
BYD Seal
Generation 1
: seit 2023Gefällt uns
- Gelungene Fahrwerksabstimmung
- Umfangreiche Ausstattung
- Als AWD extrem sprintstark
Gefällt uns nicht
- Ladetempo zu gering
- Teils komplizierte Bedienung
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Vorstellung
Vorstellung

Model-3-Gegner aus China
In China hat BYD ("Build Your Dreams") den Seal bereits 2022 gelauncht. Bei uns ist er seit Ende 2023 verfügbar. Schon auf den ersten Blick wird klar: Diese elegante Elektro-Limousine ist die chinesische Antwort auf den Tesla Model 3. Die Größe passt, die Eckdaten auch (unter anderem die "e-platform 3.0" mit 800-Volt-Technik) und das Design ist gelungen.
Das ist neu beim Modelljahr 2026
Mit dem Update aufs Modelljahr 2026 wachsen der Kofferraum und der Frunk auf 485 bzw. 72 Liter. Außerdem stehen neue Farben und neue Felgendesigns zur Auswahl.
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Preis
Preis

Seal startet bei 47.990 Euro
Die Preisliste des BYD Seal ist angenehm übersichtlich: Es gibt drei Ausstattungen, die jeweils nur mit einem der drei Antriebe angeboten werden.
Die Basis bildet der Seal in der Ausstattung Comfort. Hier hat die E-Limousine einen Heckantrieb und kostet ab 47.990 Euro. Bei der Einstiegsvariante hat BYD eine kleinere Batterie mit einer Kapazität von 61,4 kWh verbaut.
In der Ausstattung Design (ab 49.990 Euro) bekommt man die größere 82,5-kWh-Batterie. Diese ist auch in der Top-Variante Excellence verbaut, zusätzlich gibt es einen Allradantrieb – hier stehen mindestens 53.990 Euro in der Preisliste.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 10. Mai 2026
Aufbauart: Limousine
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
SEAL, Comfort
231 PS
47.990 €
SEAL, Design
313 PS
49.990 €
SEAL, Excellence
530 PS
53.990 €
Aufbauart: SUV
Benzin/Elektro-PlugIn
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
SEAL U DM-i, Boost
98 PS
39.990 €
SEAL U DM-i, Comfort
98 PS
42.990 €
SEAL U DM-i AWD, Design
130 PS
45.990 €
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
SEAL U, Comfort
218 PS
42.990 €
SEAL U, Design
218 PS
46.490 €
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Design
Design

Seal in ansprechendem Design
Vorbei sind die Zeiten der extrem verspielten Optik bei Fahrzeugen aus China, der Look des Seal ist an den europäischen Markt angepasst. Statt übermäßigem Chromzierrat trägt der Seal (deutsch: Robbe) stylishe schwarze Akzente und große 19-Zoll-Felgen.
Am Heck gibt es ellipsenförmige Rückleuchten, die optisch mit einem durchgängigen Leuchtenband verbunden sind. Versenkbare Türgriffe und ein angedeuteter Diffusor runden das ansprechende Design ab.
Das ändert sich mit dem neuen Modelljahr
Mit dem Update zum Modelljahr 2026 wird der Platz im Kofferraum und im Frunk merklich größer: 485 statt 400 Liter passen hinten rein, vorne wächst der Stauraum von 53 auf 72 Liter an.
Am Heck wandert der BYD-Schriftzug nach oben mittig über die durchgehende LED-Lichtsignatur. Zudem gibt es nun – neben den bekannten Farben – auch eine rote und eine violette Lackierung zur Auswahl.

Bisher war der BYD-Schriftzug direkt neben dem Modellnamen angebracht, nun bekommt er einen prominenteren Platz.
Bild: BYD
Die Abmessungen auf einen Blick:
- Länge: 4800 mm
- Breite: 1875 mm
- Höhe: 1560 mm
- Radstand: 2920 mm
- Gewicht: 1907–2185 kg
- Kofferraum: 485 l
- Frunkvolumen: 72 l
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Antrieb
Antrieb

Drei Antriebe, zwei Akkus
Den Seal gibt es mit drei Antrieben, jeweils an die Ausstattungen gekoppelt. Die Basisversion Comfort leistet 231 PS und nutzt eine kleinere Batterie mit 61,4 kWh. Interessant: Mit 220 km/h liegt ihre Höchstgeschwindigkeit deutlich über der der Varianten Design und Excellence, die jeweils bei 180 km/h abgeregelt sind.
Wie beim Einstiegsmodell treibt auch in der Design-Version ein Heckmotor die Hinterräder an – hier mit 313 PS. Dank der größeren 82,5-kWh-Batterie kommt diese Variante am weitesten: BYD gibt eine Reichweite von 570 Kilometern an.
Das Topmodell Excellence setzt auf Allradantrieb und sprintet mit 530 PS in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Mehr Leistung und höheres Gewicht drücken allerdings die Reichweite auf 520 Kilometer. Unabhängig von der Batteriegröße sollen alle Seal in 37 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden.
Die technischen Daten im Überblick:
Comfort (RWD) | Design (RWD) | Excellence (AWD) | |
|---|---|---|---|
Motor | Permanentmagnet- Synchron | Permanentmagnet- Synchron | Asychron + Permanentmagnet- Synchronmotor |
Antrieb | Hinterrad | Hinterrad | Allrad |
Leistung | 231 PS (170 kW) | 313 PS (230 kW) | 530 PS (390 kW) |
max. Drehmoment | 380 Nm | 360 Nm | 670 Nm |
Beschleunigung 0–100 km/h | 7,5 s | 5,9 s | 3,8 s |
Höchstgeschwindigkeit | 220 km/h | 180 km/h | 180 km/h |
Batteriekapazität | 61,4 kW | 82,5 kW | 82,5 kW |
max. Ladeleistung | 110 kW | 150 kW | 150 kW |
Reichweite* | 460 km | 570 km | 520 km |
Verbrauch* | 15,4 kWh | 16,6 kWh | 18,2 kWh |
Eine Kerntechnologie von BYD nennt sich Cell-to-Body. Dabei werden Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP) in flacher, schmaler Blade-Bauform direkt in die Fahrzeugstruktur integriert – der obere Deckel dient zugleich als Innenraumboden. Das spart Gewicht und Bauraum. Selbst der Allrad-Seal bringt nur gut 2,2 Tonnen auf die Waage. LFP-Zellen gelten als günstiger und robuster, die maximale Ladeleistung von 150 kW geht in Ordnung.
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Ausstattung
Ausstattung

Inhaltsverzeichnis
Im Innenraum ist der zentrale Touchscreen das Highlight: Per Knopfdruck wechselt er seine Ausrichtung von hochkant zu quer – und ist mit 15,6 Zoll üppig dimensioniert. Ansonsten gibt sich der BYD konventioneller als ein Tesla. Hinter dem Lenkrad sitzt ein separates Display fürs Digital-Cockpit, klassische Tasten gibt es ebenfalls – etwa am Lenkrad oder rund um den kompakten Wählhebel für die Fahrstufen.
Um in den Fond zu gelangen, muss man sich wegen des tiefen Dachholms zunächst etwas ducken. Ist man erst einmal eingestiegen, wirkt das Raumgefühl überraschend luftig – nicht zuletzt dank des Glasdachs. Die Sitzposition ist angenehm, die Beinauflage ordentlich, lediglich die Kopfstützen drücken etwas.

Der Touchscreen des BYD Seal lässt sich drehen. Quer, wie bei Tesla, gefällt er uns zum Beispiel gut für die Navigation.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Die drei Linien Comfort, Design und Excellence sind an die jeweiligen Motorisierungen gekoppelt. Insgesamt fallen die Unterschiede überschaubar aus. Die Basisversion Comfort kommt mit Kunstledersitzen, 18-Zoll-Alufelgen und manueller Heckklappe. In den höheren Varianten sitzt man auf Echtleder, rollt auf 19-Zöllern und öffnet die Heckklappe elektrisch. Abgesehen davon ähneln sich die Ausstattungen weitgehend.
Das ist immer Serie
Serienmäßig an Bord sind ein beledertes, beheizbares Lenkrad sowie elektrisch verstell-, beheiz- und belüftbare Vordersitze. Hinzu kommen LED-Scheinwerfer, ein Soundsystem mit zwölf Lautsprechern, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Parksensoren vorne und hinten, 360-Grad-Kamera und Wärmepumpe. Ebenfalls immer dabei: elektrische Außenspiegel, Regensensor, Panoramadach und Coming-Home-Funktion. Einzig das Head-up-Display bleibt der Excellence-Linie vorbehalten – und damit der Allradversion.
Beim Interieur können Kunden ohne Aufpreis zwischen hell und dunkel wählen. Für die Lackierung gilt das nicht mehr: Wer nicht "Indigo Grey" bestellt, zahlt inzwischen 1100 Euro extra.
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Test
Test

Inhaltsverzeichnis
Seit Ende November 2023 ist der BYD Seal als 530 PS starke AWD-Version bei AUTO BILD im Dauertest. Bereits bei der Überfühungsfahrt von Amsterdam nach Hamburg stellen wir fest: Der Seal ist auf Komfort getrimmt, sowohl bei Fahrwerk, als auch im Innenraum. Das gefällt uns.
Leider zeigten sich auch die Schwächen des Infotainments gleich zu Beginn. Die beiden Displays zeigten zum Teil unterschiedliche Werte an, was vor allem bei Tempolimits irritierend ist. Die übrigens nach unserer bisherigen Erfahrung fast nie richtig angezeigt werden.
Zwischenstand bei 16.000 Kilometern
Kluge Lösungen, wie die "doppelten" Fußmatten gefallen uns sehr gut. Auf den Teppich ist eine Art Gummischale geklipst, darauf die Velours-Matte, beides rausnehmen, alles sauber. Eine tolle Lösung. Das Fahrgefühl erinnert uns an eine Reiselimousine. Eine extrem schnelle, die in allen Lebenslagen Spaß macht.
Der Seal piepst Andreas May zu viel, um das auszustellen, kämpft er sich durch Untermenüs und ist teils mit Kauderwelsch konfrontiert. Zu umständlich, findet er.

37 Minuten dauert es, den Akku des BYD Seal von zehn auf 80 Prozent zu füllen. Das können andere schneller.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Jan Götze war mit einem Durchschnittsverbrauch von 27 kWh weit von der Werksangabe (18,2 kWh/100 Kilometer) entfernt. Das dürfte nur zum Teil dem kalten Wetter geschuldet sein. Die hellen Sitze waren schon nach 13.000 Kilometern stark verfärbt. Nach wie vor überzeugen aber die Optik, die Fahrwerksabstimmung und die gute Ausstattung.
Zwischenstand bei 24.500 Kilometern
20 Minuten hat das Over-the-air-Update auf die Softwareversion 1.2 gedauert. Es kommt unter anderem mit kabellosem Apple CarPlay, die Klimabedienung lässt sich jetzt mit einfachen Wisch-Gesten bedienen. Auch wenn die Änderungen nur marginal wirken, erscheint der BYD nun deutlich frischer.
Bei der ersten Fahrt konnte uns der BYD Seal überzeugen. Wir fahren die Allradversion mit 530 PS. Im Slalomkurs erweist sich der Seal als erstaunlich gut im Handling, die Lenkung präzise, der Vortrieb dem Leistungsgewicht (3,08 kg/PS) angemessen. Auf der Beschleunigungsstrecke können wir die Werksangabe von 3,8 Sekunden auf 100 km/h bestätigen.
Auch die Bremsen arbeiten einwandfrei. Auf dem Handlingkurs packt das ESP sicher zu. Die Sportlimousine wirkt ausgereift und in ihrem gesamten Auftreten tatsächlich wie ein China-Tesla.
Im ersten Test waren wir vor allem von der mechanischen Hardware angetan. Gute Bremsen, das Fahrwerk bindet den Seal straff an den Asphalt, federt aber alles sauber aus. Beim Antrieb fehlt uns nur die One-Pedal-Funktion, der Durchzug ist stark, aber fein dosierbar. Auch die Verarbeitung stimmt. Auf unserer Rumpelstrecke knarzt und knistert nichts.
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Der brutal schnelle Seal ist weder billig noch billig gemacht.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 39.990 – 45.990 €
Leistung
- 98 – 130 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 170 – 180 km/h
Elektrische Reichweite
- 98 – 125 km
Verbrauch (kombiniert)
- 0,4 – 1,2 l/100 km
0 – 100 km/h
- 5,9 – 8,9 s
Kofferraumvolumen
- 552 – 1.440 l
Anhängelast
- –
Technische Daten & Varianten

BYD Seal 1, Limousine
Bauzeitraum: seit 09/2023
1 Kraftstoffart
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
SEAL, Comfort seit 04/2025
231 PS
7,5 s
460 km
47.990 €
SEAL, Design seit 09/2023
313 PS
5,9 s
570 km
49.990 €
SEAL, Excellence seit 09/2023
530 PS
3,8 s
520 km
53.990 €

BYD Seal 1, SUV
Bauzeitraum: seit 01/2024
2 Kraftstoffarten
BYD Seal Bilder
BYD Seal Alternativen
BYD Seal

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In China hat BYD (steht für "Build Your Dreams") den Seal bereits 2022 gelauncht. Bei uns ist er seit Ende 2023 verfügbar. Schon auf den ersten Blick wird klar: Diese elegante Elektro-Limousine ist die chinesische Antwort auf den Tesla Model 3.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD

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Vorbei sind die Zeiten der extrem verspielten Optik bei Fahrzeugen aus China, der Look des Seal ist an den europäischen Markt angepasst. Statt übermäßigem Chromzierrat trägt der Seal (deutsch: Robbe) stylishe schwarze Akzente und große 19-Zoll-Felgen.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD

3/6
Am Heck gibt es ellipsenförmige Rückleuchten, die optisch mit einem durchgängigen Leuchtenband verbunden sind. Versenkbare Türgriffe und ein angedeuteter Diffusor runden das ansprechende Design ab.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD

4/6
Im Innenraum ist das Highlight der mittige Touchscreen, der auf Knopfdruck die Ausrichtung von senkrecht auf waagerecht wechseln kann. Und mit 15,6 Zoll üppig bemessen ist. Ansonsten gibt sich der BYD etwas konventioneller als ein Tesla.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD

5/6
Hinterm Lenkrad gibt es einen eigenen Bildschirm fürs Digital-Cockpit und Tasten gibt es auch noch. Zum Beispiel am Lenkrad oder rund um den kleinen Hebel zur Fahrstufenwahl.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD

6/6
Um die Rücksitze zu erreichen, muss man sich erst einmal Bücken, Grund ist der tiefe Dachholm. Einmal drin ist das Raumgefühl jedoch ungemein luftig. Dazu trägt das Glasdach bei. Die Sitzposition ist nicht zu tief, die Beinauflage gut, nur die Kopfstützen drücken.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
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