
Polestar Polestar 4
Generation 1
: seit 2023Alle Infos zum Modell
1, 2, 3, 4 – die Namensgebung bei Polestar ist denkbar einfach. Die Positionierung der einzelnen Modelle hingegen ist nicht so klar, denn da müsste es eher 1, 2, 4, 3 heißen. Der Polestar 4 ordnet sich zwischen der Crossover-Limousine Polestar 2 und dem SUV Polestar 3 ein – und fährt natürlich vollelektrisch! Zunächst gab es das Auto ausschließlich als SUV-Coupé – nun schiebt Polestar eine neue Version mit regulärem Heck nach.
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Vorstellung
Vorstellung

Kleiner als der Polestar 3
1, 2, 3, 4 – die Namensgebung bei Polestar ist denkbar einfach. Die Positionierung der einzelnen Modelle hingegen ist nicht so klar, denn da müsste es eher 1, 2, 4, 3 heißen. Der Polestar 4 ordnet sich zwischen der Crossover-Limousine Polestar 2 und dem SUV Polestar 3 ein – und fährt natürlich vollelektrisch! Zunächst gab es das Auto ausschließlich als SUV-Coupé – nun schiebt Polestar eine neue Version mit regulärem Heck nach.
Und die kommt dann auch mit Heckscheibe. Das ist bei der Coupévariante anders. Deren wichtigstes Designmerkmal ist das Fehlen genau dieser. Stattdessen findet sich dort ein Panel in Wagenfarbe. Kameras sorgen dafür, dass man trotzdem seine Umgebung im Rückspiegel sehen kann.
Der Polestar 4 wurde bereits im April 2023 präsentiert und wird im Heimatmarkt China sogar schon ausgeliefert. Seit August 2024 ist das elektrische SUV-Coupé in Deutschland erhältlich. Das Polestar 4 SUV soll Ende 2026 an die ersten Kunden ausgeliefert werden – die Fertigung ist bereits im Gange.
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Update02.09.2026
Preis
Preis
Update02.09.2026

SUV startet unter 60.000 Euro
Der günstigere Polestar 4 ist das SUV. Das startet ab 57.900 Euro in der Heckantriebsversion mit 272 PS. Mit Coupéheck ist das Auto 4000 Euro teurer.
Das gilt auch für das doppelt so starke Allradmodell. Das gibt es als SUV ab 65.900 Euro und mit abfallendem Dach ab 69.900 Euro.
Wer es besonders dynamisch möchte, bekommt diesen Antrieb mit Performance Paket. Teil davon sind ein sportlicheres Fahrwerk, Brembo-Bremsen und 22-Zoll-Räder mit Sportreifen. Das Topmodell kostet in der SUV-Version 76.300 Euro, das Polestar 4 Coupé liegt sogar bei 80.300 Euro.
Aktuelle Listenpreise
Hier finden Sie die Preise zu allen neu verfügbaren Fahrzeugen.
Stand: 25. September 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Polestar 4 SUV Rear Motor 100kWh
272 PS
57.900 €
Polestar 4 SUV Rear Motor 100kWh, Business
272 PS
60.100 €
Polestar 4 SUV Rear Motor 100kWh, Prime
272 PS
63.800 €
Polestar 4 SUV Dual Motor 100kWh
544 PS
65.900 €
Polestar 4 SUV Dual Motor 100kWh, Business
544 PS
68.100 €
Polestar 4 SUV Dual Motor 100kWh, Prime
544 PS
71.800 €
Polestar 4 SUV Dual Motor 100kWh, Performance Prime
544 PS
76.300 €
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Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Polestar 4 coupe Rear Motor 100kWh
272 PS
61.900 €
Polestar 4 coupe Rear Motor 100kWh, Business
272 PS
64.100 €
Polestar 4 coupe Rear Motor 100kWh, Prime
272 PS
67.800 €
Polestar 4 coupe Dual Motor 100kWh
544 PS
69.900 €
Polestar 4 coupe Dual Motor 100kWh, Business
544 PS
72.100 €
Polestar 4 coupe Dual Motor 100kWh, Prime
544 PS
75.800 €
Polestar 4 coupe Dual Motor 100kWh, Performance Prime
544 PS
80.300 €
2 weitere Varianten anzeigen
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- Preis
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- Test
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Update02.09.2026
Design
Design
Update02.09.2026

Inhaltsverzeichnis
Zwei Jahre nach Marktstart gibt es jetzt eine neue Karosserievariante des Polestar 4: ein SUV. Ein ungewöhnlicher Schritt: Bei den meisten Marken läuft es genau andersherum. Erst kommt die klassische Karosserie, später das Coupé.
Genauso ungewöhnlich ist die größte Neuerung beim SUV: Es bekommt eine Heckscheibe. Das Coupé hat keine. Über der Heckscheibe spannt sich ein Dachkantenspoiler. Darunter versteckt Polestar den Scheibenwischer. Abgesehen von der veränderten Karosserieform bleiben die optischen Unterschiede überschaubar. Laut Polestar wurden für das SUV auch nur 48 Teile geändert.

Die Abmessungen sind fast gleich. Mit 1,56 Meter ist das SUV lediglich 2,2 Zentimeter höher.
Bild: Polestar
Auch beim SUV fällt das Dach trotz des steileren Hecks leicht coupéhaft ab. Das Auto soll offenbar Kunden ansprechen, die Wert auf Alltagstauglichkeit legen: Die Dachreling dient nicht nur der Optik, sie kann bis zu 100 Kilo tragen.
Das späte Nachrücken des SUV hat einen einfachen Grund: Der Polestar 4 wurde ursprünglich als Coupé entwickelt. Das zeigt sich besonders bei der technischen Basis. Anders als der Polestar 3 (Volvo-Plattform) basiert der Polestar 4 auf der SEA-Plattform des Geely-Konzerns.
Bei den Abmessungen liegen beide Modelle nah beieinander. Mit 4,84 Metern ist der Polestar 4 nur sechs Zentimeter kürzer als der Polestar 3, beim Radstand von glatten drei Metern herrscht sogar Gleichstand.
Das Design ist typisch Polestar: reduziert, mit klaren Kanten und ohne Schnickschnack. Ein durchgängiges Leuchtband an der Front? Das überlässt Polestar anderen Herstellern, besinnt sich auf das bekannte Markengesicht mit zweigeteilten Scheinwerfern (Dual Blade genannt). Einzige Design-Spielerei ist der von unten beleuchtete Polarstern.

Die Front fällt flacher aus als beim Polestar 3. Die Scheinwerfer sind zweigeteilt.
Bild: Polestar
Der Polestar 4 Coupé hat keine Heckscheibe
In der Seitenansicht sind die kurzen Überhänge klar zu erkennen, drei Meter Radstand sind eine Hausnummer. Felgen in 20 Zoll sind Serie, optional gibt es die hier gezeigten 22-Zöller. Insgesamt sind zwölf Kameras über das gesamte Auto verteilt – eine davon sitzt in der Dachflosse am Heck. Sie ersetzt den klassischen Innenspiegel, denn der Polestar 4 Coupé hat keine Heckscheibe.
Was im ersten Moment komisch klingt, ist bei genauerer Betrachtung durchaus plausibel. Denn bei vielen modernen Autos, insbesondere SUV-Coupés, ist die Heckscheibe so schmal, dass die Sicht nach hinten praktisch nicht existent ist. Polestar hat sich daher dazu entschieden, die Heckscheibe durch ein Panel in Wagenfarbe zu ersetzen. Sieht eigenwillig aus, doch Polestar verspricht dadurch ein einzigartiges Innenraumerlebnis.
Die Abmessungen auf einen Blick:
- Länge: 4840 mm
- Breite: 2139 mm (mit Außenspiegeln)
- Höhe: 1556 mm / 1534 mm (Coupé)
- Radstand: 2999 mm
- max. Anhängelast: 2 t
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Antrieb
Antrieb

Reichweiten um 600 Kilometer
Der Polestar 4 lädt mit bis zu 200 kW (DC). Mit Wechselstrom sind es maximal 22 kW. Das Auto ist in zwei Varianten als "Single Motor" und "Dual Motor" erhältlich. Beide besitzen einen 100-kWh-Akku (Netto-Kapazität 94 kWh). Die Reichweite variiert je nach Dachform. Das Coupé schafft als "Dual Motor" bis zu 590 Kilometer nach WLTP, als "Single Motor" sind es bis zu 620 Kilometer. Als SUV sind es jeweils noch einmal zehn Kilometer mehr.
Der "Single Motor" (Heckantrieb) leistet 200 kW (272 PS) und 343 Nm maximales Drehmoment. Beim "Dual Motor" gibt es je einen Motor pro Achse und folglich Allradantrieb. Die beiden Elektromotoren leisten in Summe 400 kW (544 PS) und 686 Nm und beschleunigen das über zwei Tonnen schweren Polestar 4 Coupé in 3,8 Sekunden auf 100 km/h. Das SUV ist eine Zehntelsekunde langsamer. Schluss ist immer bei 200 km/h.
Um die Effizienz zu steigern, hat der Dual Motor noch ein Ass im Ärmel: In bestimmten Fahrsituationen kann der vordere Elektromotor mittels Trennkupplung entkoppelt werden, sodass auch der Dual Motor kurzzeitig zum Single Motor mutiert.
Technische Daten
Hier finden Sie die Antriebsdaten zu allen neu verfügbaren Fahrzeugen.
Stand: 25. September 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Details
Polestar 4 SUV Rear Motor 100kWh
272 PS
57.900 €
Polestar 4 SUV Rear Motor 100kWh, Business
272 PS
60.100 €
Polestar 4 SUV Rear Motor 100kWh, Prime
272 PS
63.800 €
Polestar 4 SUV Dual Motor 100kWh
544 PS
65.900 €
Polestar 4 SUV Dual Motor 100kWh, Business
544 PS
68.100 €
Polestar 4 SUV Dual Motor 100kWh, Prime
544 PS
71.800 €
Polestar 4 SUV Dual Motor 100kWh, Performance Prime
544 PS
76.300 €
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Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Details
Polestar 4 coupe Rear Motor 100kWh
272 PS
61.900 €
Polestar 4 coupe Rear Motor 100kWh, Business
272 PS
64.100 €
Polestar 4 coupe Rear Motor 100kWh, Prime
272 PS
67.800 €
Polestar 4 coupe Dual Motor 100kWh
544 PS
69.900 €
Polestar 4 coupe Dual Motor 100kWh, Business
544 PS
72.100 €
Polestar 4 coupe Dual Motor 100kWh, Prime
544 PS
75.800 €
Polestar 4 coupe Dual Motor 100kWh, Performance Prime
544 PS
80.300 €
2 weitere Varianten anzeigen
Weitere Informationen finden Sie unter Alle Daten & Varianten.
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Update02.09.2026
Ausstattung
Ausstattung
Update02.09.2026

Innenraum: SUV mit etwas mehr Kopffreiheit
Die höhere Dachlinie lässt zwar etwas anderes vermuten, tatsächlich bietet das SUV auf der Rückbank aber nur wenig mehr Kopffreiheit als das Coupé. Die Fondpassagiere bekommen 2,5 Zentimeter mehr Luftraum. Dabei gab es schon im Coupé trotz der abfallenden Dachlinie keinen Anlass zur Kritik.
Hervorragendes Platzangebot hinten
Das luftige Raumgefühl rührt auch vom serienmäßigen Glasdach her, das sich bis über die Köpfe der Fondpassagiere zieht und sich auf Knopfdruck elektrochromatisch verdunkeln lässt. Dank des drei Meter großen Radstands ist die Beinfreiheit hervorragend.

Das Platzangebot im Fond ist im Coupé mehr als ausreichend. Die Rücksitze lassen sich elektrisch verstellen.
Bild: Polestar
Dass die Coupé-Variante keine Heckscheibe hat, nimmt man auf der Rückbank gar nicht wahr.
Zeit, nach vorne zu wechseln. Sowohl im SUV als auch im Coupé gibt es ein 15,4 Zoll großes Zentraldisplay im Querformat und ein 10,2-Zoll-Fahrerdisplay. Das System basiert auf Android Automotive inklusive OTA-Updates mit Google-Integration.
Im Coupé ist der Innenspiegel ein Display
Ungewohnt hingegen ist beim Coupé der Blick in den Innenspiegel: Ja, das Auto hat einen gewöhnlichen Innenspiegel, darin sieht man allerdings nur die Kopfstützen der Rücksitzbank. Per Knopfdruck wird aus dem Spiegel- ein Kamerabild, das die Sicht nach hinten ermöglicht. Ist im ersten Moment seltsam, funktioniert aber. Das ist beim regulären SUV, dank vorhandener Heckscheibe, nicht notwendig.

Im Cockpit des Polestar 4 treffen reduzierte Anzeigen auf ungewöhnliche Materialien. Redakteur Jan Götze gefällt's.
Bild: Polestar
Mit 1,83 Meter Körperlänge hat unser Redakteur im Polestar 4 Coupé Platz im Überfluss, sodass sich auch Zweimeter-Menschen wohlfühlen dürften. Die verwendeten Materialien sind interessant. Polestar erklärt, dass die Inspiration aus der Modewelt stammt. Sitze und Teile des Armaturenbretts sowie die Türtafeln sind mit Softtech bezogen. Ein Stoff, der an die Mesh-Oberfläche von Sneakern erinnert. Fühlt sich nicht ganz so edel an wie die Woll-Interieure der Marke, aber gleichzeitig nicht ganz so kühl wie Leder.
Ausstattung: Großer Kofferraum
Die Kofferräume der beiden Polestar 4 liegen auf den ersten Blick gar nicht so weit auseinander. Bis zur Oberkante der Rücksitzlehnen sind es beim regulären SUV 530 Liter. Also nur vier Liter mehr als beim Coupé. Praktischer wird das steiler gestaltete Heck des SUV erst, wenn man die Rücksitzlehnen umklappt. Dann gehen bis zu 1665 Liter rein. Das Coupé ist mit 1536 Litern aber auch hier gut dabei. Weniger beeindruckend ist der Frunk, der mit 15 Litern doch ziemlich klein ausfällt. Immerhin: Fürs Ladekabel reicht es!


In den Kofferraum des blau lackierten Coupé passen bis zu 1536 Liter, das SUV nimmt bis zu 1665 Liter auf.
Bild: Polestar
SUV mit Camping-Modus
Das reguläre SUV bietet noch eine zusätzliche Funktion: einen Camping-Modus. Dann wird das stehende Auto auf Wunschtemperatur gebracht. Auf den Bildschirmen kann das Entertainment starten. Danke Vehicle-to-Load-Funktion kann der Polestar 4 seinen Strom auch an externe Geräte abgeben. Dafür gibt es unter anderem eine 12-Volt-Steckdose.
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Test
Test

Das Polestar 4 Coupé ist vieles, aber konventionell ist er nicht. Das macht schon die fehlende Heckscheibe klar; stattdessen liefert eine Kamera das Bild für den digitalen Innenspiegel. Auch sonst ist fast alles digital: vom Einstellen der Spiegel bis zum Öffnen des Handschuhfachs geht alles nur per Touchbedienung des 15,4-Zoll-Displays. Der einzige analoge Drehregler für die Lautstärke sitzt in der Mittelkonsole.
Der Hersteller verortet den Polestar 4 im Bereich der SUV-Coupés, wir sehen ihn wegen einer Höhe von 1,53 Meter und nur 16 Zentimetern Bodenfreiheit eher bei den Schräghecklimousinen. Es gibt also keine Heckscheibe, dafür aber ein Glasdach. Naturgemäß bietet dieses eine schlechtere Wärmedämmung als ein gefütterter Dachhimmel – im Zusammenspiel mit einer nicht zufriedenstellenden Klimaanlage keine gute Lösung.
Die Beschleunigung ist, wie bei E-Autos gewohnt, enorm. In 3,8 Sekunden ist der Standardsprint absolviert, den 544 PS und 686 Nm der Dual-Motor-Version sei Dank. Doch trotz aller Kraft, agil ist der Polestar 4 nicht. Die Lenkung ist eher gefühllos und die allradtypische Geradeausfahrtendenz stört in Kurven.
Im Innenraum überzeugt die Verarbeitung mit gehobener Qualität und recycelten Rohstoffen, auch unterhalb der Sichtlinie sind Soft-Materialien verbaut. In Sachen Bedienung hat der Geely-Konzern hier übertrieben: kaum noch echte Tasten, ständig ist man auf der Suche nach irgendwelchen Einstellungen im Touch-Bildschirm. Das lenkt ab, woraufhin sich der Aufmerksamkeitsassistent meldet.
Fazit: Der Polestar 4 mit Allrad spurtet brutal schnell und ist top verarbeitet. Der größte Kritikpunkt: Von der Spiegel- bis zur Lüfterdüsenverstellung alles in Menüs zu versenken, macht die Bedienung so ablenkend wie zeitraubend.
AUTO BILD ist das Polestar 4 Coupé mit Dual Motor gefahren. Die 544 PS sind nicht nur ein Papierwert, der Wagen beschleunigt realitätsverzerrend schnell, viel brutaler als der ruhiger wirkende Polestar 3. Die Lenkung verwöhnt dafür nicht so wie im Polestar 3, sie verlangt hohe Handkräfte – fast wie in einer alten G-Klasse – und vermittelt doch wenig Gefühl. Ein Teil des Lenkungs-Eigenlebens ist aber schlicht das Resultat des Monster-Drehmoments von 686 Nm, das den Allradler beim Beschleunigen gerade zieht, auch wenn man ihn in eine Kurve zwingen will.

Die Beschleunigung ist brutal, die Lenkung verlangt hohe Handkräfte.
Bild: Polestar
Beim gemütlichen Cruisen ist der Frontantrieb abgekoppelt, wir sind also de facto mit einem Hecktriebler unterwegs. Kleine Unzulänglichkeiten wie die Windgeräusche ab 120 km/h dürften der Vorserie geschuldet sein.
Fazit von Rolf Klein: Anders als der Volvo-basierte Markenbruder Polestar 3 fühlt sich der Polestar 4 beim Fahren irgendwie chinesisch an, trotz wertiger Materialien. Die Allradversion ist erste Wahl für Nervenkitzel-Suchende, die Beschleunigung ist – ballistisch.
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Das Design ist typisch Polestar: reduziert, modern, skandinavisch.
Fazit
von Jan Götze
Der 4 ist unverkennbar ein Polestar. Ich mag das reduzierte, klare Design. Das Platzangebot ist hervorragend, die Materialauswahl ungewöhnlich. Die versprochenen Werte sind ordentlich, aber keine Revolution. Im direkten Vergleich zum Polestar 3 scheint der 4 das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 57.900 – 80.300 €
Leistung
- 272 – 544 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 200 km/h
Elektrische Reichweite
- 590 – 630 km
Verbrauch (kombiniert)
- 17,8 – 19 kWh/100 km
0 – 100 km/h
- 3,8 – 7,3 s
Kofferraumvolumen
- 526 – 1.665 l
Anhängelast
- 1.500 – 2.000 kg
Alle Daten & Varianten

Polestar Polestar 4 1, SUV
Bauzeitraum: ab 09/2026
1 Kraftstoffart
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
Alle Daten
Polestar 4 SUV Dual Motor 100kWh ab 09/2026
544 PS
3,9 s
600 km
65.900 €
Polestar 4 SUV Dual Motor 100kWh, Business ab 09/2026
544 PS
3,9 s
600 km
68.100 €
Polestar 4 SUV Dual Motor 100kWh, Performance Prime ab 09/2026
544 PS
3,9 s
600 km
76.300 €
4 weitere Varianten anzeigen

Polestar Polestar 4 1, SUV
Bauzeitraum: seit 11/2023
1 Kraftstoffart
Polestar Polestar 4
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Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bilder
Die technischen Daten werden bereitgestellt von SCHWACKE.
Polestar 4

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1, 2, 3, 4 – die Namensgebung bei Polestar ist denkbar einfach. Die Positionierung der einzelnen Modelle hingegen ist nicht so klar, denn da müsste es eher 1, 2, 4, 3 heißen. Der Polestar 4 ordnet sich zwischen der Crossover-Limousine Polestar 2 und dem SUV Polestar 3 ein – und fährt natürlich vollelektrisch!
Bild: Polestar

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Zunächst gab es das Auto ausschließlich als SUV-Coupé – nun schiebt Polestar eine neue Version mit regulärem Heck nach.
Bild: Polestar

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Ein ungewöhnlicher Schritt: Bei den meisten Marken läuft es genau andersherum. Erst kommt die klassische Karosserie, später das Coupé. Genauso ungewöhnlich ist die größte Neuerung beim SUV: Es bekommt eine Heckscheibe. Das Coupé hat keine.
Bild: Polestar

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Über der Heckscheibe spannt sich ein Dachkantenspoiler. Darunter versteckt Polestar den Scheibenwischer.
Bild: Polestar

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Abgesehen von der veränderten Karosserieform bleiben die optischen Unterschiede überschaubar. Laut Polestar wurden für das SUV auch nur 48 Teile geändert.
Bild: Polestar

6/18
Auch beim SUV fällt das Dach trotz des steileren Hecks leicht coupéhaft ab. Das Auto soll offenbar Kunden ansprechen, die Wert auf Alltagstauglichkeit legen: Die Dachreling dient nicht nur der Optik, sie kann bis zu 100 Kilo tragen.
Bild: Polestar

7/18
Das späte Nachrücken des SUV hat einen einfachen Grund: Der Polestar 4 wurde ursprünglich als Coupé entwickelt. Das zeigt sich besonders bei der technischen Basis. Anders als der ...
Bild: Polestar

8/18
... als der Polestar 3 (Foto) basiert der Polestar 4 auf der SEA-Plattform des Geely-Konzerns. Bei den Abmessungen liegen beide Modelle nah beieinander. Mit 4,84 Metern ist der Polestar 4 nur sechs Zentimeter kürzer als der Polestar 3, beim Radstand von glatten drei Metern herrscht sogar Gleichstand.
Bild: Polestar

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Das Design ist typisch Polestar: reduziert, mit klaren Kanten und ohne Schnickschnack. Ein durchgängiges Leuchtband an der Front? Das überlässt Polestar anderen Herstellern, besinnt sich auf das bekannte Markengesicht mit zweigeteilten Scheinwerfern (Dual Blade genannt).
Bild: Polestar

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Einzige Design-Spielerei ist der von unten beleuchtete Polarstern.
Bild: Polestar

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Kurios wird es am Heck des Coupés: Polestar hat sich dazu entschieden, die Heckscheibe durch ein Panel in Wagenfarbe zu ersetzen. Sieht eigenwillig aus, doch Polestar verspricht dadurch ein einzigartiges Innenraumerlebnis.
Bild: Polestar

12/18
Die höhere Dachlinie lässt zwar etwas anderes vermuten, tatsächlich bietet das SUV auf der Rückbank aber nur wenig mehr Kopffreiheit als das Coupé. Die Fondpassagiere bekommen 2,5 Zentimeter mehr Luftraum. Dabei gab es schon im Coupé (Foto) trotz der abfallenden Dachlinie keinen Anlass zur Kritik.
Bild: Polestar

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Vorn finden sich ein 15,4 Zoll großes Zentraldisplay im Querformat und das 10,2-Zoll-Fahrerdisplay. Das System basiert auf Android Automotive inklusive OTA-Updates mit Google-Integration.
Bild: Polestar

14/18
Mit 1,83 Meter Körperlänge habe ich im Polestar 4 Platz im Überfluss, sodass sich auch Zweimeter-Menschen wohlfühlen dürften.
Bild: Polestar

15/18
Die verwendeten Materialien sind interessant. Polestar erklärt, dass die Inspiration aus der Modewelt stammt. Sitze und Teile des Armaturenbretts sowie die Türtafeln sind mit Softtech bezogen.
Bild: Polestar

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Die Kofferräume der beiden Polestar 4 liegen auf den ersten Blick gar nicht so weit auseinander. Bis zur Oberkante der Rücksitzlehnen sind es beim SUV 530 Liter. Also nur vier Liter mehr als beim Coupé (Foto).
Bild: Polestar

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Praktischer wird das steiler gestaltete Heck des SUV (Foto) erst, wenn man die Rücksitzlehnen umklappt. Dann gehen bis zu 1665 Liter rein. Das Coupé ist mit 1536 Litern aber auch hier gut dabei.
Bild: Polestar

18/18
Weniger beeindruckend ist der Frunk, der mit 15 Litern doch ziemlich klein ausfällt. Immerhin: Fürs Ladekabel reicht es!
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
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