20 Elektroautos im Reichweiten-Test
Wie weit kommen Elektroautos wirklich?
20 E-Autos im Reichweiten-Test
– Reisen unter Strom: Wie weit kommen E-Autos auf der Autobahn? AUTO BILD hat den Urlaubs-Check mit 20 Kandidaten bei 130 km/h gemacht.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
Sommerzeit gleich Reisezeit. Das war eigentlich schon immer so. Die entscheidende Frage: auf welches Verkehrsmittel setzen? Wem Fliegen dann doch zu teuer und die Bahn zu unzuverlässig ist, der fährt womöglich mit dem Auto.
Zugegeben, keine ganz neue Idee – es sei denn, wir greifen zum Elektroauto. Was wir getan haben. Urlaub war das für uns natürlich nicht, sondern gewissenhafte Arbeit – damit Sie wissen, welcher Stromer was kann.
Hohe Reichweiten sind durchaus teuer
20 aktuelle Batterieelektriker mussten also ran, um auf der Autobahn bei Richtgeschwindigkeit 130 zu zeigen, wie weit sie die Akkufüllung trägt. Die Temperaturen lagen bei den Messungen zwischen 16 und 28 Grad – deutscher Sommer eben.

Mit 390 Kilometern belegt der Mercedes EQE 500 4Matic den dritten Platz unseres Reichweiten-Tests – und hat den höchsten Grundpreis.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Die Ergebnisse fallen so unterschiedlich aus wie die Autos selbst, von 141 Kilometern für den Stadtfloh Dacia Spring bis 433 Kilometer für das Luxus-SUV Audi Q8 e-tron reicht das Spektrum. Wie diese Ergebnisse einzuordnen sind und was neben der reinen Reichweite noch Spannendes aufgefallen ist, sehen Sie in der Bildergalerie. Schöne Urlaubs-Vorbereitung.
20 E-Autos im Reichweiten-Test

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Platz 20 mit 141 Kilometern Reichweite: Dacia Spring Extreme 65 (ab 24.550 Euro). Obwohl wir bereits das Facelift vorgestellt haben, muss hier der in Restbeständen verfügbare Dacia Spring im Ursprungstrimm zur Reichweitenfahrt antreten. Das Konzept als günstiges Stadt- und Zweitauto lässt natürlich keine großen Sprünge zu, ...
Bild: Michael Nehrmann / AUTO BILD

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... mit 141 Kilometern bei sommerlichen 22 Grad liegt der Rumäne am Ende des Reichweiten-Rankings. Auffällig: Das überarbeitete Modell startet deutlich günstiger (Spring Extreme 65 ab 19.900 Euro) – die ausgelaufene Förderung muss ja kompensiert werden. Wie sich der in den technischen Eckdaten unveränderte neue Spring auf Reisen schlägt, werden wir demnächst prüfen.
Bild: Michael Nehrmann / AUTO BILD

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Platz 19 mit 202 Kilometern Reichweite: Mercedes EQT 200 (ab 39.623 Euro). Citykuriere werden mit dem EQT sicher glücklicher als Familien. Vorn sitzt man entspannt, der Laderaum ist üppig (bis 1979 Liter), Familien werden vor allem den mäßigen Sitzkomfort hinten flach über dem Fahrzeugboden und die begrenzte Reichweite bemängeln.
Bild: Michael Nehrmann / AUTO BILD

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Immerhin plant das Navi Reiserouten clever – was bei dem schmalen 45-kWh-Akku auch nötig ist. Bei fast idealen 22 Grad reicht es auf der Autobahn so für 202 Kilometer, die der 122 PS starke E-Motor mit begrenztem Temperament gelassen angeht. Ein One-Pedal-Modus bis zum Stillstand fehlt, geladen wird mit maximal 80 kW.
Bild: Michael Nehrmann / AUTO BILD

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Platz 18 mit 218 Kilometern Reichweite: Fiat 500 Elektro 42 kWh (ab 33.490 Euro). Der elektrische 500er nutzt gegenüber dem Verbrenner eine modernere Plattform, was dem italienischen Knirps durchaus guttut. Die mittlere Variante mit 118 PS starkem E-Motor empfiehlt sich als handlicher und lebendiger Stadtwagen, ...
Bild: Toni Bader / AUTO BILD

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... der auch mal flott in die Nachbargemeinde wuselt. Klar, die Basis mit 95 PS reicht auch, bringt aber nur bescheidene 21,3 kWh Akkukapazität mit – da kommst du nicht weit. Der Abarth mit 155 PS kostet über 4000 Euro mehr (ab 37.990 Euro). Also die goldene Mitte. Die schafft 218 Kilometer am Stück und lädt wie der Abarth mit 85 kW, während sich die Basis mit 50 kW zufriedengeben muss.
Bild: Toni Bader / AUTO BILD

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Platz 17 mit 250 Kilometern Reichweite: GWM Ora 03 GT (ab 37.490 Euro). Chinas erster privater Autobauer Great Wall Motors macht Ernst: Unter der E-Auto-Marke Ora heißt der Kompakte nicht mehr Funky Cat, sondern schlicht 03. Das Platzangebot geht in Ordnung, den Sitzen fehlt aber Format und eine weichere Polsterung.
Bild: Michael Nehrmann / AUTO BILD

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Überraschend gut dagegen: Verarbeitungs- und Materialqualität. Die Topversion GT liefert wie alle anderen 03er 171 PS, die für den Alltag gut ausreichen. Die 59,3-kWh-Batterie (Basis 45,4 kWh) reicht bei frühlingshaften 16 Grad für 250 Kilometer mit 130 km/h. Danach ist Pause angesagt. Das "Schnellladen" mit maximal 67 kW dauert von 15 auf 80 % satte 48 Minuten.
Bild: Michael Nehrmann / AUTO BILD

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Platz 16 mit 259 Kilometern Reichweite: DS-3 E-Tense (ab 41.270 Euro). Auffallen um jeden Preis? Der eigenwillig gestylte Crossover DS3 mit dem sehr modernen Interieur bietet zwar gute Ausstattung und Qualität, kostet aber auch über 40.000 Euro – Schwester Citroën verlangt für den fast einen halben Meter längeren ë-C4 X mit gleichem Antrieb elf Prozent weniger.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Die 156 PS machen ihre Sache dafür sehr ordentlich, rennen in 9,1 Sekunden auf Tempo 100. Beim Platz wird es hinten recht eng, die Rundumsicht leidet unter dem speziellen Design, der Komfort geht aber in Ordnung. Der 51-kWh-Akku reicht bei milden 20 Grad für 259 Kilometer, das ist wie die maximal 100 kW Ladeleistung nicht berauschend.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Platz 15 mit 280 Kilometern Reichweite: Mercedes EQB 300 4Matic (ab 55.519 Euro). So ein EQB 300 ist schon echter Luxus. Auf 4,68 Metern finden optional bis zu sieben Personen Platz, zwei E-Maschinen sorgen für gripstarken Allrad, 228 PS sind gut für acht Sekunden auf Tempo 100 – toll! Wir hadern allerdings mit dem Preis von 55.519 Euro, ...
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

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... denn dafür gibt es "nur" 66,5 kWh im Akku, die auf der Autobahn nach 280 Kilometern aufgebraucht sind – und lediglich mit maximal 100 kW nachzuladen sind. Tipp: frontgetriebener EQB 250+ mit 190 PS und 70,5-kWh-Akku – auch nicht schneller, aber um rund 2000 Euro günstiger.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

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Platz 14 mit 286 Kilometern Reichweite: Aiways U6 (ab 48.178 Euro). 2023 noch totgesagt, jetzt auf Exportmarke reduziert – das chinesische Start-up Aiways schlingert stark, versucht mit dem U6 aber eine spannende Alternative zu Skoda Enyaq Coupé und Co zu bieten. Rigide Assistenten und ständiges Gebimmel nerven, dafür ist die Einrichtung durchaus gelungen.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD

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Auch der Antrieb genügt im Alltag, allerdings reicht der brutto 63 kWh kleine Akku auf der Autobahn nur für 286 Kilometer. Und bei maximal 90 kW Ladeleistung werden die Stopps schon mal länger (20-80 % in 35 Minuten).
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD

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Platz 13 mit 289 Kilometern Reichweite: Opel Astra Electric (ab 41.990 Euro). Der Astra bleibt auch als Elektriker ein echter Kumpel. Die Akkupakete im Unterboden berauben ihn nicht seiner guten Funktionalität, die 156 PS starke Eingang-Elektromaschine im Bug macht ihn ausreichend schnell und allen Alltagsaufgaben gewachsen.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Allerdings hält der Akku auf der Autobahn trotz idealer Bedingungen (20 Grad) nur 289 Kilometer, und es braucht bei 100 kW Ladeleistung fast eine halbe Stunde, um den 54-kWh-Akku von 10 auf 80 Prozent zu füllen. Bei einem Basispreis über 40.000 Euro nicht wirklich kumpelhaft.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Platz 12 mit 289 Kilometern Reichweite: MG4 Electric 64 kWh (ab 39.990 Euro). Noch so ein chinesischer Angriff auf den VW ID.3. Ähnliches Format, mit 204 PS gleiche Leistung, mit 39.990 Euro fast identischer Preis. Für das Geld gibt es einen ordentlich montierten Kompakten, der stets ausreichende Kraftreserven bereithält ...
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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... und Strom in vier Stufen (schwach, mittel, stark, adaptiv) zurückgewinnt. An der Ladesäule kann mit maximal 140 kW geladen werden, der brutto 64 kWh fassende Akku kommt in 26 Minuten von 10 auf 80 %. Und reicht bei Autobahnrichtgeschwindigkeit für exakt 300 Kilometer.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Platz 11 mit 303 Kilometern Reichweite: Genesis Electrified GV70 (ab 68.400 Euro). Mehr Sein als Schein – der elektrische GV70 gefällt mit elegantem Auftritt und tollen Leistungsdaten. Dabei meinen wir nicht nur die 490 PS aus zwei E-Maschinen, die den 100-km/h-Spurt in 4,2 Sekunden erledigen und den 2,3-Tonner bis zu 235 km/h schnell werden lassen.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

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Nein, beeindruckend auch die 800-Volt-Architektur, die den 77,4-kWh-Akku mit 240 kW in 18 Minuten von 10 auf 80 % füllt. Trotz warmer 24 Grad hielt der Akku auf der Autobahn aber doch nur 303 Kilometer durch – da dürfte Genesis gern mehr Ausdauer beweisen.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

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Platz 10 mit 322 Kilometern Reichweite: BYD Dolphin 150 kW (ab 32.990 Euro). Der Dolphin bleibt interessant – bevor Strafzölle womöglich bis zum Kunden durchgereicht werden, gibt es den ID.3-Gegner ab günstigen 32.990 Euro. Der kompakte VW mit ebenfalls 204 PS und vergleichbarer Akkugröße kostet rund 7000 Euro mehr.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD

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Punkten kann der China-Stromer auch mit gutem Navi, das Ladestationen zügig in die Route integriert und die Verfügbarkeit natürlich anzeigt. Geduld braucht es trotzdem, denn der 60 kWh fassende Akku hält bei 130 km/h zwar 322 Kilometer durch, braucht aber fast eine halbe Stunde von 30 auf 80 %. Die maximale Ladeleistung von 88 kW ist einfach nicht mehr zeitgemäß.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD

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Platz 9 mit 329 Kilometern Reichweite: Smart #1 Brabus (ab 48.990 Euro). Brabus macht dem #1 Beine – dazu gibt’s zwei E-Maschinen, die zusammen 428 PS an alle vier Räder schicken. Damit kommt das 4,30-Meter-SUV in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 – Respekt! An anderer Stelle muss der noch verdient werden. Das Fahrpedal reagiert wenig sensibel und mit leichter Verspätung, ...
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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... die (verstellbare) Rekuperation setzt oft recht überfallartig ein. Immerhin reicht der 62-kWh-Akku dem Brabus bei Tempo 130 für 329 Kilometer ohne Nachladen. Schnellladen kann der #1 mit maximal 150 kW, von 10 bis 80 % dauert es eine halbe Stunde. Bei einem Auto, das fast 50.000 Euro kostet, könnte das gern schneller gehen.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Platz 8 mit 329 Kilometern Reichweite: BMW i4 M50 (ab 71.100 Euro). Der BMW i4 wird gerade geliftet, ist fahrdynamisch aber auch bisher schon eine Wucht. Je eine E-Maschine vorn und hinten liefern stramme 544 PS, die den 100-km/h-Sprint in 3,8 Sekunden möglich machen. Damit bei solchem Temperament nicht gleich der Saft ausgeht, ...
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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... spendieren die Bayern einen Akku mit 80,7 kWh (netto), der sich mit 205 kW auch schnell wieder befüllen lässt (10-80 % in 31 Minuten). Das Navigationssystem weist nicht nur den Weg zu den Ladestationen, sondern weiß auch über Belegung oder Defekte Bescheid. Da verzeihen wir fast, dass der i4 M50 mit der Modellpflege um 1000 Euro teurer wird.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Platz 7 mit 331 Kilometern Reichweite: Kia EV6 AWD (ab 55.990 Euro). Sieht flott aus – und fährt auch so. Der Kia EV6 bringt es auf 325 PS Systemleistung, die an alle vier Räder geht. So reichen 5,2 Sekunden bis Tempo 100, sind maximal 185 km/h drin. Wobei der Antrieb angenehm wach und leistungswillig wirkt. Hilfreich: Die Rekuperation kann von "Aus" ...
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

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... bis "One-Pedal-Modus" in sechs Stufen eingestellt werden. Zum sportlichen Antrieb passen Lenkung und Fahrwerk, die straff abgestimmt sind, sowie die 800-Volt-Technik. Sie erlaubt an Gleichstrom echtes Schnellladen mit bis zu 240 kW, von 10 auf 80 % reichen 18 Minuten. Und der 77,5-kWh-Akku hält bei heißen 28 Grad immerhin 331 Kilometer.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

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Platz 6 mit 367 Kilometern Reichweite: Tesla Model 3 Performance Facelft (ab 58.490 Euro). Tesla liftet das Model 3 – und steckt beim Performance natürlich nicht zurück. Muntere 460 PS gehen an alle vier Räder und sollen den US-Stromer in 3,1 s auf Tempo 100 katapultieren. Auch sonst geizt das Model 3 nicht mit beeindruckenden Zahlen.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Etwa den 250 kW Ladeleistung, die den Akku in weniger als einer halben Stunde von 10 auf 80 % befüllen. Oder auch den 262 km/h Höchstgeschwindigkeit. Wer die nutzt, muss aber definitiv öfter tanken als alle 367 Kilometer wie bei unserer Autobahnmessung. Angesichts des Gebotenen erstaunlich niedrig: die 58.490 Euro auf dem Preisschild.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Platz 5 mit 368 Kilometern Reichweite: BMW i5 M60 xDrive (ab 99.500 Euro). Wo M draufsteht, soll Sport drin sein. Auch bei einer elektrischen Luxuslimo. Der i5 M60 lockt also nicht nur mit roter Zwölf-Uhr-Markierung am Lenkrad und haltgebenden Sportsitzen, sondern auch mit Top-Fahrleistungen (bei 601 PS erwartbar) und leichtfüßigem Handling (bei 2,4 Tonnen erstaunlich).
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Hecklastige Kraftverteilung und mitlenkende Hinterachse bringen richtig Spaß. Ausreichend schnell auch das Laden: Bei 205 kW ist der Akku in 30 Minuten von 10 auf 80 %. Weil 81,2 kWh aber nicht riesig sind, wird nach 368 Kilometern Autobahn der nächste Stopp fällig.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Platz 4 mit 384 Kilometern Reichweite: BYD Seal AWD (ab 50.990 Euro). Strafzölle hin oder her, aktuell haben chinesische E-Autos meist eklatante Preisvorteile gegenüber heimischen Produkten. So auch der BYD Seal mit Allrad, gewaltigen 530 PS und ordentlicher Machart. Gegenüber dem vergleichbaren BMW i4 kostet er mit 50.990 Euro rund 20.000 Euro weniger - satte 28 Prozent.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD

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Ja, der BYD wirkt insgesamt nicht so besonders ausgereift und lädt auch nur mit 150 kW(10-80 % in 37 Minuten). Dafür kommt er bei 130 km/h 384 Kilometer weit – der i4 mit ähnlicher Akkugröße ist bei zwei Grad weniger 54 Kilometer früher leer.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD

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Platz 3 mit 390 Kilometern Reichweite: Mercedes EQE 500 4Matic SUV (ab 99.841 Euro). Mehr Akku fürs gleiche Geld – gibt’s das denn? Ja, bei Mercedes. Unser EQE 500 SUV fuhr noch mit 90,56-kWh-Akku vor, inzwischen stecken 96 kWh drin – der Preis bleibt mit 99.841 Euro unverändert (üppig).
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

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Auch 408 PS, rasante Fahrleistungen, Rekuperation bis zum Stillstand und edle Inneneinrichtung bleiben. Die Autobahn-Reichweite von 390 Kilometern dürfte durch das Akku-Plus minimal wachsen, an der maximalen Ladeleistung von 170 kW hat Daimler nicht gedreht. Schade.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

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Platz 2 mit 393 Kilometern Reichweite: Nio ET5 (ab 68.500 Euro). Klingt verlockend, es fehlt aber die Infrastruktur: Bei Nio kann der Akku (100 kWh bei Kauf 21.000 Euro) auch gemietet (289 Euro/Monat) und gewechselt werden, hierzulande gibt es aber kaum Stationen dafür. Schade. Denn der 100-kWh-Akku (brutto) reicht auf sommerlicher Autobahntour zwar für ordentliche 393 Kilometer, ...
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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... das Nachladen kann bei maximal 125 kW Ladeleistung aber schon mal gut 40 Minuten dauern. Doch die Chinesen haben das Problem erkannt und inzwischen auf 180 kW erhöht. Auch sonst ist Tesla oft nah. Optisch und bei der weitreichenden Touchbedienung sind Ähnlichkeiten erkennbar. Und üppige 490 PS machen den ET5 mächtig schnell – wie das US-Vorbild.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD

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Platz 1 mit 433 Kilometern Reichweite: Audi Q8 55 e-Tron quattro (ab 87.300 Euro). Trotz Absatzflaute, der Q8 e-tron beeindruckt: fast fünf Meter lang, knapp 2,6 Tonnen schwer und mit gewaltigen 106 kWh Akkukapazität ausgestattet. Straff gefedert wirkt der Audi dabei wuchtig und nicht sehr agil. Der Antrieb liefert mit 408 PS natürlich ausreichende Reserven, rekuperiert aber eher schwach ...
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

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... und bietet kein One-Pedal-Drive bis zum Stillstand. Die Ladeleistung von 170 kW füllt den XXL-Akku in 31 Minuten (10-80 %), bei 26 Grad reicht er für 433 Kilometer mit 130 km/h. Der SQ8 (503 PS, gleicher Akku) musste bei 12 Grad schon 98 Kilometer früher an die Ladesäule.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
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