieber selbst etwas auf den Rost legt, kann die Grillstelle am Platz nutzen. Bis zum nächsten Supermarkt sind es acht Kilometer. Die legendäre Rennstrecke Nordschleife ist bequem zu Fuß zu erreichen. Wanderfreunde können von der mittelalterlichen Nürburg und vom Kaiser-Wilhelm-Turm auf dem höchsten Berg der Eifel, der Hohen Acht, die schöne Aussicht genießen. Im Preis von 20 Euro für zwei Personen plus Vierbeiner im Wohnmobil für eine Nacht sind Strom, Wasser und Entsorgung eingepreist.
GPS-Daten: B 50.3396, L 6.9513 50° 20' 22" N; 6° 57' 4" E
Hauptstr. 34
53520 Nürburg
Tel. 0 26 91-9 20 00
www.motorsporthotel.de
Öffnungszeiten: Anfang März bis Mitte November
Stellplätze: 12 Stellplätze (Strom inklusive)
Preis: 20 Euro

Wohnmobil-Stellplatz Gerolstein

In Nachbarschaft zum Hallen- und Freibad stehen Mobilisten ruhig. Platz ist auf dem nachts beleuchteten und parzellierten Gelände mit Schotterwiese und Asphalt ganzjährig für 25 Wohnmobile – für maximal drei Nächte. Hunde können mit an Bord sein. Zur soliden Ausstattung gehören Stromversorgung, Ver- und Entsorgungsstation mit Frischwasserentnahmestelle und Entleerungsmöglichkeit für Abwasser- und Fäkalientanks mit überfahrbarem Bodeneinlass sowie Ausguss für die Toilettenkassette (von November bis April nur eingeschränkter Entsorgungsservice). WLAN ist teilweise vorhanden.
Duschen und Toiletten im Hallenbad können zu den Öffnungszeiten mitgenutzt werden. Im Paket von 15 Euro pro Wohnmobil mit zwei Personen plus Vierbeiner für 24 Stunden sind Kurtaxe, Wasser, Strom, Entsorgung, WLAN, die heiße Dusche und die GeroGastCard eingepreist. Mit dieser erhalten Besucher einmalig freien Eintritt zum Schwimmbad und Rabatte für weitere kulturelle Einrichtungen in der Umgebung. Bis zur nächsten Haltestelle und bis zur verkehrsberuhigten Innenstadt mit Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und Restaurants sind es zu Fuß zehn Minuten. Wanderer und Radfahrer kommen hier ganz auf ihre Kosten. In unmittelbarer Nähe befinden sich der Kyll-Radweg, der Eifelsteig sowie die Vulkaneifelpfade Gerolsteiner Kelten- und Felsenpfad. Von besonderen Aussichtspunkten mit Verweil-Bänken, den "Eifelblicken", lässt sich die Landschaft genießen.
GPS-Daten: B 50.2210, L 6.6538 50° 13' 15" N; 6° 39' 13" E
Raderstr. 20
54568 Gerolstein
Tel. 01 71-3 11 89 93
0 65 91-13 30 00
www.gerolsteiner-land.de
Öffnungszeiten: ganzjährig
Stellplätze: 25 Stellplätze (Strom inklusive)
Preis: 15 Euro
Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte prüfen Sie vor der Abreise alle Angaben wie Öffnungszeiten und Preise.