Zwei Autos brechen ein: Drift-Idee geht nach hinten los
Irre Drift-Idee geht schief: Autos im Fluss versenkt

Zwei junge Männer hatten die glorreiche Idee, auf der zugefrorenen Elbe mit ihren Autos zu driften. Doch das ging nach hinten los.
Bild: Freiwillige Feuerwehr Radebeul-Kötzschenbroda
Die Idee war ein Griff ins Klo. Beziehungsweise ein Einbruch ins Wasser.
Denn bei Radebeul hatten zwei Sachsen die glorreiche Idee, auf der zugefrorenen Elbe mit ihren Autos zu driften. Die wenig lustige Folge war stattdessen ein Großeinsatz.
Entdeckt wurden die beiden Autos am Morgen von einem Radfahrer, der seine Beobachtung den zuständigen Behörden mitteilte. Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und Rettungsdienst machten sich umgehend auf den Weg.
Zunächst wurde niemand gefunden
Und tatsächlich fanden die Beamten einen dunklen VW Golf 3 und einen VW-Bus im Wasser vor. Die beiden Fahrer waren allerdings weit und breit nicht zu sehen. "Es war sogar eine Drohne im Einsatz, aber es wurde keine Person in Not gefunden. Die Autos waren verschlossen", sagte Wehrleiter Roland Fährmann gegenüber BILD.
40 Retter suchten die Gegend ab. Doch die beiden 36 Jahre alten Fahrer hatten schon längst einen Bauern um Hilfe gebeten, der die beiden Autos mit seinem Traktor herausziehen sollte.
Dass die beiden ganz offensichtlich auf der vom Hochwasser gefluteten und inzwischen gefrorenen Fläche driften wollten und aufgrund der zu dünnen Eisschicht einbrachen, wird sie nun wohl teuer zu stehen kommen.
Die Übeltäter müssen zahlen
"Wir müssen noch genau zählen, wie viele Einsatzkräfte beteiligt waren. Davon hängt die Summe ab. Aber es werden mindestens 500 Euro sein", erklärt der Wehrleiter.
Da auch die Wasserschutzpolizei ermittelt, weil die beiden ihre Drift-Manöver in einem Landschaftsschutzgebiet probten, droht auch hier ein Bußgeld.
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