
Volvo EX90
Generation 1
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Der EX90 ist das größte und stärkste Modell im aktuellen Volvo-Portfolio. Das Elektro-SUV mit serienmäßig sieben Sitzen ist über fünf Meter lang und leistet bis zu 680 PS. Dazu gibt es einen minimalistischen Innenraum. Spannend: Der Einstiegspreis liegt unter dem des Verbrenner-Bruders XC90.
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Vorstellung
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Elektrischer Luxusliner
Der EX90 ist das größte und stärkste Modell im aktuellen Volvo-Portfolio. Das Elektro-SUV mit serienmäßig sieben Sitzen ist über fünf Meter lang und leistet bis zu 680 PS. Dazu gibt es einen minimalistischen Innenraum. Spannend: Der Einstiegspreis liegt unter dem des Verbrenner-Bruders XC90.
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Preis
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EX90 startet bei gut 84.000 Euro
Den EX90 gibt es in vier Ausstattungsvarianten und drei Leistungsstufen. Die Einstiegsversion Core kommt mit Heckantrieb und 245 kW (333 PS). Sie beginnt bei 84.190 Euro. Für einen Aufpreis von 5800 Euro kann die stärkere Allradmotorisierung (335 kW/456 PS) geordert werden.
Darüber liegt die Linie Plus, die ab 89.590 Euro zu haben ist. In der Plus Executive Edition gibt es ab Werk Allradantrieb, hier stehen 99.990 Euro als Basispreis in der Liste.
Die Preise für die höchste Ausstattung Ultra beginnen bei 101.790 Euro. Die stärkste Motorisierung (500 kW/680 PS) kostet zusätzlich 5200 Euro Aufpreis.
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Design
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Moderner als der Verbrenner
Dass Volvo-Modelle eine lange Lebensdauer haben, ist kein Geheimnis. Darum gibt es beim Verbrenner XC90 einen Gewöhnungseffekt, den der elektrische EX90 angenehm auflockert. Das Elektro-SUV wirkt wie die nächste Evolutionsstufe: noch eleganter, schicker, cleaner. Das zeigt sich etwa an den eigenen Scheinwerfern, Heckleuchten und Türgriffen. Insgesamt schaffen die Schweden es, die Länge von 5,04 Metern und das Gewicht von über 2,5 Tonnen gut zu kaschieren.
Die Abmessungen auf einen Blick:
- Länge: 5037 mm
- Breite: 1964 mm
- Höhe: 1744 mm
- Radstand: 2985 mm
- Gewicht: 2555–2765 kg
- Kofferraum: 324–2135 L
- Frunk: 49 L
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Antrieb
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EX90 kann auch Langstrecke
Drei Leistungsstufen gibt es für das Elektro-SUV EX90. Den Anfang macht ein einzelner E-Motor an der Hinterachse, der bis zu 245 kW (333 PS) leistet. Mit 480 Nm wird der Standardsprint in 6,8 Sekunden bewältigt. Der Akku fasst netto 90 kWh und soll so für eine kombinierte WLTP-Reichweite von bis zu 572 Kilometern sorgen.
Die nächsthöhere Motorisierung bringt Allradantrieb, da an beiden Achsen jeweils ein E-Motor sitzt – zusammen ergibt das 335 kW (456 PS) Systemleistung, die 100 km/h werden nach 5,5 Sekunden erreicht. Hier sind 103 kWh nutzbare Speicherkapazität an Bord, damit lässt sich laut Hersteller bis zu 625 Kilometer weit fahren. Diese Werte gelten auch für die stärkste Variante des EX90, die 500 kW (680 PS) leistet. Das gut fünf Meter lange erreicht so in 4,2 Sekunden Landstraßentempo – damit beschleunigt der Volvo schneller als die Basisversion des Porsche Taycan. Wie bei Volvo üblich ist die Höchstgeschwindigkeit bei 180 km/h gedeckelt.
Unabhängig von der Batteriegröße basiert der EX90 auf einer 800-V-Architektur, kann so mit bis zu 350 kW laden. Bei idealen Bedingungen soll der Akku in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent gefüllt werden.
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Ausstattung
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Der EX90 ist im Herzen Skandinavier
Der Innenraum des EX90 ist typisch skandinavisch-minimalistisch eingerichtet, die Bedienung läuft fast ausschließlich über den 14,5 Zoll großen Infotainment-Screen, dessen Software viele Google-Dienste integriert hat. In der Mittelkonsole befindet sich ein Dreh-Drück-Steller mit dem sich die Lautstärke und Musikwiedergabe steuern lassen.
Standardmäßig hat das SUV sieben Sitze, je nach Ausstattung können sich Kunden ohne Aufpreis für ein sechssitziges Layout entscheiden. Kern der Marke Volvo sind die diversen Sicherheitseinrichtungen und -assistenten. Dazu gehören etwa Funktionen, die beim Abkommen von der Straße eingreifen oder Sitze, die die Einwirkungen auf die Passagiere bei einer Heckkollision verringern sollen.
Das ist Serie
Für den EX90 gibt es vier Ausstattungsniveaus. Mit der Basisversion Core gibt es unter anderem ein Soundsystem mit zehn Lautsprechern, eine Lenkradheizung und einen Sensor, der bei beschlagenen Scheiben die Klimatisierung anpasst. Die Sitze sind mit Kunstleder bezogen, in der ersten Reihe haben sie eine Lordosenstütze und sind elektrisch verstellbar, der Fahrersitz hat eine Memory-Funktion.
In der Ausstattung Plus gibt es zusätzlich elektrisch verstellbare Beinauflagen und eine vierfach verstellbare Lordosenstütze. Dazu kommt eine 360-Grad-Kamera, ein Head-up-Display und ein Bose-Soundsystem.
In der Plus Executive Edition bekommt der EX90 außerdem belüftete Sitze und das Assistenzsystem Pilot Assist, das viele Unterstützungen zusammenfasst und etwa bei Stop-and-Go im Verkehr mitschwimmt oder beim Spurwechsel hilft. Darüber hinaus hat das SUV hier einen Performance-Fahrmodus.
In der höchsten Variante Ultra gibt es ein Panorama-Glasdach, das sich elektronisch mattieren lässt. Die Türgriffe sind beleuchtet, die Vordersitze erhalten eine Massagefunktion und die Seitenwangen lassen sich elektrisch einstellen. Die Scheinwerfer haben eine HD-Pixel-Technologie und können den Gegenverkehr erkennen und die Beleuchtung entsprechend anpassen.
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Test
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Inhaltsverzeichnis
Der beliebte XC90 hat einen elektrischen Bruder bekommen. Wie beim Verbrenner empfangen einen ein hoher Einstieg, viel Platz und komfortable Sitze. Die Bedienung läuft nahezu komplett über das zentrale Infotainment-Display – da sind Software-Ausfälle wie in unserem Test besonders ärgerlich.
Ähnlich massig wie seine Figur ist auch der Verbrauch des Schweden: Bei reiner Autobahnfahrt lag der Durchschnittsverbrauch bei wenig nachhaltigen 42 kWh auf 100 Kilometer. Durch das hohe Gewicht liegt das SUV wie ein Luxus-Cruiser auf der Straße, das adaptive Luftfahrwerk bügelt Unebenheiten gut aus. Ausbaufähig ist die Ladeleistung, an der Wallbox lädt er maximal mit 11 kW.
Kia EV9 und Volvo EX90: Elektro-Riesen mit sechs Sitzen
Beide haben ihre Glanzdisziplinen: der Kia nutzt den Innenraum besser und bietet die stärkeren Fahrleistungen, der Volvo dagegen ist komfortabler und fühlt sich auf der Langstrecke zu Hause. Die Bedienung des Schweden läuft clean aber kompliziert – die Hauptrolle spielt dabei der Zentralbildschirm, über den etwa das Handschuhfach geöffnet oder die Spiegel eingestellt werden. Nervig, besonders nachts: die unbeleuchteten Lenkradtasten.
Versöhnlich stimmt dagegen das Interieur, das an die skandinavischen Luxus-Wohnlandschaften erinnert. Die optionale Luftfederung sorgt für ein Fahrgefühl wie auf Watte. Der überraschend kleine Wendekreis macht sich gerade in der Stadt bezahlt. Dennoch sammelt der Kia mehr Punkte, der Volvo lässt sie öfter als nötig liegen – Sieg für den Koreaner.
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