Semislick-Reifen der Dimension 275/35 R 20 – 335/30 R 21

Aktuelle AngeboteTestnote
Michelin Pilot Sport Cup 2 (N0)
Michelin Pilot Sport Cup 2 (N0) 102/108 Y
2,1 (vorbildlich)
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P Zero Corsa (N0) 102/109 Y
Pirelli P Zero Corsa (N0) 102/109 Y
2,4 (vorbildlich)
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Eagle F1 Supersport R (N0) 102/109 Y
Goodyear Eagle F1 Supersport R (N0) 102/109 Y
2,6 (gut)
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Semislick-Reifen der Dimensionen: 275/35 R 20 – 335/30 R 21

Aktuelle AngeboteTestnote
P Zero Trofeo RS (N0) 102/109 Y
Pirelli P Zero Trofeo RS (N0) 102/109 Y
2,0 (vorbildlich)
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Pilot Sport Cup 2 R (N0) 102/109 Y
Michelin Pilot Sport Cup 2 R (N0) 102/109 Y
2,6 (gut)
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Eagle F1 Super- sport RS (N0) 102/109 Y
Goodyear Eagle F1 Supersport RS (N0) 102/109 Y
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Sommerreifen und Ganzjahresreifen werden bei AUTO BILD in alter Tradition getestet. Die Sieger sind immer diejenigen, die im Nassen und im Trockenen den besten Kompromiss schaffen und auch in puncto Geräusch und Rollwiderstand brillieren. Schön und gut, spielt aber bei einem besonderen Auto keine Rolle. Bei diesem Überflieger geht es um nichts anderes als reine Rennstrecken-Performance. Da gibt es keine normalen Sommerreifen, da passen nur Semislicks drauf.
Gemeint ist der Porsche 911 GT3 RS, das aktuell beste und schnellste Tracktool mit Kennzeichen. Die Käufer dieses Fluggeräts werden sich damit hauptsächlich auf der Rennstrecke und bei Trackdays aufhalten. Einige transportieren auf Hängern, andere fahren auf Achse zum Ring. Genau für diese Klientel ist es auch wichtig, dass man nach einem langen Trackday sicher wieder nach Hause kommt und auch mal einen Regenschauer ohne viele Aha-Erlebnisse übersteht. Kommen wir zum Punkt: Porsche bietet für den GT3 RS sechs verschiedene Reifen mit eigener, speziell auf dieses Auto abgestimmter N0-Kennnung an: drei normalere Semis, drei Hardcore-Gummis. Grund genug, einmal alle Pneus auf dem Auto gegeneinander antreten zu lassen. Ist Michelins Cup 2 R wirklich das Nonplusultra? Kann der neue Pirelli Trofeo RS mithalten? Was können die Goodyear-Pellen? Wie sehen die Reifen nach einem Long Run aus? Was geht im Nassen? Fragen, zu denen wir in Vizolla und Nardo Antworten gesucht und gefunden haben.

Testsieger: Pirelli P Zero Trofeo RS (N0) 102/109 Y

Der Pirelli P Zero Trofeo RS (NO) wird Testsieger der Hardcore-Semislicks in unserem Test. Er brilliert im Trockenen in jeder Kurve - ein Fahrverhalten wie auf Schienen trifft es perfekt. Er schafft zwei Runden Peak bei der Hot Lap. Im Nasshandling ist er deutlich fahrbarer als die anderen beiden Harcdore-Semislicks, zudem ist er unter den Profi-Reifen der günstigste. Die einzige Schwäche: Beim Nassbremsen gibt es zu viele ABS-Eingriffe.

Testsieger: Michelin Pilot Sport Cup 2 (N0) 102/109 Y

Der Michelin Pilot Sport Cup 2 ist der Testsieger der normaleren Semislicks. Er bietet ein überzeugend sportliches Handlingverhalten und eine neutrale Balance. Zudem hat er viel Ausdauer bei Long Runs und eine gute Nässe-Performance. Allerdings ist das Verhalten beim Nassbremsen eher kritisch, er bietet zu viel Bremsweg und ABS-Eingriffe im Trockenen. Doch trotzdem erreicht Michelin Pilot Sport Cup 2 die Note 2,1 mit dem Urteil "vorbildlich".

Testergebnisse im Überblick

AUTO BILD hat sechs Semi-Slicks für den GT3 RS mit N0-Kennung getestet. Neben drei normaleren Semi-Slicks kamen drei Profi-Reifen zum Test.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Ob trocken oder nass – die sechs Reifen müssen sich auf den Testgeländen beweisen. Nässe spielt beim RS keine große Rolle, aber gut zu wissen, was geht und was nicht.

Semislick-Reifen-Test 2024 (275/35 R 20/ 335/30 R 21) im AUTO BILD-Test: die Ergebnisse im Detail

Semislick-Reifen-Test 2024 (275/35 R 20/ 335/30 R 21) im AUTO BILD-Test: die Ergebnisse im Detail
Last- und Speedindex
102/109 Y
102/109 Y
102/109 Y**
EU-Label*
D/D/B
D/A/B
C/C/B***
Gewicht pro Satz
53,0 kg
55,6 kg
57,0 kg****
Preis
ca. 2000 Euro/Satz
ca. 1790 Euro/Satz
ca. 2000 Euro/Satz
Trocken
Handling**
(Gewichtung: 35 %)
2
2-
2-
Haltbarkeit***
(Gewichtung: 35 %)
1+
3+
2
Bremsen**
(Gewichtung: 30 %)
3+
2
2-
Kapitelnote
(Gewichtung: 80 %)
2+
2-
2-
Nass
Handling**
(Gewichtung: 60 %)
2-
1
3
Bremsen**
(Gewichtung: 40 %)
3-
2-
2+
Kapitelnote
(Gewichtung: 20 %)
3+
2+
2-
Urteil
vorbildlich
vorbildlich
gut
Platzierung
1. Platz
2. Platz
3. Platz
Gesamtnote
2,1
2,4
2,6
Stärken
Überzeugend sportliches Handlingverhalten, neutrale Balance, sehr viel Ausdauer bei Long Runs, gute Nässe-Performance.
Im Nasshandling die absolute Nummer eins, so gut wie normale Sommerreifen, gute Rückmeldung im Trockenen.
Bester Nassbremser aller sechs Reifen, etwas lenkträge und nicht ganz so präzise wie die anderen beiden.
Schwächen
Kritisches Verhalten beim Nassbremsen, zu viel Bremsweg und ABS-Eingriffe im Trockenen.
Lenkt in Long Run und Hot Lap nicht ganz so präzise ein wie die Konkurrenz.
Trotz gutem Nassbremsen versagt er im Nasshandling, das ist echt gefährlich.

Semislick-Reifen (275/35 R 20/ 335/30 R 21)) im AUTO BILD-Test: die Ergebnisse im Detail

Semislick-Reifen (275/35 R 20/ 335/30 R 21)) im AUTO BILD-Test: die Ergebnisse im Detail
Last- und Speedindex
102/109 Y
102/109 Y
102/109 Y
EU-Label*
C/B/B
C/D/B
C/D/B
Gewicht pro Satz
56,0 kg
51,8 kg
55,6 kg
Preis
ca. 2440 Euro/Satz
ca. 3200 Euro/Satz
ca. 2720 Euro/Satz
Trocken
Handling**
(Gewichtung: 35 %)
1+
1+
1-
Haltbarkeit***
(Gewichtung: 35 %)
1+
3+
3
Bremsen**
(Gewichtung: 30 %)
1
1
1+
Kapitelnote
(Gewichtung: 80 %)
1+
1-
2+
Nass
Handling**
(Gewichtung: 60 %)
2-
3-
-****
Bremsen**
(Gewichtung: 40 %)
3+
3
-****
Kapitelnote
(Gewichtung: 20 %)
2-
3-
-
Urteil
Vorbildlich
gut
-
Platzierung
1. Platz
2. Platz
3. Platz
Gesamtnote
2
2,6
-
Stärken
Brilliert im Trockenen in jeder Kurve, wie auf Schienen trifft es perfekt, zwei Runden Peak bei Hot Lap, Nasshandling deutlich fahrbarer als die anderen, Günstigster in der Gruppe.
Sauschnell, extrem präzise einlenkend, gut ruckmeldend im Trockenen, Peak aber nur auf eine Runde, kurze Bremswege, leichtester Reifen.
Auf die eine, erste Hot-Lap-Runde breiter Grenzbereich und gute Rückmeldung, so schnell wie die anderen.
Schwächen
Nassbremsen, zu viele ABS-Eingriffe.
Sehr Pickupanfällig, nur eine Runde vollen Peak, teuerster Reifen.
Durch weiche Gummimischung sammelte er im Long Run am meisten Pickup auf, dann Über- und Untersteuern. 

Bremsen auf nasser Strecke

Bis ca. 90 km/h beschleunigen, in die nasse Spur einfahren und voll verzögern. Rechts sieht man die zweite Spur für die Vollbremsung aus 200 km/h.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Wie schon erwähnt, für GT3-RS-Piloten ist das Nässe-Kapitel wahrscheinlich uninteressant. Selten wird das Auto Wasser sehen. Doch wenn man doch mal einen nassen Trackday erwischt, will ich auch wissen, was in Sachen Bremsen geht. Wie das ABS mit den unterschiedlichen Pneus zusammenarbeitet. Hier kommt es auch auf gute Wasserverdrängung, weiche Gummimischung und die Aufstandsfläche an. Hier bietet klar einer der normaleren Semis die beste Performance. In dem Fall überraschend der Goodyear Supersport R. Überraschend? Ja, weil er im Nasshandling gar nicht überzeugte, da sah selbst der Trofeo RS besser aus. Sei es drum, 28,2 Meter aus Tempo 80 sind ein ordentlicher Wert. Dazu bester Geradeauslauf und die wenigstens ABS-Eingriffe. Schlusslicht, auch überraschend, der Michelin Cup 2. Hier scheint ihm die im Vergleich zu Corsa und Goodyear R härtere Gummimischung am meisten wehzutun. Bei ihm verhindert der sich langsam ausbildende Wasserkeil unter der Lauffläche teilweise den Kontakt zur Piste.

Bremsen auf trockener Strecke

Überraschung eins: Weltrekord (ohne Notar) für den Goodyear Supersport RS: 100-0 km in nur 26,79 Metern! Wir haben auch die 200-0 gemessen. Bester: mit 98,03 Metern auch der Goodyear RS.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
15,17 Meter pro Sekunde, diesen Wert hat unsere VBox noch nie gesehen. Zusammen mit 26,79 aus 100 und 98,03 Meter aus 200 km/h sind das Rekordwerte. Wer bessere Bremswege schafft, bitte melden! Das Bremsen auf trockenem Asphalt dürfte für GT3 RS-Fahrer etwas interessanter sein als die nassen Übungen. Eine Vollbremsung bis zum Stillstand ist auf der Rennstrecke eher ungewöhnlich, dennoch decken die Werte und der Weg dahin die Performance der Reifen auf. Der Cup 2 enttäuscht etwas, dessen härtere Gummimischung hat mehr mit dem ABS zu kämpfen als die anderen Reifen und verschenkt einige Zentimeter. Der Pirelli Corsa überrascht mit Werten unter 30 Metern, die Regelelektronik harmoniert mit dem Italiener gut. Bei den Hardcore-Semis sind alle dicht beieinander, alle um 27 Meter. Goodyear vorn, Pirellis Trofeo RS schaffte dagegen als einziger die 27er-Marke viermal hintereinander. Die Verzögerungen waren so heftig, dass das Getriebe mit dem Zurückschalten nicht hinterherkam und der Motor verstummte.

Handling auf nasser Strecke

Das Nasshandling in Vizzola war öfter ein Ritt auf der Rasierklinge. Nur nicht anecken, Nardó stand anschließend noch auf dem Programm. Überraschend: Einige Semislicks griffen auch auf nasser Strecke recht gut.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Logisch, GT3-RS-Piloten werden versuchen, jedem Regenschauer aus dem Weg zu gehen, oder das Auto auf dem Hänger von daheim zur Rennstecke transportieren. Doch gut zu wissen, wie die Pneus reagieren, wenn man doch mal überraschend unter die Dusche gerät. Vor allem interessant für die drei Hardcore-Semislicks. Vielleicht lag es an der Strecke oder besser gesagt am italienischen Wasser, das aus den Sprinklern kam, aber der Pirelli P Zero Corsa fuhr hier auf der 2,8 Kilometer langen Nasshandlingstrecke von Vizzola in einer anderen Liga. Ich bin schon einmal Renn-Regenreifen beim 24h-Rennen gefahren, die Corsa waren vom Gefühl her nicht weit weg. Mal zur Einordnung, der Corsa fuhr im Schnitt drei Sekunden schnellere Rundenzeiten als der Nächstschnellste, der Michelin Cup 2. Wie machte das der Italiener? Sehr gutes Einlenken, ruhige Hinterachse, in engen Kehren kann man Untersteuern mit dem Gasfuß und leichtem Übersteuern gut korrigieren. Aquaplaning? Schwimmt erst bei Tempo 150 auf, sensationell. Und wir bleiben bei Pirelli, denn deren Trofeo RS fuhr subjektiv nicht viel schlechter als Corsa und Cup 2, schwamm erst bei Tempo 135 auf, begeisterte mit zartem, gut beherrschbarem Übersteuern. Supersport R und Cup 2 R? Goodyear versetzt oft kritisch über die Längsachse, Michelin schwimmt schon bei 120 auf, die Vorder- passt nicht perfekt zur guten Hinterachse.

Long Run

Fakt ist, mit allen sechs Reifen hat man beim Trackday Spaß und ist immer schnell. Nur bei Cup 2 R und Goodyear RS muss man bei Pickup aufpassen.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Insgeheim ist diese Disziplin die wichtigste in unserem Reifentest. Dass die Hardcore-Semis Hot Laps drauf haben, wissen wir, sehen wir gleich. Viel wichtiger in der Trackday-Szene ist die Ausdauer. Nach wie vielen Runden bricht die Performance ein? Wie sieht der Gummi nach einem Tag Rennstrecke aus? Was machen Luftdruck und Temperaturen? Einen kompletten Trackday haben wir zwar nicht simuliert, dennoch sind wir sechs Runden auf einem 80-Prozent-Level gefahren, alle sechs Pneus auf gleichem Niveau. Warum nur sechs Runden? Der Nardo-Asphalt ist rauher und anspruchsvoller als zum Beispiel die Nordschleife. Die gefahrene Distanz kann man in etwa mit einer Belastung von 10-15 Runden Sachsenring vergleichen. Bei den normalen Semis ist der Michelin Cup 2 ganz vorn. Mit seiner im Vergleich zur Konkurrenz härteren Gummimischung ist er anfangs zwar noch nicht wach, zur Hälfte der Distanz sind aber Kurvenstabilität und Speed so stabil, dass er bis zum Schluss auf einem schnellen Niveau fährt. Und mit dem Reifenbild kann man noch entspannt im Regen nach Hause fahren.
Bei den Temperaturmessungen nach den Runden waren nur die Goodyears mit teilweise über 90 Grad (HA) auffällig.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Der Pirelli Corsa ist hier das Schlusslicht, der Pneu fällt ab Runde drei immer wieder mit Übersteuern auf. In der Hardcore-Gruppe überzeugt dagegen der Trofeo RS. Der neue Semi bleibt quasi von Runde zwei bis sechs auf einem extrem stabilen und schnellen Niveau. So gut, dass er in der vierten Runde noch eine schnelle Runde raushaut, ohne danach über die Temperaturen einzubrechen. Cup 2 und Goodyears RS? Beiden merkt man an, dass sie für eine schnelle Runde konzipiert, dementsprechend weich sind nur am Anfang brillieren. Dann fangen sich beide viel Pickup ein, den man bis zum Schluss nicht mehr losbekommt, den RS oft ins Schlingern bringt. Der Michelin hat dabei am meisten Probleme mit den Reifenstückchen. Beim Druck sind sich alle einig, mit 1,7 bar rundum gestartet, alle sechs hatten am Ende 2,0/2,3 bar (VA/HA).

Hot Lap

Porsche überließ nichts dem Zufall, mit drei Sätzen Heizdecken wurde jeder Pneu gleichwertig behandelt. Penibel wurde morgens um 6 Uhr angefangen, die drei Hardcore- Semislick-Sätze auf 85 Grad vorzuheizen.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Normalerweise nennen wir diese Kategorie Trockenhandling, im Fall dieses Reifentests haben wir das in "Hot Lap" umbenannt. Die Überschrift passt besser und sagt alles, in dieser Disziplin geht es um beste Rundenzeiten, quasi genau das, wofür drei der sechs Semislicks extra gebaut wurden: auf eine, maximal zwei Runden besten Grip abliefern. Genau diese Art von Pattex-Gummis, mit denen das Potenzial dieses GT3 RS erst vollends zur Geltung kommt. Das Prozedere? Die normaleren Semislicks Corsa, Cup 2 und Supersport R werden ungeheizt mit 1,7 bar auf die schnelle Runde geschickt, Trofeo RS, Supersport RS und Cup 2 R wurden vorher in Heizdecken auf 85 Grad angewärmt und mit 1,85/1,90 bar (VA/HA) losgeschickt. Zuerst durften die normalen Semis ran, damit die nicht mit etwaigem Pickup der schnelleren Pellen zu kämpfen hätten. In der ersten Gruppe sticht der Michelin Cup 2 deutlich heraus, glänzt mit Stabilität an der Vorder- und Hinterachse, feiner Rückmeldung, nur minimalem Untersteuern, insgesamt narrensicher.
Der Kurvenspeed erhöht sich mit Trofeo RS, Supersport RS und Cup 2 R auf ein kaum vorstellbares Niveau.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Corsa und Supersport R fühlen sich ähnlich präzise, gefühlvoll und schnell an, es fehlt bei zwei, drei Ecken an Seitenführung. In der zweiten Gruppe der Semis ist der Pirelli Trofeo RS der schnellste. Zwar nur knapp vor den anderen beiden, aber der Reifen begeistert mit dem gefühlt höchsten Gripniveau und breitestem Grenzbereich. Und das auch in der zweiten Runde. Da sind Goodyear und Michelin schon weg von ihrem Peak. Der Supersport RS bietet das beste Gesamtfeeling in der ersten Runde, Grip wie ein Slick. Der Cup 2 R ist nah dran, beide brechen aber in Runde zwei leicht ein. Die Außenschultern (hinten rechts) werden zu heiß, zartes High-Speed-Übersteuern ist die Folgen.

Fazit zum AUTO BILD Semislick-Test (2024)

Ex-Racer und Porsche-Markenbotschafter Jörg Bergmeister gab Strecken-Tipps.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Wie sagt man? Ein guter Reifen muss unter allen Bedingungen Leistung zeigen, auch im Regen. Und so haben wir auch alle sechs für den Porsche 911 GT3 RS zugelassenen Reifen baden lassen. Mit dem Ergebnis, dass man mit einem Extremisten wie dem Pirelli Trofeo RS im Nassen keine Angst haben muss. Der neue Italiener ist auch sonst eine Offenbarung, fährt die schnellste Runde, im Long Run am stabilsten, kostet einige Hundert Euro weniger als die Konkurrenz. Goodyear überrascht mit dem Supersport RS und seiner perfekten Trockenperformance. Michelins Cup 2 R ist wie gewohnt sauschnell, strauchelt im Nassen, der zivilere Cup 2 ist dagegen die Benchmark der normaleren Semis in diesem Vergleich.

Testsieger: Pirelli P Zero Trofeo RS (N0) 102/109 Y

Testsieger. Michelin Pilot Sport Cup 2 (N0) 102/109 Y

Hinweis

Diese Reise wurde unterstützt von Goodyear, Michelin und Pirelli. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie hier.