
BYD Sealion
Generation 1
: seit 2024Alle Infos zum Modell

Vorstellung
Vorstellung

Konkurrenz für den ID.5
Ein neuer Konkurrent für den VW ID.5: ein SUV aus China, ganz up to date mit nickel- und kobaltfreier Batterie in zwei Größen, als tragendes Bauteil ins Chassis integriert. Wahlweise als Hecktriebler oder Allradler, mit ein oder zwei Synchron-Motoren und serienmäßiger, reichweitenverlängernder Wärmepumpe. Das ist der BYD Sealion 7!
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Preis
Preis

Der Sealion ist kein Schnäppchen
Billig ist der Sealion leider nicht, er ist ja auch nicht billig gemacht – BYD versteht sich als gehobene China-Marke. Die Preisliste beginnt mit dem Hecktriebler namens "Comfort" (313 PS, 82,5-kWh-Batterie) für 47.990 Euro. Allrad gibt's ab 53.990 Euro, und die volle Hütte "Excellence AWD" kostet ab 58.990 Euro.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 01. Mai 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
SEALION 7, Comfort
313 PS
49.990 €
SEALION 7 AWD, Design
530 PS
55.990 €
SEALION 7 AWD, Excellence
530 PS
60.990 €
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Design
Design

Angenehmes Design mit coupéhafter Dachlinie
Am Design wird dieses SUV sicher nicht scheitern. Wie die Limousine Seal von Wolfgang Egger gestaltet (Ex-Audi, Ex-Alfa), ist auch die technisch nahezu identische SUV-Ableitung Sealion aus allen Blickwinkeln angenehm anzuschauen. Mit 1,62 Meter Höhe fällt die Karosserie relativ flach aus. Hochgewachsenen gestaltet sich der Einstieg trotz coupéartig abfallender Dachlinie aber leichter als beim Limousinen-Gegenstück.
Für Jäger, Förster und Almbewohner ist der Sealion allerdings das falsche Auto. AUTO BILD hat nur gut 16 Zentimeter Bodenfreiheit gemessen, das reicht nicht für harte Offroad-Einsätze.
Die Abmessungen auf einen Blick:
- Länge: 4830 mm
- Breite: 1925 mm
- Höhe: 1620 mm
- Radstand: 2930 mm
- Kofferraum: 520 bis 1789 l
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Antrieb
Antrieb

Bis zu 502 Kilometer Reichweite
Den Sealion bietet BYD mit drei Antriebsvarianten an. Die Basis kommt mit 313 PS (230 kW) und 380 Nm Drehmoment, die Kraft wird an die Hinterräder geleitet. Der Akku fasst 82,5 kWh und soll nach WLTP für 482 Kilometer Reichweite gut sein. Bei der Allradversion mit demselben Akku schrumpft die Reichweite auf 456 Kilometer. Dafür gibt es hier aber auch deutlich mehr Leistung: 530 PS (390 kW) und 690 Nm stehen auf dem Datenblatt. Entsprechend schnell ist der Standardsprint abgehakt: In 4,5 Sekunden geht's auf Tempo 100.
Dieselben Leistungswerte gelten auch für das Topmodell – nur dass hier ein größerer Akku an Bord ist. Die 91,3 kWh ermöglichen bis zu 502 WLTP-Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei allen drei Antrieben bei E-Auto-untypischen 215 km/h. BYD garantiert übrigens mindestens 70 Prozent der Batteriekapazität über acht Jahre oder 200.000 Kilometer.
Als zentralen Fortschritt gegenüber dem Seal verspricht der Hersteller vor allem ein flotteres Ladetempo. Der Markenbruder Seal AWD bietet zwar ordentliche Reichweiten, lädt aber mit nur maximal rund 140 kW – und auch die hält er nicht lange durch. Das zieht Ladepausen auf Langstrecken in die Länge. Für den Sealion in der Topversion verspricht BYD maximal 240 kW Ladeleistung.
Die technischen Daten im Überblick:
Comfort | Design AWD | Excellence AWD | |
|---|---|---|---|
Leistung | 313 PS (230 kW) | 530 PS (390 kW) | 530 PS (390 kW) |
max. Drehmoment | 380 Nm | 690 Nm | 690 Nm |
Antrieb | Hinterrad | Allrad | Allrad |
Höchstgeschwindigkeit | 215 km/h | 215 km/h | 215 km/h |
0–100 km/h | 6,7 s | 4,5 s | 4,5 s |
Batteriekapazität | 82,5 kWh | 82,5 kWh | 91,3 kWh |
Reichweite (WLTP)* | 482 km | 456 km | 502 km |
max. Ladeleistung | 150 kW | 150 kW | 230 kW |
Ladezeit mit max. Ladeleistung (10–80 %) | 24 min | 24 min | 24 min |
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Ausstattung
Ausstattung

Innenraum: angenehm hohe Sitzposition
Wer SUV wegen ihrer hohen, orthopädisch idealen Sitzposition bevorzugt, der wird vom Sealion bestens bedient: Vorne lässt sich der Fahrersitz auf 28,5 Zentimeter Höhe über dem Wagenboden hochfahren – ein Geländewagen-Wert. Hinten sitzt man ungewöhnlicherweise etwas tiefer, aber immer noch hoch auf rund 27 Zentimeter Höhe. Während die Limousine Seal keinerlei Variabilität bietet, so kommen die Fondpassagiere im Sealion in den Genuss einer x-fach verstellbarer Lehne. Kurz: Im Fond kann man's wirklich aushalten.
Wer auf dem Fahrersitz Platz nimmt und den Seal kennt, wird sich gleich zurechtfinden, obwohl einige Tasten anders platziert sind. Der von Quer- auf Hochformat elektrisch drehbare Bildschirm sieht nach Spielerei aus, ist aber tatsächlich praktisch. Als wir einen Autobahnstau auf selbst zurechtgelegter Route und nach Navi-Karte in Nord-Süd-Richtung umfahren wollen, erweist sich der Wechsel auf Hochformat als segensreich. Doch das ist eine sinnvolle Erfindung und kein Gag. Vom Seal kennen wir auch die nicht immer verlässliche Verkehrszeichenerkennung und die Klimaregelung als Leiste im Zentralbildschirm.

Schade, dass es der physische Knopf zum Drehen des Displays nicht in den Sealion geschafft hat.
Bild: BYD
Die Sprachsteuerung funktioniert gut
Die Sprachsteuerung hingegen bewegt sich nur knapp unter Mercedes-/BMW-Niveau, versteht Naviziele fast immer und beherrscht auch Klima, Fenster und Reifendruck. Die Distanz zur nächsten Wartung etwa kann sie nicht nennen, aber sie funktioniert insgesamt fast erschreckend gut. Auch schön: Die Ladeschale lädt das Mobiltelefon tatsächlich, statt es nur zu grillen wie in so vielen Wettbewerbern.
Einige praktische Details finden sich an diesem Auto, etwa die doppelten Fußmatten. Unter der schalldämmenden Filzmatte findet sich eine robuste, abwaschbare aus Kunststoff.
Der Laderaum bietet klassenübliche 520 Liter Gepäckvolumen in der Normalstellung, die sich auf bis zu 1789 Liter erweitern lassen. Ein Doppelzug am Öffner der Motorhaube – wie bei BMW – öffnet den Zugang zu einem 58-Liter-Frunk. Hier lässt sich das Ladekabel unterbringen – und auch noch ein bisschen mehr.
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Test
Test

Fahren: Beim Sealion rumpelt nichts
AUTO BILD konnte bereits eine Runde mit dem Sealion als 530 PS starker Allradler drehen. Beim Fahren dominiert – neben der wenig parkfreundlichen Breite von 1,93 Metern – vor allem ein Eindruck: Dieser Chinese ist richtig gut verarbeitet. Man mag kaum glauben, dass es sich um das Produkt eines Herstellers handelt, der erst seit 2005 Autos produziert. Selbst auf rumpeligen Schlaglochstrecken, ja auf Kopfsteinpflaster melden sich Karosserie und Innenverkleidungen nicht – da schiggelt und zirpt gar nichts. Ins Bild passen die großflächig verkleideten Türrahmen und dicken Türdichtungen. Überhaupt ist das Auto praktisch stumm, die leise Michelin-Bereifung dürfte eine Rolle spielen.
De facto ruhen unsere Füße beim Fahren direkt auf der Batterie. Die Cell-to-Car-Bauweise lässt sich von zwei Seiten betrachten: Einerseits fördert sie eine extreme Steifigkeit der Karosseriestruktur, andererseits wird das Auto damit nicht gerade reparaturfreundlicher.
Die gegenüber der Limousine längeren Federwege hat BYD genutzt, um dem SUV eine komfortablere Federung zu verpassen. Auf kurze Anregungen federt der Sealion trotz der schweren 20-Zoll-Räder spürbar sensibler an, schwingt aber nicht zu viel nach und hält stets Bodenkontakt. Die Lenkung hingegen ist betont leichtgängig, mit einem leichten Dreh ins Taube. Auch im "Sport"-Modus ist sie klar auf der komfortablen Seite – wer es so mag, dürfte die Lenkung schlicht als angenehm empfinden.
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Neben der wenig parkfreundlichen Breite von 1,93 Metern dominiert beim Fahren vor allem ein Eindruck: Dieser Chinese ist richtig gut verarbeitet.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 49.990 – 60.990 €
Leistung
- 313 – 530 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 215 km/h
Elektrische Reichweite
- 456 – 502 km
Verbrauch (kombiniert)
- 15,2 – 17,8 kWh/100 km
0 – 100 km/h
- 4,5 – 6,7 s
Kofferraumvolumen
- 520 – 1.789 l
Anhängelast
- 750 – 1.500 kg
Technische Daten & Varianten

BYD Sealion 1, SUV
Bauzeitraum: seit 11/2024
1 Kraftstoffart
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
SEALION 7, Comfort seit 11/2024
313 PS
6,7 s
482 km
49.990 €
SEALION 7 AWD, Design seit 11/2024
530 PS
4,5 s
456 km
55.990 €
SEALION 7 AWD, Excellence seit 11/2024
530 PS
4,5 s
502 km
60.990 €
BYD Sealion Bilder
BYD Sealion 7

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Ein neuer Konkurrent für den VW ID.5: ein SUV aus China, ganz up to date mit nickel- und kobaltfreier Batterie in zwei Größen, als tragendes Bauteil ins Chassis integriert, wahlweise als Hecktriebler oder Allradler, mit ein oder zwei Synchron-Motoren und serienmäßiger, reichweitenverlängernder Wärmepumpe – das ist der BYD Sealion 7.
Bild: BYD

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Am Design wird dieses SUV sicher nicht scheitern. Wie die Limousine Seal von Wolfgang Egger gestaltet (Ex-Audi, Ex-Alfa), ist auch die technisch nahezu identische SUV-Ableitung Sealion aus allen Blickwinkeln angenehm anzuschauen.
Bild: BYD

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Mit 1,62 Meter Höhe fällt die Karosserie relativ flach aus. Hochgewachsenen gestaltet sich der Einstieg trotz coupéartig abfallender Dachlinie aber leichter als beim Limousinen-Gegenstück.
Bild: BYD

4/9
Wer SUV wegen ihrer hohen, für so viele Rücken orthopädisch idealen Sitzposition bevorzugt, wird vom Sealion bestens bedient: Vorne lässt sich der Fahrersitz auf 28,5 Zentimeter Höhe über dem Wagenboden hochfahren – ein Geländewagen-Wert.
Bild: BYD Auto Co., Ltd.

5/9
Hinten sitzt man ungewöhnlicherweise etwas tiefer, aber immer noch hoch auf rund 27 Zentimeter Höhe. Während die Limousine Seal keinerlei Variabilität bietet, so kommen die Fondpassagiere im Sealion in den Genuss einer x-fach verstellbaren Lehne. Kurz: Im Fond kann man's wirklich aushalten.
Bild: BYD

6/9
Wer auf dem Fahrersitz Platz nimmt und den Seal kennt, wird sich gleich zurechtfinden, obwohl einige Tasten anders platziert sind. Der von Quer- auf Hochformat elektrisch drehbare Bildschirm sieht nach Spielerei aus, ist aber tatsächlich praktisch: Als wir einen ...
Bild: BYD Auto Co., Ltd.

7/9
Autobahn-Stau auf selbst zurechtgelegter Route und nach Navi-Karte in Nord-Süd-Richtung umfahren wollen, erweist sich der Wechsel auf Hochformat als segensreich. Doch das ist eine sinnvolle Erfindung und kein Gag. Vom Seal kennen wir auch die nicht immer verlässliche Verkehrszeichenerkennung und die Klimaregelung als Leiste im Zentralbildschirm.
Bild: BYD

8/9
Die Sprachsteuerung hingegen bewegt sich nur knapp unter Mercedes-/BMW-Niveau, sie versteht Naviziele fast immer und beherrscht auch Klima, Fenster und Reifendruck. Die Distanz zur nächsten Wartung etwa kann sie nicht nennen, aber sie funktioniert insgesamt fast erschreckend gut. Auch schön: Die Ladeschale lädt das Mobiltelefon tatsächlich, statt es nur zu grillen wie in so vielen Wettbewerbern.
Bild: BYD

9/9
Der Laderaum bietet klassenübliche 520 Liter Gepäckvolumen in der Normalstellung, die sich auf bis zu 1789 Liter erweitern lassen. Ein Doppelzug am Öffner der Motorhaube – wie bei BMW – öffnet den Zugang zu einem 58-Liter-Frunk. Hier lässt sich das Ladekabel unterbringen und auch noch ein bisschen mehr.
Bild: BYD
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