Powerstations im AUTO BILD-Test
Mobile Stromversorger: Diese Powerstations überzeugen im Test
Ob Camping, Roadtrip oder Stromausfall zu Hause – Powerstations liefern mobilen Strom für Laptop, Kühlbox, Werkzeug und Co. AUTO BILD hat aktuelle Modelle getestet und zeigt, welche Powerstations wirklich überzeugen.
- Julia Struck
- Michael Schmidt
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Inhaltsverzeichnis öffnen

1.
1,2
sehr gut
- Erweiterbar bis 5 kWh
- Liefert dauerhaft 1800 Watt
- Lädt schnell auf
- Geringe Ladeverluste
- Viele Anschlüsse
- Kompaktes Design
- Taugt als Balkonkraftwerk-Speicher
- Steuerbar per App
- Keine Taschenlampenfunktion
- Kann Geräte nicht induktiv laden

2.
Anker
1,3
sehr gut
- Erweiterbarer Speicher
- Hohe und effiziente Solarladeleistung
- Viele Anschlüsse
- Hält Kapazitätsversprechen
- Etwas laut bei hoher Leistungsabgabe

3.
EcoFlow
1,3
sehr gut
- Erweiterbare Kapazität
- Nutzbar als Balkonkraftwerk-Speicher
- Mit guter Hersteller-App
- Große nutzbare Kapazität
- Akzeptables Gewicht im Verhältnis zur Kapazität
- Lädt schnell
- Ohne Transportrollen

4.
EcoFlow
1,3
sehr gut
- Handlich und wiegt nur 12 kg
- Nutzt Lithium-Eisen-Akku
- Lädt sich schnell auf
- Verträgt bis zu 500 W Solarleistung
- Vier Steckdosen
- Komfortable Anzeige, auch per App
- Kein Licht am Gerät
- Hörbare Lautstärkeentwicklung

5.
Anker
1,4
sehr gut
- Erweiterbar um Zusatzakkus
- Langlebiger Lithium-Eisen-Akku
- Lädt via Steckdose rasant auf
- Versorgt Geräte mit 2.300 Watt
- Anzeige über Display und App
- Schwer und groß
- Etwas teuer im Verhältnis zur Kapazität
- Geräuschentwicklung bei hoher Belastung

7.
EcoFlow
1,6
gut
- Langlebiger Lithium-Eisen-Akku
- Leicht und handlich
- Komfortable Anzeige, auch per App
- Kapazitätsangabe stimmt
- Lädt schnell via Netzkabel
- Gute App
- Liefert dauerhaft nur 500 W
- Keine Lampenfunktion

8.
Jackery
1,6
gut
- Leistungsstark
- Mit Transportrollen
- Lädt sehr schnell
- Verträgt hohe Solarmodulleistung
- Nicht für Balkonkraftwerk nutzbar
- Keine Lampenfunktion
- Weniger Kapazität als versprochen

9.
Bluetti
1,6
gut
- Hohe Kapazität fürs Geld
- Erweiterbar
- Bietet App
- Mit Netzteil
- Ohne Transportrollen
- Ohne Lampenfunktion
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Geht dem Smartphone unterwegs der Saft aus, hilft eine Powerbank. Doch wer mehr Energie braucht, etwa fürs Notebook oder den E-Bike-Akku, der greift zur Powerstation. Diese mobilen Speicher können weit mehr als nur USB-Geräte laden: Sie liefern über 230-Volt-Steckdosen auch genügend Leistung für größere Verbraucher – und das über längere Zeit.
Moderne Modelle lassen sich nicht nur an der Steckdose, sondern auch über Solarpanels aufladen und machen so unabhängiger vom Stromnetz. AUTO BILD hat aktuelle Powerstations mit bis zu zwei Kilowattstunden Kapazität getestet. Welche Geräte überzeugen, zeigt unsere Bestenliste.
Das Wichtigste in Kürze
- Unabhängige Energie: Powerstations sind ideale Stromquellen fürs Camping oder bei Stromausfall zu Hause.
- Akkutechnik: Herzstück ist ein Lithium-Ionen- oder LiFePO4-Akku, meist mit 200 bis 2000 Wh – erweiterbare Modelle gibt es auch.
- Preis & Gewicht: Einstieg ab ca. 200 Euro, große Speicher kosten vierstellig. Mehr Kapazität bedeutet meist deutlich mehr Gewicht.
- Bedienung: Displays zeigen Ladezustand und Energiefluss, oft gibt es auch App-Steuerung per Smartphone.
- Anschlüsse: Von USB-C- über 12-Volt-Buchsen bis hin zu Schuko-Steckdosen – die Vielfalt bestimmt, wie flexibel die Station nutzbar ist.
EcoFlow hat seine Delta-Powerstation weiterentwickelt. In der dritten Generation steigt die nutzbare Kapazität auf 0,887 von insgesamt 1,024 Kilowattstunden (kWh). Wer mehr Power braucht, kann den Speicher auf bis zu 5 kWh erweitern – ideal für den Einsatz mit Balkonkraftwerken. Die Schnellladung an der Steckdose war schon beim Vorgänger überzeugend, doch die Delta 3 nimmt nun in der "Plus"-Version deutlich mehr Solarleistung auf. Im Test schaffte sie bis zu 983 Watt und war bei optimalem Sonnenlicht in nur 1,5 Stunden voll geladen – mit bloß geringen Ladeverlusten. Dank zahlreicher Anschlüsse ist sie vielseitig einsetzbar. Und mit nur 12,5 Kilogramm bleibt sie handlich – perfekt für Camping und unterwegs! Preis (Stand Juli 2025): 660 Euro.
Die Powerstation Bluetti EB3A überrascht trotz ihres kompakten Formats mit einer verhältnismäßig kräftigen Leistungsabgabe von 600 Watt, wobei die Ports kurzzeitig sogar bis zu 1,2 Kilowatt erbringen. Die nutzbare Kapazität von 227 Wh ist zwar überschaubar, dafür punktet die EB3A mit schnellen Ladezeiten: In gut 1,5 Stunden lädt sie von 0 auf 100 Prozent. Die begleitende App erhöht den Bedienkomfort. Allerdings liegt der Preis ein wenig über dem, was man aufgrund der kleinen Speicherkapazität erwarten würde. Preis zum Testzeitpunkt: ab 180 Euro.
So hat AUTO BILD die Powerstations getestet
Wir haben die Solargeneratoren gründlich geprüft. Unsere Experten haben Folgendes bewertet:
- Akkukapazität: Im hauseigenen Testlabor haben wir untersucht, ob die angegebene Kapazität mit der real verfügbaren Energiemenge übereinstimmt. Eine Glühlampe diente als konstante Last, ein Messgerät zeichnete die Leistung auf. Zudem flossen die Akkutechnologie und das Preis-Leistungs-Verhältnis in Bezug auf die Laufzeit in unsere Bewertung ein, um auch kompaktere Modelle fair zu beurteilen.
- Ladevorgang: Wir haben die Powerstations von leer auf voll über die heimische 230-Volt-Steckdose geladen und den Prozess genau überwacht. Für Solarladungen haben wir eine spezialisierte Ladestation eingesetzt, die reale Sonnenverläufe nachbildet, um auch bei weniger optimalen Wetterbedingungen verlässliche Ergebnisse zu garantieren. Anschließend haben wir die Powerstations wieder gleichmäßig entladen, um die nutzbare Leistung zu messen. Neben den maximalen Ladeströmen haben wir auch die Energieverluste beim Laden genau unter die Lupe genommen.
- Stromversorgung: Die Tester haben die Anschlüsse der Geräte inspiziert und speziell bei der 230-Volt-Steckdose geprüft, ob die Powerstations die Herstellerangaben zur Leistungsabgabe über einen Zeitraum von 15 Minuten einhalten können.
- Alltagstauglichkeit: Wir haben die Geräte hinsichtlich Größe und Gewicht in Relation zur Leistung bewertet, die Geräuschentwicklung während des Betriebs überprüft, den Lieferumfang gesichtet sowie die Anzeigenqualität und allgemeine Verarbeitung beurteilt.

Im Testlabor der Redaktion wurde die Leistungsfähigkeit genau geprüft.
Bild: AUTO BILD
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die Testergebnisse der getesteten Geräte. Sortiert sind sie anhand ihrer Größe – klein, mittel und groß – und innerhalb dieser nach ihrer Gesamtbewertung geordnet.
Powerstations: Testergebnisse im Detail
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Powerstations: Testergebnisse im Detail
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Nur weil eine Powerstation laut Hersteller eine bestimmte Kapazität bietet, heißt das noch nicht, dass sich die gesamte Energie auch nutzen lässt. Im Test haben wir festgestellt, dass die nutzbare Energiemenge 10 bis 26 Prozent darunter liegt. Das Auftanken gelingt auf drei Wegen:
- Stromzufuhr via Steckdose: Die Mehrzahl setzt auf ein schlankes 230-Volt-Netzkabel, doch ein paar kommen mit klobigem Netzteil: Das gilt für die Modelle Allpowers S1500, Jackery Explorer 240, Bluetti AC200 Max und Anker 521. Diese laden tendenziell langsamer als vergleichbare Modelle mit schlankem Kabel. Besonders langsam geht es bei der Anker 521 mit maximal 73 Watt sowie der Jackery Explorer 240 mit 65 Watt, während die EcoFlow Delta 2 Max mit 2236 Watt rasant lädt und auch der Jackery Explorer 2000 Plus beeindruckende 2006 Watt über die Steckdose lädt.
- Aufladen mit Solarmodul: Wir haben die maximale Energieaufnahme und Dauer der Solarladung getestet. Die Bluetti EB3A sticht unter den kleineren Geräten mit einer Ladezeit von nur knapp 1,5 Stunden bei bis zu 209 Watt hervor, während die Anker 521 über sechs Stunden Sonne bräuchte, und mit maximal 63 Watt lädt. Bei den mittelgroßen Modellen punkten die EcoFlow Delta 3 Plus mit bis zu 983 Watt und einer Ladezeit von 1,5 Stunden sowie die Anker Solix C1000 mit maximal 621 Watt und einer Ladezeit von 109 Minuten. Dahinter folgen EcoFlow Delta 2 und Jackery Explorer 1000 Pro mit gut zwei Stunden bei Leistungen über 450 Watt. Mit leistungsstarken Solarmodulen lassen sich die großen 2-kWh-Speicher zügig aufladen – mit genügend Solarmodulen (Leistungen über 1000 Watt) gelingt das den Modellen EcoFlow Delta 2 Max, Anker 767 und Jackery Explorer 2000 Plus in unter zwei Stunden, die Bluetti benötigt sogar nur eine gute Stunde.
- Ladung über die Auto-Bordsteckdose: Alle Geräte können während der Fahrt über den Zigarettenanzünder mit meist 65 oder 100 Watt geladen werden, doch bei der Bluetti EB3A und der Allpowers S1500 fehlte das nötige Kabel im Lieferumfang.
Die verwendete Batterietechnologie spielt eine wesentliche Rolle. Durchgesetzt hat sich Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4), das als sicherer, robuster und langlebiger im Vergleich zu klassischen Lithium-Ionen-Akkus (NMC) gilt. In unserer Bestenliste sind Lithium-NMC-Akkus eine Ausnahme und nur bei Allpowers S1500, Jackery Explorer 240 und 1000 Pro anzutreffen.
Anschlüsse im Check
Powerstations funktionieren auch ohne Sonnenenergie. Bei der Auswahl eines passenden Solarpanels muss es nicht zwingend vom selben Fabrikat sein, solange die technischen Spezifikationen übereinstimmen und die Anschlüsse kompatibel sind. Sollten sie nicht passen, kann ein Adapter Abhilfe schaffen. In unseren Tests sind uns verschiedene Anschlusstypen häufig begegnet, unter anderem:
- MC4, der klassische Anschluss für stationäre Solarpanels,
- Anderson-Konnektoren in Rot-Schwarz,
- XT60 und
- DC7909.
Weitere Details zu den Verbindungsmöglichkeiten zwischen Solarpanels und Powerstations finden Sie in einem speziellen Ratgeber auf computerbild.de.

Umfangreich: Alle Powerstations bieten 230-Volt-Steckdosen. Dazu kommen diverse USB-Anschlüsse für Handy und Co.
Bild: AUTO BILD
Bei einer Powerstation kommt es darauf an, wie lange sie elektrische Geräte mit Energie versorgt. Tatsächlich halten alle getesteten Modelle ihr Leistungsversprechen. Größere Speicher bieten naturgemäß in der Regel eine höhere Leistung an als kleinere, doch selbst innerhalb gleicher Größenklassen gibt es merkliche Unterschiede. So leistet die kompakte Anker 521 bescheidene 200 Watt, während die gleich große Bluetti EB3A beeindruckende 600 Watt konstant und bis zu 1200 Watt kurzfristig liefert – allerdings zehrt hoher Verbrauch an ihrer Kapazität. Powerstations mit einer Kapazität von 1 kWh garantieren mindestens 1200 Watt Dauerleistung, wobei die Anker Solix C1000 und EcoFlow Delta 3 Plus und 2 sogar 1800 Watt dauerhaft bereitstellen. Unter den Schwergewichten sticht die Jackery Explorer 2000 Plus hervor, die stabile 3000 Watt liefert. Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie lange die Versorgung elektrischer Geräte mit einer Batterieladung reicht.
So lange hält eine Akkuladung*
Anker 521 (0,21 kWh) | Bluetti EB3A (0,23 kWh) | Jackery Explorer 240 (0,24 kWh) | Ecoflow River 2 Max (0,44 kWh) | Jackery Explorer 1000 Pro (0,88 kWh) | Ecoflow Delta 2 (0,88 kWh) | Ecoflow Delta 3 Plus (0,89 kWh) | Ugreen PowerRoam GS1200 (0,91 kWh) | Anker Solix C1000 (0,94 kWh) | Jackery Explorer 2000 Plus (1,65 kWh) | Anker 767 PowerHouse (1,76 kWh) | Bluetti AC200 Max (1,83 kWh) | EcoFlow Delta 2 Max (1,84 kWh) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Smartphone (22 Wh) | 10 Ladungen | 10 Ladungen | 11 Ladungen | 20 Ladungen | 40 Ladungen | 40 Ladungen | 40 Ladungen | 41 Ladungen | 43 Ladungen | 75 Ladungen | 80 Ladungen | 83 Ladungen | 83 Ladungen |
Notebook (75 Wh) | 3 Ladungen | 3 Ladungen | 3 Ladungen | 6 Ladungen | 12 Ladungen | 12 Ladungen | 12 Ladungen | 12 Ladungen | 12 Ladungen | 22 Ladungen | 23 Ladungen | 24 Ladungen | 24 Ladungen |
E-Scooter (300 Wh) | 1 Ladung | 1 Ladung | 1 Ladung | 1 Ladung | 3 Ladungen | 3 Ladungen | 3 Ladungen | 3 Ladungen | 3 Ladungen | 6 Ladungen | 6 Ladungen | 6 Ladungen | 6 Ladungen |
E-Bike (600 Wh) | kein Betrieb | 0,4 Ladungen | kein Betrieb | 0,7 Ladung | 1 Ladung | 1 Ladung | 1 Ladung | 2 Ladungen | 2 Ladungen | 3 Ladungen | 3 Ladungen | 3 Ladungen | 3 Ladungen |
Spülmaschine (780 Wh) | kein Betrieb | 0,3 Waschgänge | kein Betrieb | 0,6 Waschgänge | 1 Waschgang | 1 Waschgang | 1 Waschgang | 1 Waschgang | 1 Waschgang | 2 Waschgänge | 2 Waschgänge | 2 Waschgänge | 2 Waschgänge |
Ventilator (25 W) | 8 Stunden | 9 Stunden | 9 Stunden | 17 Stunden | 35 Stunden | 35 Stunden | 36 Stunden | 36 Stunden | 37 Stunden | 66 Stunden | 70 Stunden | 73 Stunden | 73 Stunden |
Kühlbox (65 W) | 3 Stunden | 3 Stunden | 4 Stunden | 7 Stunden | 13 Stunden | 14 Stunden | 14 Stunden | 14 Stunden | 14 Stunden | 25 Stunden | 27 Stunden | 28 Stunden | 28 Stunden |
TV (100 W) | 2 Stunden | 2 Stunden | 2 Stunden | 4 Stunden | 9 Stunden | 9 Stunden | 9 Stunden | 9 Stunden | 9 Stunden | 17 Stunden | 18 Stunden | 18 Stunden | 18 Stunden |
Kaffeemaschine (1200 W) | kein Betrieb | 0,2 Stunden | kein Betrieb | kein Betrieb | 0,7 Stunden | 0,7 Stunden | 0,7 Stunden | 0,8 Stunden | 0,8 Stunden | 1 Stunde | 1 Stunden | 2 Stunden | 2 Stunden |
Kochplatte (1500 W) | kein Betrieb | kein Betrieb | kein Betrieb | kein Betrieb | 0,6 Stunden | 0,6 Stunden | 0,6 Stunden | 0,6 Stunden | 0,6 Stunden | 1 Stunde | 1 Stunde | 1 Stunde | 1 Stunde |
Mit zunehmender Speicherkapazität steigt auch das Gewicht einer Powerstation. Leichtere Modelle (mit kleineren Akkus) wiegen etwa 4 bis 6 Kilogramm und sind einfach zu handhaben. Im Gegensatz dazu bringen Geräte mit einer Kapazität von 2 kWh auch mal stolze 30 Kilogramm auf die Waage. Wir haben das Gewicht in Relation zur Speichergröße bewertet. Bei den schwereren Powerstations haben wir auch darauf geachtet, ob hilfreiche Features wie ausziehbare Griffe oder Rollen den Transport auf flachem Untergrund vereinfachen. Die Modelle von Anker und Jackery überzeugen hier, während EcoFlow Delta 2 Max und Bluetti AC200 Max eine solche Transporthilfe vermissen lassen.
Günstigere Alternative mit 1 kWh: Anker Solix C1000
Die Anker Solix C1000 bringt eine perfekte Mischung mit. Ihre mittlere Kapazität von rund einer Kilowattstunde kommt im kompakten Format und mit leistungsstarken Ladeanschlüssen. Ihr Akku kann per Kabel innerhalb einer Stunde vollständig geladen werden. In unserem Test erreichte die C1000 über ihre beiden Solareingänge eine Ladeleistung von bis zu 621 Watt, wobei sie die Energie effizient nutzt. Wem die Kapazität nicht genügt, der verdoppelt den 1-kWh-Speicher durch eine Erweiterung. Zusätzliche Funktionen, wie die Steuerung und Programmierung des Ladevorgangs über eine App, machen die Anker Solix C1000 zu einer rundum empfehlenswerten Wahl. Preislich setzt sie sich vor ihre gleich guten Konkurrenten der EcoFlow-Delta-2-Serie und erlangt so den Testsieg. Preis zum Testzeitpunkt: 505 Euro.
Die Anker Solix F2000, ehemals bekannt als Powerhouse 767, ist ein 30 Kilo schweres Kraftpaket auf Rollen. Der ausziehbare Griff erleichtert den Transport über ebene Flächen. Die nutzbare Kapazität von 1,77 kWh liefert die Station über zahlreiche Anschlüsse, darunter drei herkömmliche Steckdosen für bis zu 2300 Watt und USB-C-Ports für schnelles Laden mit bis zu 100 Watt. In gerade einmal 85 Minuten ist das Gerät an der Steckdose vollständig aufgeladen. Es bietet auch die Option, mit Solarmodulen zu laden und kann dabei eine beeindruckende Energiemenge aufnehmen. Alternativ klappt es auch langsamer über die Auto-Bordsteckdose. Über das integrierte Display oder die zugehörige App lässt sich alles Wichtige ablesen. Preis zum Testzeitpunkt: 1090 Euro.
Testsieger
Preis-Leistungs-Sieger
Nützliches Wissen: mobile Powerstations mit Solarmodul
Welche Powerstation ist die beste?
Die besten Powerstations im Test von AUTO BILD sind die Anker Solix C1000, EcoFlow Delta 2 und 2 Max. Das beste Preis-Leistungspaket bietet dabei das Anker-Modell mit einer nutzbaren Kapazität von 937 Wattstunden. Mit 12,9 Kilogramm Gewicht bleibt sie dabei kompakt. Sie punktet mit leistungsstarken Auflademöglichkeiten, die einen schnellen Ladevorgang ermöglichen. Die beste Alternative mit kleinerer Kapazität ist die EcoFlow River 2 Max. Sie bietet wie viele andere EcoFlow-Powerstations die Zusatzmöglichkeit, Strom vom Balkonkraftwerk zu speichern. Unter den großen Powerstations ist die EcoFlow Delta 2 Max (1,83 kWh) die beste, doch die Anker 767 (1,77 Wh) ist mit ihren Rollen und dem Griff besser transportierbar. Als preiswerte Alternativen bieten sich die kleine Bluetti EB3A (0,23 kWh) oder ihr größeres Pendant AC200Max (1,83 kWh) an.
Ist eine Powerstation sinnvoll?
Ob beim Camping an abgelegenen Orten, auf einem Festival, bei einer Gartenparty oder sogar als Notfallgenerator bei einem Stromausfall – überall hier kann eine Powerstation Licht ins Dunkle bringen oder Geräte versorgen. Solargeneratoren sind Powerstations, die in Verbindung mit einem Solarpanel autark genutzt werden können. Das stellt eine Alternative zum klassischen Dieselgenerator dar.
Wie lange läuft eine Powerstation?
Die größte nutzbare Kapazität im Test bietet die EcoFlow Delta 2 Max mit 1,84 kWh. Damit ließe sich 83 Mal ein Smartphone (22 Wh) aufladen oder 28 Stunden eine Kühlbox (65 Watt) betreiben. Eine Kochplatte (1500 Watt) könnten Sie damit eine Stunde lang anheizen. Unser kleinstes Modell im Test, die Anker 521, bringt nicht genug Leistung, um etwa ein E-Bike (500 Watt) zu laden. Doch ein Notebook betreibt sie für drei Akkuladungen, ein Smartphone lädt sie zehn Mal, eine Kühlbox könnte sie rund drei Stunden mit Strom versorgen.
Wie viel Watt sollte eine Powerstation haben?
Steckdosen im Haushalt sind auf 3680 Watt abgesichert. Diese Maximalleistung benötigen die wenigsten elektrischen Geräte: Ein Smartphone lässt sich bereits mit 5 Watt laden, ein Fernseher braucht rund 100 Watt, eine Kaffeemaschine zieht durchaus 1200 Watt. Prüfen Sie vor dem Kauf den Verbrauch der Geräte, die Sie später an die Powerstation anschließen wollen. Als Faustregel können Sie sich merken: Größere Speicher sind meist auch mit einer höheren Leistungsfähigkeit ausgestattet. Innerhalb der Größenklassen gibt es jedoch Unterschiede, weshalb sich genaues Hinsehen lohnt. Ein Beispiel: Während die Anker-Powerstation 521 nur auf 200 Watt kommt, schafft die gleich große Bluetti EB3A dauerhaft 600 und kurzzeitig 1200 Watt.
Was kann man mit einer Powerstation laden?
Eine Powerstation bietet viele Anschlüsse. Elektrische Geräte können Sie zum Beispiel über USB-A- und USB-C-Ports oder 230-Volt-Steckdosen daran anschließen. Achten Sie darauf, welche Dauerlast die Powerstation verträgt. Dieser Wert gibt an, welche dauerhafte Leistung (in Watt) der Batteriespeicher ausgeben kann. Und davon hängt auch ab, was die Powerstation laden kann. Leistungsstarke Modelle können alles, was auch die Steckdose im Haushalt kann, Powerstations mit geringerer Ausgabeleistung sind für Verbraucher mit hoher Leistung wie eine Kochplatte oder Kaffeemaschine nicht stark genug. Um ein E-Auto (not)laden zu können, benötigen Sie ein Modell, das 2,3 Kilowatt (2300 Watt) ausgeben kann.
Sind Powerstations wasserdicht?
Die meisten Powerstations auf dem Markt eignen sich nicht, um ungeschützt im Regen zu stehen. In unserem Testfeld fand sich unter den zehn geprüften Modellen kein einziges, das als wasserdicht deklariert ist und die Empfehlung lautet, sie lieber keinem Regenschauer auszusetzen. Einige Hersteller schützen die Steckdosen mit Abdeckklappen, darunter die Modelle von Bluetti und Jackery. Um die Solarmodule müssen Sie sich weniger sorgen. Die sind in der Regel wasserdicht (oft nach Standard IP65), sodass ihnen ein Regenguss nichts anhaben kann.
Fazit
Im Bereich der mobilen Energiestationen hat sich die LiFePO4-Batterietechnologie weitgehend durchgesetzt. Bei AUTO BILD konnten die Produkte von Anker und EcoFlow im Test besonders punkten: Die EcoFlow River 2 Max zeichnet sich als Spitzenreiter im Segment der kompakten Powerstations aus, während die Anker Solix C1000 in der Kategorie der 1-kWh-Geräte führt und die Delta 2 Max sich gut unter den großen Modellen schlägt. Die Powerstations beeindrucken durch schnelle Ladezeiten und leistungsstarke Outputs, gemessen an ihrer Größe. Für Nutzer, die ein größeres Modell bevorzugen, sticht außerdem die Anker 767 heraus. Sie kombiniert einen erweiterbaren Akku mit beeindruckenden Leistungsdaten und bleibt dabei trotz ihres Gewichts dank ihrer Transportrollen einfach zu handhaben. Wer günstig einsteigen will, ist mit der Bluetti EB3A gut bedient, die zumindest Laptop und Smartphone ausreichend versorgt.
Service-Links


















