PowerMaxx BS 12 (601036000)
Autobild LogoTestsieger
Externe Verlinkung
1.
1,7
gut
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DCD701D2 (2x Akku 2,0 Ah in T-STAK-Box)Externe Verlinkung
2.
DeWalt
DCD701D2 (2x Akku 2,0 Ah in T-STAK-Box)
1,9
gut
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DF333DSAEExterne Verlinkung
3.
Makita
2,2
gut
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TE-CD 12/1 LiExterne Verlinkung
4.
Einhell
TE-CD 12/1 Li
2,3
gut
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WX128 (1 x 2,0 Ah Akku)Externe Verlinkung
5.
Worx
WX128 (1 x 2,0 Ah Akku)
2,6
befriedigend
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BDCDC18K-QWExterne Verlinkung
6.
Black & Decker
BDCDC18K-QW
2,7
befriedigend
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IXO VIExterne Verlinkung
7.
Bosch
IXO VI
2,9
befriedigend
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GSR 12V-15 ProfessionalExterne Verlinkung
8.
Bosch
GSR 12V-15 Professional
2,9
befriedigend
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BCF611CKExterne Verlinkung
9.
Black & Decker
BCF611CK
3,3
befriedigend
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EasyDrill 12Externe Verlinkung
10.
Bosch
EasyDrill 12
4,0
ausreichend
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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Egal, ob es um das Hochbett des Familiennachwuchses oder um das nächste Gartenprojekt geht: Der Akkuschrauber hat quasi immer Saison und gehört zur Grundausstattung in jedem Haushalt. Klar ist, dass angesichts dieses universellen Bedarfs gleich Dutzende Hersteller um die Gunst der Heimwerker buhlen. Ob im Baumarkt um die Ecke oder online – das Angebot ist unübersichtlich, das Preisspektrum verwirrend groß. Für Durchblick im Akkuschrauber-Dschungel sorgt AUTO BILD und hat zwölf Modelle von 9 bis 145 Euro unter die Lupe genommen.

Geteiltes Testfeld

Die Prüfungen wurden in zwei Kategorien aufgeteilt. Die erste Gruppe besteht aus einfachen, jedoch leistungsstarken Geräten, die sich ideal für den allgemeinen Gebrauch im häuslichen Bereich eignen. Diese Modelle sind für die meisten Anwendungen im Haushalt und Garten konzipiert. Für kleinere Projekte könnten diese Geräte jedoch überdimensioniert oder zu sperrig sein. In solchen Fällen könnte bereits einer der Mini-Akkuschrauber aus der zweiten Kategorie vollkommen ausreichen.

Testsieger des AUTO BILD Akkuschrauber-Tests: Metabo PowerMaxx BS 12

Test-Empfehlung

Metabo

PowerMaxx BS 12 (2x 4,0 Ah Akku im Koffer)

gut
  • Pro IconAbnehmbares Bohrfutter
  • Pro IconSehr feine Dosierung möglich
  • Pro IconAkkusystem universal kompatibel
  • Contra IconEtwas reduzierte Kraft
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Obwohl der Metabo etwas an Kraft einbüßt, überzeugt er in allen anderen Testbereichen. Als einziger Kandidat verfügt er über ein abnehmbares Bohrfutter, wenn auch ohne Schnellverschluss. Clever: Der darunterliegende Halter nimmt direkt Bits auf, was Gewicht spart, wenn man sich nur auf das Schrauben konzentrieren möchte. Beeindruckend ist zudem, dass das Akkusystem auch von anderen Herstellern genutzt werden kann.

Preis-Leistungssieger: Einhell TE-CD 12/1 Li

Test-Empfehlung

Einhell

TE-CD 12/1 Li

2,3
gut
  • Pro IconLange Akkulaufzeit
  • Pro IconLED Arbeitsflächen-Beleuchtung
  • Contra IconFür leistungshungrige Arbeiten zu schwach
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Ohne nennenswerte Fehler erledigt der Einhell die meisten Aufgaben souverän und gelassen, was ihn im guten Mittelfeld positioniert. Die Drehzahlregulierung ist etwas ungenau, aber die Qualität bleibt insgesamt solide. Um eine bessere Platzierung zu erreichen, fehlt es ihm jedoch an Kraft: Mit maximal 6,8 Newtonmetern kann er zwar schon einiges bewältigen, aber für anspruchsvollere Aufgaben könnte es an Leistung mangeln.

Testsieger des AUTO BILD Mini-Akkuschrauber Tests: Bosch IXO 6

Test-Empfehlung

Bosch

IXO VI

2,9
befriedigend
  • Pro IconDrehzahlregulierung
  • Pro IconWechselsystem für weitere Funktionen
  • Contra IconKeine Drehmoment-Einstellung
  • Contra IconLange Ladezeit
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Die sechste Generation des IXO präsentiert sich in einem komplett überarbeiteten Design, das auf den ersten Blick nicht unbedingt nach einem Akkuschrauber aussieht. Eine Besonderheit ist der Adapter mit Schnellverschluss für zusätzliches Zubehör. Dies eröffnet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten – von Minisägen über Exenterschleifer bis hin zu Pfeffermühlen und Weinöffnern. Hervorragend ist die stufenlos regelbare Drehzahl und die wirklich hilfreiche Akkustandsanzeige. Falls Grün nicht die bevorzugte Farbe ist, gibt es den IXO auch in Pink. Ein Nachteil ist jedoch die langsame Ladezeit.

Preis-Leistungs-Sieger Minischrauber: Ikea Fixa 202.241.99

Test-Empfehlung

Ikea

Fixa 3,6V

3,6
ausreichend
  • Pro IconGünstig
  • Contra IconRichtungslauf fummelig
  • Contra IconKeine Drehzahlregulierung
  • Contra IconKeine LED Arbeitsflächen-Beleuchtung
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Der Mitnahmeartikel vom Einrichtungshaus kommt in einer Blisterverpackung. Ikea-Kunden dürften diesen Minischrauber vor allem aufgrund des attraktiven Preises und seiner Nähe zum Kassenschalter wählen. Er bietet die höchste Schraubleistung der drei, jedoch weist er Mängel in anderen Bereichen auf: Der Kombi-Pistolenhandgriff ist umständlich, und beide Drehrichtungen werden durch einen einzigen Schalter gesteuert. Es fehlt an einer Drehzahldosierung, und es gibt keine Anzeige, die über den Ladestand informiert. Auch aufgrund einer Ladezeit von über fünf Stunden bleibt am Ende einiges zu wünschen übrig.

So hat AUTO BILD getestet

Der Akkuschrauber-Test wurde in zwei Teilen durchgeführt: Zum einen wurden die Schrauber praxisnah im anspruchsvollen Heimwerker-Alltag verwendet, um die Akku-Ausdauer und die Nutzungsqualitäten zu ermitteln. Zum anderen mussten alle Testkandidaten umfangreiche Labortests bestehen. Der Praxistest fand in einer eigens dafür eingerichteten Werkstatt unter realen Bedingungen statt. Die Werte für Ausdauer und Einschraubkraft wurden mit Torx-Schrauben des Premium-Herstellers Spax ermittelt.

Akkuschrauber Test
Im Praxistest mussten sich die Akkuschrauber gegen Hartholz und Weichholz beweisen.
Bild: AUTO BILD

Hierfür waren mehr als 3600 Schrauben, über 30 Bits und mehr als 75 Meter Balken aus weichem Fichten-Konstruktionsvollholz erforderlich. Torx-Schrauben bieten den höchsten Flächenkontakt zum Bit und übertragen so am besten hohe Kräfte. Das bekannte "Überspringen" bei Kreuzschrauben tritt bei Torx-Schrauben kaum auf.
Für den Praxistest war es wichtig, dass das Material im Testbereich frei von Ästen war und gleichmäßig gewachsen ist. Zur Messung der maximalen Schraubkraft mussten die Kandidaten eine 30 Zentimeter lange Spax-Schraube mit 8 Millimeter Durchmesser möglichst weit ins Holz schrauben. Die Akkuausdauer wurde mit Spax-Schrauben in der gängigen Größe 5 x 80 Millimeter ermittelt. Die Minischrauber mussten sich ebenfalls dieser Prozedur unterziehen, jedoch mit weicheren Anforderungen: Die Reichweitentests erfolgten mit Spax-Schrauben in der Größe 4 x 40 Millimeter, und die maximale Schraubkraft wurde mit 6 x 80 Millimeter Spax-Schrauben ermittelt.

Labortests mit Messsensor

Die Messanlage wurde speziell von der Firma Atesteo GmbH angefertigt. Der Sensor erfasst kontinuierlich die anliegende Drehzahl und die Kraft, die der eingespannte Akkuschrauber in den verschiedenen Betriebsmodi erzeugt. In Zusammenarbeit mit den Ingenieuren der Atesteo GmbH hat AUTO BILD das Prozedere entwickelt, die Ergebnisse diskutiert und ausgewertet.
Die technischen Leistungen der Akkuschrauber wurden mit einem hochpräzisen Messaufbau der Firma Atesteo ermittelt.
Bild: AUTO BILD
Eine spezielle Messsoftware zeichnete alle Testvorgänge auf, wobei die Auswertung automatisch nach Ausreißern suchte. Am Ende wurden nur bereinigte Daten für die Bewertung verwendet. Dies ist entscheidend, um die maximale Kraft in Newtonmetern beim Schrauben aussagekräftig zu ermitteln und zu bewerten. Die Tests zur Verarbeitungsqualität wurden von erfahrenen Experten durchgeführt. Die Messungen der Ladezeiten erfolgten unter Verwendung von Instrumenten von Rohde & Schwarz.

Kraft, Leistung, Reichweite

Vor dem Beginn umfangreicherer Projekte hegt der Hobby-Heimwerker vor allem eine bedeutende Frage: Wie lange kann ein Akkuschrauber durchhalten, bevor er erneut für stundenlange Ladezeiten an die Station muss? Bei dieser Überlegung spielen nicht nur die Kapazität des Akkus, sondern auch die Spannung des Motors eine entscheidende Rolle. Die neun "großen" Testkandidaten sind mit Akkus von 1,3 bis 2 Amperestunden und Motoren im Bereich von 10,8 bis 18 Volt ausgestattet. Ebenso von Bedeutung sind die Getriebeübersetzung und die elektronische Regelung des Akkuschraubers. In ihrer Gesamtheit entscheiden diese Komponenten darüber, wie viel Kraft und Schwung an der Schraube ankommt – und wann der Akku schlappmacht.
Da kein Heimwerker permanent Zwangspausen aufgrund eines leeren Akkus einlegen möchte, hat AUTO BILD großen Wert auf eine hohe Ausdauer gelegt. Da bis auf zwei Modelle alle Geräte der größeren Klasse mindestens zwei Drehgeschwindigkeiten aufweisen, wurden beide Gänge im Test bewertet. Der "zweite" Gang erweist sich übrigens nicht nur als nützlich für Bohrarbeiten mit höheren Geschwindigkeiten, sondern ermöglicht auch das schnellere Versenken von Schrauben – allerdings nur, wenn weniger Kraft erforderlich ist.
Der Akkuschrauber beschleunigt die Messein­richtung, bevor langsam auf null gebremst wird.
Bild: AUTO BILD

Akkus unter Druck

Im Rahmen des Tests waren alle Testkandidaten dazu gefordert, 80 Millimeter lange Spax-Schrauben in Konstruktionsholz zu versenken, bis der Akku erschöpft war. Hierbei verwendeten die Tester Schrauben mit sogenannten Torx-Köpfen, deren sternartiges Profil die Kraft optimal auf die Schrauben überträgt. Die Ergebnisse wiesen erhebliche Unterschiede auf: Der Akku des Worx gab bereits nach 89 Schrauben im schnellen Gang auf, während der Metabo beeindruckende 236 Schrauben mühelos ins weiche Fichtenholz drehte. Im kraftvollen, aber gemächlich drehenden ersten Gang versenkte hingegen der Ikea Fixalediglich 119 Schrauben, während der Black+Decker mit 274 Schrauben mehr als die doppelte Menge schaffte.
Für Projekte wie den Bau einer Holzterrasse sollte beachtet werden, dass mit einer Akkuladung deutlich weniger Schrauben versenkt werden können. Dies liegt daran, dass das Holz für Terrassen in der Regel sehr hart ist, und somit der Akkuschrauber mehr Kraft benötigt, was sich auf die Anzahl der versenkbaren Schrauben auswirkt, im Interesse einer längeren Haltbarkeit.
Akkuschrauber Test
Akkuanzeigen sind besonders praktisch, da die Leistungsdauer abgeschätzt werden kann.
Bild: AUTO BILD

Die benötigte Kraft

Ein Blick ins Kleingedruckte ist oft notwendig, um die Leistung eines Geräts zu verstehen. Wenn der Kunde den Wert in Newtonmetern findet, bietet dies oft nur begrenzte Hilfe. Hersteller geben häufig nur die maximalen Kräfte an, die ein Akkuschrauber während kurzer Momente erreichen kann. Dies sagt jedoch wenig über die tatsächliche Kraft aus, die das Gerät beim Schraubvorgang aufbringt.
Die erforderliche Kraft eines Akkuschraubers hängt vom Anwendungsfall ab: Um die im Test verwendeten Spax-Schrauben mit einem Durchmesser von 5 Millimetern bündig ins weiche Fichtenholz zu versenken, genügen etwa 2 Newtonmeter (N m). Bei Hartholz wie Eiche werden hingegen etwa 6 N m benötigt. Kann der Akkuschrauber diese Kraft nicht liefern, bleiben die Senkköpfe aus dem Holz heraus. Der leistungsstärkste Schrauber im Test war der Dewalt mit 15,1 N m, der sich auch im ersten Gang von Hartholz nicht beeindrucken ließ. Die geringste Kraft lieferte der Bosch Easy-Drill 12 mit 4,8 N m, was ihn eher für einfachere Aufgaben geeignet macht.
Die Einschraubtiefe wurde mit Spax­Schrauben in 300 mm Länge ermittelt.
Bild: AUTO BILD
Wenn der Akkuschrauber während des Schraubens an seine Leistungsgrenze stößt, sollte die Elektronik den Motor abschalten, um Überhitzung zu vermeiden. Erstaunlicherweise war dies bei nicht einmal der Hälfte der getesteten Geräte im Testfeld der Fall. Dies ist enttäuschend, da der Nutzer dann selbst entscheiden muss, wann er den Finger rechtzeitig vom Abzug nehmen sollte. Unterlässt er dies, könnte sich der Akkuschrauber quälen, bis plötzlich Rauch aufsteigt. Im schlimmsten Fall könnte dies das Ende des gemeinsamen Projekts bedeuten.

Ermüdungsfreies Arbeiten

Damit Heimwerker sauber und dauerhaft entspannt arbeiten können, spielt auch das Design eine entscheidende Rolle. Metabo und Makitazeigen vorbildlich, wie es gemacht wird: Die Griffe dieser Modelle sind angenehm geformt, nicht zu dick und mit einer Gummischicht überzogen, die vor Vibrationen im Handgelenk und Druckstellen bei langen Einsätzen schützt. Die Dosierung der Drehzahl und das Anlaufen lassen sich präzise steuern, was die Arbeit genau und komfortabel macht. Dewalt und Black+Decker folgen knapp dahinter, erreichen jedoch nicht ganz den Komfort von Makita und Metabo.
Nicht überzeugend hingegen ist der Ikea-Schrauber. Für längere Einsätze ist er aufgrund seiner schwachen Griffpolsterung und der kantigen Ergonomie kaum geeignet. Ähnlich wie beim Bosch EasyDrill 12 lassen auch das Anlaufverhalten und die Drehzahlregulierung beim Ikea zu wünschen übrig.
Die Haushaltshilfen sollte für stressfreies Arbeiten sorgen.
Bild: AUTO BILD
Besondere Bauformen zeigen die kompakten Geräte Bosch GSR und der Worx, da ihre Akkus im Griff integriert sind. Auf den ersten Blick wirken sie filigraner, jedoch sind ihre Griffe dicker. Dies erschwert selbst normal großen Händen einen festen Halt. Ein Tipp: Vor dem Kauf sollte man die Geräte in die Hand nehmen und testen!

Ein Turbo-Lader im Test

Für anspruchsvolle Einsätze sind zwei Akkus sinnvoll, damit der Heimwerker einfach den Stromspender wechseln und ohne Unterbrechung weiterarbeiten kann. Dies ist jedoch weder beim Ikea Fixa noch beim Bosch EasyDrill 12 möglich, da sie immer komplett in die Ladestation zurückkehren müssen, um aufgeladen zu werden. Hobby-Handwerker können den Akku-Wechsel entweder am Akku selbst oder am Gerät ablesen – allerdings fehlt diese Funktion bei den drei Schraubern von Worx, Black+Decker und Ikea, da sie keine Akkustandsanzeige haben.
Im Test glänzte der Makita als Turbo-Lader, da er seinen Akku in nur 30 Minuten auf 100 Prozent aufladen konnte. Diese kurze Ladezeit wird durch einen Lüfter im Ladegerät erreicht, der den Akku vor Überhitzung schützt. Allerdings können die lautstarken Rotationsgeräusche als störend empfunden werden. Die Schrauber von Metabo, Dewalt, Einhell und Bosch GSR erzielten ebenfalls sehr gute Ladezeiten von unter einer Stunde. Der Worx benötigte zwei Stunden, während der Bosch EasyDrill 12 gemächlich zwei-einhalb Stunden für eine volle Ladung benötigte. Black+Decker und Fixa hingegen benötigten etwa vier Stunden, was heutzutage als unakzeptabel betrachtet wird.

Für den kleinen Bedarf

Die Minischrauber wurden nach den gleichen Kriterien, jedoch mit anderen Maßstäben getestet. Sie mussten statt 80 Millimeter langer nur 40 Millimeter lange Spax-Schrauben im Holz versenken, da ihnen die Leistung für längere Schrauben fehlt. Die Minischrauber sind nicht für längere und intensive Arbeiten ausgelegt, wie jeder feststellt, der ein solches Gerät in die Hand nimmt. Der Schrauber verschwindet fast vollständig in der Hand, und Wechselakkus sind nicht vorhanden. Dennoch reichen sie aus, um gelegentlich Schrauben nachzuziehen – vor allem mit den passenden Bits. Den meisten Testkandidaten liegt allenfalls ein Schraubeinsatz oder ein kleines Set bei. Beim Kauf eines Akkuschraubers ist es daher ratsam, einen hochwertigen und gut bestückten Bitsatz anzuschaffen. Passt der Bit nicht genau in den Schraubenkopf, kann es schnell zu Fehlern und Stress kommen.
Bei kleinen Aufgaben im Haushalt fühlen sich die Minischrauber durchaus wohl. Für die Arbeit mit kleinen Schrauben ist eine vari­able Drehzahl ein großer Vorteil. Sie gewährt die volle Kontrolle beim Schrauben.
Bild: AUTO BILD

Akkuschrauber im Vergleich

Metabo
PowerMaxx BS 12 (601036000)
DeWalt
DCD701D2 (2x Akku 2,0 Ah in T-STAK-Box)
Makita
DF333DSAE
Einhell
TE-CD 12/1 Li
Worx
WX128 (1 x 2,0 Ah Akku)
Black & Decker
BDCDC18K-QW
Bosch
IXO VI
Bosch
GSR 12V-15 Professional
Black & Decker
BCF611CK
Bosch
EasyDrill 12
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20 Stufen (0,4–1,9 N m)
15 Stufen (0,1–1,7 N m)
20 Stufen (0,2–1 N m)
19 Stufen (0,5–2,4 N m)
15 Stufen (0,2–1 N m)
10 Stufen (0,4–1,9 N m)
nicht möglich
20 Stufen (0,4–1,2 N m)
nicht möglich
nicht möglich
0–359 U/min / 0–1265 U/min
0–438 U/min / 0–1522 U/min
0–428 U/min / 0–1560 U/min
0–374 U/min / 0–1286 U/min
0–356 U/min / 0–1272 U/min
0–638 U/min / –
0–208 U/min
0–392 U/min / 0–1263 U/min
146 U/min
0–676 U/min / –
1068 Gramm
1111 Gramm
1112 Gramm
1093 Gramm
1044 Gramm
1131 Gramm
341 Gramm
964 Gramm
288 Gramm
851 Gramm
10,8 V mit 2 Ah; 21,6 Wh
10,8 V mit 2 Ah; 21,6 Wh
10,8 V mit 2 Ah; 21,6 Wh
10,8 V mit 2 Ah; 21,6 Wh
10,8 V mit 2 Ah; 21,6 Wh
10,8 V mit 1,5 Ah; 27 Wh
3,6 V mit 1,5 Ah: 5,4 Wh
10,8 V mit 2 Ah; 21,6 Wh
3,6 V mit 1,5 Ah: 5,4 Wh
10,8 V mit 1,5 Ah; 16,2 Wh
Zusatzakku, Gürtelclip
Zusatzakku, Gürtelclip
Zusatzakku, Starter-Bit, Gürtelclip
Zusatzakku, Starter-Bit-Set
Zusatzakku, Starter-Bit
Zusatzakku, Starter-Bit
10er Starter-Bit-Set
Zusatzakku
10er Starter-Bit-Set
Starter-Bit
  • Lange Akkulaufzeit
  • Sehr präzise Drehzahlregulierung
  • LED Arbeitsflächen-Beleuchtung
  • Solide verarbeitet
  • Kräftiger Motor
  • Präzise Drehzahlregulierung
  • LED Arbeitsflächen-Beleuchtung
  • Angenehme Griffform
  • Sehr kräftig
  • Präzise Drehzahlregulierung
  • Angenehme Griffform
  • Systemakku für viele 10.8V-Makita-Geräte
  • Lange Akkulaufzeit
  • LED Arbeitsflächen-Beleuchtung
  • Kompaktes Design
  • Hohes Drehmoment
  • LED Arbeitsflächen-Beleuchtung
  • Präzise Drehzahlregulierung
  • Präzise Drehzahlregulierung
  • Sehr hohe Akku-Reichweite
  • LED Arbeitsflächen-Beleuchtung
  • Kräftiger Motor
  • Drehzahlregulierung
  • Wechselsystem für weitere Funktionen
  • Akkustandsanzeige
  • LED Arbeitsflächen-Beleuchtung
  • Kompaktes und robustes Kraftpaket
  • Präzise Drehzahlregulierung
  • LED Arbeitsflächen-Beleuchtung
  • LED Arbeitsflächen-Beleuchtung
  • Ordentlicher Griff
  • Angenehme Handhabung
  • LED Arbeitsflächen-Beleuchtung
  • Reduzierte Power
  • Ruckelige Gangwahl
  • Keine Überlast-Schutzschaltung
  • Für leistungshungrige Arbeiten zu schwach
  • Lange Ladezeit
  • Keine Akkustandsanzeige
  • Keine Akkustandsanzeige
  • Keine Schutzschaltung
  • Sehr lange Ladezeit
  • Nur ein Gang - dadurch keine hohen Drehzahlen möglich
  • Keine Drehmoment-Einstellung
  • Lange Ladezeit
  • geringe Akkuleistung
  • Keine Schutzschaltung
  • geringe Akkureichweite
  • Keine Akkustandsanzeige
  • Drehzahlregulierung fehlt
  • Nur 6mm Bohrfutter-Aufnahme
  • Keine Schutzschaltung
  • Nur ein Gang - dadurch keine hohen Drehzahlen möglich

Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Unser Fazit zum Akkuschrauber-Test

Mit allen größeren Akkuschraubern in diesem Test können Sie im Hobby- und Heimbereich ans Ziel kommen. Selbst mit den letztplatzierten Geräten, dem Ikea Fixa für 30 Euro und dem Bosch EasyDrill 12, sind kurze Arbeitseinsätze machbar. Beachten Sie jedoch, dass ihr Konzept mit dem eingebauten Akku in der Praxis bestimmte Nachteile mit sich bringt.
Wenn Sie weniger als 100 Euro ausgeben möchten, ist es ratsam, zum Preis-Leistungs-Sieger von Einhell zu greifen und am besten gleich einen Zusatzakku anzuschaffen. Wenn Sie regelmäßig in Haus und Garten schrauben und bohren möchten, treffen Sie mit den Akkuschraubern auf den ersten drei Plätzen eine gute Wahl. Der Kraftmeier Dewalt DCD710 könnte besonders für diejenigen geeignet sein, die regelmäßig mit sehr hartem Material arbeiten. Der Testsieger Metabo PowerMaxx BS 12 wird als rundum gelungener Universal-Akkuschrauber empfohlen und verdient somit eine klare Kaufempfehlung.
Bei den Minischraubern fällt ein positives Fazit schwer: Ja, sie sind klein und haben in Situationen die Nase vorn, in denen es an Platz mangelt. Es fehlt ihnen jedoch die Kraft, um die großen Schrauber zu ersetzen. Der Testsieger IXO 6 von Bosch punktet immerhin mit einem Wechselaufsatz, der viele weitere Funktionen ermöglicht. Der Zubehörmarkt dafür ist groß. Wenn es also ein Mini sein soll, ist der Bosch IXO 6 die richtige Wahl, zumal nur er eine Drehzahlsteuerung und damit die wichtigste Eigenschaft zum fein dosierten Arbeiten im Testfeld der Minischrauber hat. Ohne diese Funktion kennen seine beiden Konkurrenten nur zwei Zustände: Volldampf oder aus.

Die wichtigsten Fragen zur Akku-Schraubern

Wie lange hält die Energie eines Akku-Schraubers?

Die Ergebnisse waren im Test sehr unterschiedlich. Der Testsieger von Metabo schaffte es, 236 Schrauben zu versenken, während der Akku des Worx-Akkuschraubers nur 89 Schrauben schaffte. Bei den Mini-Akkuschraubern lag die Leistung zwischen 119 Schrauben beim IKEA Fixa und 274 Schrauben beim Black+Decker-Modell.

Wie lange dauert es, den Akku eines Akkuschraubers laden?

Im Test glänzte der Makita als Turbo-Lader, da er seinen Akku in nur 30 Minuten auf 100 Prozent aufladen konnte. Die Schrauber von Metabo, Dewalt, Einhell und Bosch GSR erzielten ebenfalls sehr gute Ladezeiten von unter einer Stunde. Der Worx benötigte zwei Stunden, während der Bosch EasyDrill 12 gemächlich zweieinhalb Stunden für eine volle Ladung benötigte. Black+Decker und Fixa hingegen benötigten etwa vier Stunden, was heutzutage als unakzeptabel betrachtet wird.

Wozu eignet sich ein Mini-Akkuschrauber?

Die Minischrauber sind nicht für längere und intensive Arbeiten ausgelegt, wie jeder feststellt, der ein solches Gerät in die Hand nimmt. Dennoch reichen sie aus, um gelegentlich Schrauben nachzuziehen – vor allem mit den passenden Bits. Den meisten Testkandidaten liegt allenfalls ein Schraubeinsatz oder ein kleines Set bei. Beim Kauf eines Akkuschraubers ist es daher ratsam, einen hochwertigen und gut bestückten Bitsatz anzuschaffen. Passt der Bit nicht genau in den Schraubenkopf, kann es schnell zu Fehlern und Stress kommen.