Stirnlampen im Test

Ausgewählte Produkte in tabellarischer Übersicht
1.
Testsieger
KNOG BILBY 400
1,3 (sehr gut)
2.
MAGICSHINE MOH25
1,4 (sehr gut)
3.
FENIX HL18R-T
1,7 (gut)
3.
LEDLENSER MH7
1,7 (gut)
5.
LUPINE PENTA 5700K
2,0 (gut)
5.
NITECORE NU32
2,0 (gut)
7.
Petzl BINDI
2,2 (gut)
8.
BLACK DIAMOND STORM 400
2,4 (gut)
8.
Preis-Leistungs-Sieger
SIGMA HEADLED II
2,4 (gut)
10.
FORCLAZ BIWAK 500 USB ROT
2,8 (befriedigend)
Pannen passieren gefühlt meistens nachts – und in der Regel nicht unter Straßenlaternen. Sondern eher dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Wer da ohne Licht einen Reifen wechseln muss, tappt im Dunkeln. Unser Tipp für die schummrige Jahreszeit: eine praktische Stirnleuchte als Alternative zur klassischen Taschenlampe ins Auto legen. Vorteil einer Kopflampe: Sie haben immer die Hände frei. AUTO BILD und BIKE BILD haben zehn Modelle getestet. 

Sieger des AUTO BILD- Stirnlampen-Tests: Knog Bilby 400

Knog Bilby 400
Bilby 400
Knog
Bilby 400

1,3 (sehr gut)

  • Breiter Lichtkegel
  • Lange Akkulaufzeit
  • Wasserdicht
Preis 59,95 €

Die Knog Bilby 400 hat ein Band aus medizinischem Silikon mit daraus entnehmbarer Lampe. Sie wird ohne Kabel direkt am USB-Anschluss geladen. Oben sind zwei Tasten. Die eine ist für den Modus, vier gibt es, die andere für die Helligkeitsstufe. Der Boost-Modus ist enorm hell, der weiße Lesemodus perfekt, um andere nicht zu blenden. Für einen schnellen Radwechsel oder eine kleine Reparatur im Motorraum empfehlen wir den breiten Lichtkegel. Im Test hat die Knaog Bilby 46 von 50 Punkten erreicht und erhielt die Note 1,3 (sehr gut).

Preis-Leistungs-Sieger Sigma Headled II

Sigma Headled II
Headled II
Sigma
Headled II

2,4 (gut)

  • sehr helles Lichtbild
  • günstiger Preis
  • keine Rotlichfunktion
Preis 24,95 €

Der Lichtkegel der Sigma Headled II ist nicht sehr breit, dafür aber hell. Im Boost- Modus ist sie kurz noch heller als hier dargestellt. Unkompliziert und günstig - diese beiden Eigenschaften machen die Stirnlampe aus. Per Knopfdruck werden die Helligkeitsstufen aktiviert, beginnend bei der höchsten (120 Lumen). Per Doppeldruck wird der zehnsekündige Boost-Modus mit 180 Lumen aktiviert. Trotz ihrer geringen Lumenzahl gibt sie ein sehr helles Lichtbild ab. Eine Rotlichtfunktion fehlt. Im Test hat die Sigma Headled 37 von 50 Punkten erreicht und erhielt die Note 2,4 (gut).

So haben AUTO BILD und BIKE BILD getestet

Schrauber und Pannenhelfer wünschen sich handliche, leichte Stirnlampen. Entsprechend haben wir nur kleine Modelle in den Test  aufgenommen und auch das Gewicht bewertet. 40 Gramm ergaben zehn Punkte, 140 Gramm fünf Punkte. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Tragekomfort. Hier gab es zum Beispiel Abzug, wenn die Lampe leicht drückte, bei Bewegung etwas instabil auf dem Kopf saß oder uns beim Tragen selbst geblendet hat. Natürlich wurde auch die Helligkeit bewertet – und zwar auf höchster Dauerstufe. Wichtig vor allem, wie breit, hell und weit sie leuchten kann. Im Punkt Laufzeit haben wir bei Zimmertemperatur getestet, wie lange die Lampen auf höchster Stufe durchhalten. Drei Stunden ergaben zehn Punkte, eine Stunde sechs Punkte.
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Stirnlampen (2021): Test - Neuvorstellung - Produkt - Info

Das sind die besten Stirnlampen


Allerdings sind nicht nur die Laufzeiten der hohen Stufen, sondern auch die der niedrigen wichtig. Hält die niedrigste nutzbare Stufe weniger als 20 Stunden, wurden zwei Punkte abgezogen. Der Bewertungspunkt Funktionalität fasst einige Kriterien zusammen. Zwei Punkte wurden abgezogen, wenn die Lampe nicht wasserdicht ist. Einen weiteren Punkt Abzug gab es für eine fehlende helle oder eine fehlende schwache Helligkeitsstufe. Lassen sich die Lampen nicht stufenlos in der Neigung einstellen, haben wir erneut einen Punkt abgezogen. Eine fehlende USB-Ladebuchse bedeutete zwei Punkte minus. Einstellbare Lichtkegel per Drehkranz honorierten wir dagegen ebenfalls mit einem Bonuspunkt.

Die Testergebnisse im Überblick

Bei den Stirnlampen geht es im Test nicht nur um die Helligkeit. Klar braucht es ausreichend Licht, um im Motorraum hantieren zu können. Es zählen aber auch andere Faktoren: Wie trägt sich die Lampe? Wie lange hält sie durch? Außerdem sollte sie kaum Platz wegnehmen, wenig wiegen – und am besten kein Vermögen kosten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wasserdichtigkeit. Vier Modelle sind nur spritzwassergeschützt. Ein starker Regen kann also schon zum Defekt führen. Wir empfehlen Lampen mit aufladbaren NiMH-Akkus. Und zwar am besten ein Modell mit USB-Anschluss. Das lässt sich direkt im Auto an einer USB-Buchse oder per 12-Volt-Adapter laden. Achtung, Akkus sind Verschleißteile. Bei fünf der getesteten Modelle kann der Akku nicht gewechselt werden. Somit sind diese Lampen früher oder später Elektronikmüll. Einen guten Ansatz hat hier die Lupine. Der Hersteller wirbt damit, jedes Bauteil, auch den Akku, austauschen zu können. Neben der Funktion als Pannenhelfer sind die kleinen Scheinwerfer auch perfekte Outdoor-Begleiter.

Fazit zum Stirnlampen-Test

Mit einer guten Stirnlampe haben Sie alles im Blick und die Hände frei. Letzteres ist ein Riesenvorteil, ein zweiter die gute Ausleuchtung genau des Bereichs, in den man gerade blickt. Besonders in engen Winkeln oder beim Arbeiten über Kopf leistet eine Stirnlampe vorteilhafte Dienste. Erfreulich: Ein Fehlkauf ist keines der hier getesteten zehn Modelle.

Von

Svenja Schrade