Redaktionstipp
Preistipp
Prime Tech
Hartschalen-Autodachzelt Nevada
Owen
Two (olivgrün)
Tentbox
Classic 1.0
Qeedo
Freedom Slim
Prime Tech
Autodachzelt Extended inkl. Vorzelt
Front Runner
Feather-Lite Dachzelt
Thule
Tepui Autana 4 haze gray
Adventure Xperience
AdventureMate140 inkl. Vorzelt
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2
2 + 1
2
2
2
2
4
2
135 x 205 cm
140 x 240 cm
125 x 210 cm
140 x 210 cm
135 x 240 cm
130 x 240 cm
183 x 244 cm
140 x 240 cm
2150 x 1400 x 240 mm
1250 x 1450 x 280 mm
1280 x 2100 x 270 mm
2110 x 1550 x 190 mm
1200 x 1400 x 280 mm
1330 x 1245 x 330 mm (mit Leiter und Cover)
1220 x 1830 x 310 mm
1220 x 1410 x 300 mm
47 kg
56 kg
64 kg
67 kg
51 kg
43 kg
68,7 kg
57 kg (mit Leiter)
90 cm
125 cm
ca. 100 cm
ca. 140 cm
130 cm
ca. 120 cm
142 cm
130 cm
Weitere SpezifikationenIcon zur Symbolisierung von Auf- und Zuklappen
Abmessungen geöffnet
2150 x 1430 x 1060 mm
1430 x 2400 x 1260 mm
1280 x 2100 x 1000 mm
2210 x 1550 x 1450 mm
3200 x 1400 x 1300 mm
3330 x 2290 x 1330 mm
3100 x 1830 x 1320 mm
3100 x 1420 x 1300 mm
Belastungsgewicht
k. A.
185 kg
300 kg
k. A.
k. A.
270 kg
295 kg
k. A.
Matratze inklusive / Stärke
ja

/

k. A.
ja

/

6 cm
ja

/

6 cm
ja

/

k. A.
ja

/

6 cm
ja

/

6 cm
ja

/

6,5 cm
ja

/

6 cm
maximale Leiterlänge
230 cm
230 cm
k. A.
244 cm
205 cm
200 cm
262 cm
230 cm
Wasserdichtheit bis mm Wassersäule
3000 mm
3500 mm
2000 mm
3000 mm
k. A. (Anfrage noch offen)
2000 mm
2000 mm (Regendach), 1500 mm (Zelt)
3000 mm
Anzahl Fenster
3
3
3
4
2
3
5
3
Moskitonetze
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
ja
Vorzelt
-
optional
-
-
inklusive
optional
inklusive
optional
Besonderheiten
-
3D-Mesh-Antikondens-Unterlage
Gepäcknetz, Seitentaschen
als "M" in 20 cm schmaler erhältlich (62 kg)
als XL (Breite: 175 cm, 66 kg) und ohne Vorzelt erhältlich; Stautaschen
2 Innentaschen, Klettverschlussschlaufe für Licht
4 Innentaschen, Ösen für Lampenbefestigung
-
Farbe(n)
-
olivgrün
grau + schwarz
grau + schwarz
beige/blau/grün/grau
grau + orange
grau (Haze Gray)
beige/blau/grün/grau
  • windschnittige Hartschale
  • eher leicht
  • niedriger Preis
  • Anti-Kondens-Matte
  • große Liegefläche
  • windschnittige Hartschale
  • 5 Jahre Garantie
  • erfahrener Hersteller
  • Windschnittige Hartschale mit Skyroof
  • mit Schuhtaschen
  • auch für sehr hohe Fahrzeuge geeignet
  • in mehreren Farben erhältlich
  • mit Vorzelt
  • Dachfenster
  • sehr leicht
  • passender Dachträger erhältlich
  • Überzelt abnehmbar
  • Fenster im Dachhimmel
  • passende Dachträger erhältlich
  • sehr große Liegefläche
  • für Familien geeignet
  • gute Innenhöhe
  • Anti-Kondensmatte
  • niedrige Innenhöhe
  • Die Zeltstoffe (Nylon, Polyester) begünstigen Kondenswasser im Zelt
  • schmale Liegefläche
  • hoher Preis
  • Leiter für hohe Fahrzeuge ggf. zu kurz
  • Leiter für hohe Fahrzeuge ggf. zu kurz
  • hoher Preis
    Einfach aufs Dach klettern statt ins Hotel einchecken: Mit einem Dachzelt wird das Auto im Handumdrehen zum mobilen Schlafplatz unter freiem Himmel. Es ermöglicht flexible Roadtrips, spart Unterkunftskosten und bringt Outdoor-Fans näher an die Natur. Zur Wahl stehen unterschiedliche Konzepte – von Softcover-Varianten bis zu Hartschalen-Modellen, kompakt oder besonders geräumig. AUTO BILD hat verschiedene Dachzelte verglichen, gibt Kaufempfehlungen und erklärt, worauf es bei Gewicht, Montage und Handling ankommt.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fahrzeug prüfen: Dachlast checken, denn Zelt plus Träger dürfen die zulässige Belastung nicht überschreiten. Die Leiter am besten im Auto verstauen.
    • Dachlast in Fahrt vs. Stand: Während der Fahrt gilt die Herstellerangabe. Im Stand darf das Dach deutlich mehr tragen – im Zweifel beim Hersteller nachfragen.
    • Passender Dachträger: Zelte passen meist auf gängige Trägersysteme. Vorab prüfen, ob das eigene System kompatibel ist oder ein Montage-Kit nötig wird.
    • Hohe Gewichte: Dachzelte sind schwer. Montage nur mit mehreren Personen oder mithilfe eines Dachzelt-Lifts in Garage oder Carport.

    Prime Tech Extended L mit Vorzelt: der Redaktions-Tipp

    Produkt-Empfehlung

    Externe Verlinkung

    Prime Tech

    Hartschalen-Autodachzelt Nevada

    • Pro Iconwindschnittige Hartschale
    • Pro Icon eher leicht
    • Contra Iconniedrige Innenhöhe
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    Echtes Outdoor-Feeling mit geräumigem Vorzelt, vier Farben zur Wahl, dazu ein guter Preis: Mit dem Extended L von Prime Tech kann man wenig falsch machen. Die beiliegende Teleskopleiter ist lang genug für viele gängige Automodelle, allerdings nicht unbedingt für Modelle der VW-Bus-Klasse. Also: Vor dem Kauf genau die Angaben im Fahrzeugschein mit denen des Zelt-Anbieters vergleichen! Mit einem Gewicht von 51 kg ist das Extended L eines der leichteren Zelte. Eine Innenhöhe von 130 cm sowie die 2,40 m lange Liegefläche bedeuten reichlich Raum für zwei Personen. Wer es noch großzügiger will, der nimmt die XL-Version, die nochmals 20 cm breiter ist. Sparfüchse verzichten auf das Vorzelt und kommen noch günstiger weg. Das Fenster im Zeltdach ermöglicht bei guter Witterung den Blick in den Sternenhimmel.

    Owen Two: der Preis-Tipp

    Produkt-Empfehlung

    Externe Verlinkung

    Owen

    Two (olivgrün)

    • Pro Iconniedriger Preis
    • Pro IconAnti-Kondens-Matte
    • Pro Icongroße Liegefläche
    • Contra IconDie Zeltstoffe (Nylon, Polyester) begünstigen Kondenswasser im Zelt
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    Der Preis-Tipp von Owen kostet rund 1500 Euro und bietet mit 140 mal 240 Zentimetern dennoch eine großzügige Liegefläche – da kann sich auch gern ein Kind quer mit reinlegen. Ein weiterer Vorzug ist die Anti-Kondensmatte aus 3D-Mesh-Gewebe. Die ist bei feuchter Witterung auch nötig: Das Zelt ist zwar mit 3500 mm Wassersäule recht dicht, mit der Kombination aus Nylon- und Polyester-Stoffen aber nur wenig atmungsaktiv.

    Tent Box Classic: die Alternative

    Produkt-Empfehlung

    Externe VerlinkungClassic 1.0

    Tentbox

    Classic 1.0

    • Pro Iconwindschnittige Hartschale
    • Pro Icon5 Jahre Garantie
    • Pro Iconerfahrener Hersteller
    • Contra Iconschmale Liegefläche
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    In einigen Tests wird über die Herkunft der Tent Box Classic gescherzt: In England müsse man ja wissen, wie es sich trotz schlechtem Wetter gut zelten ließe. Tatsächlich ist der Hersteller aber schon lange am Markt und lässt entsprechend viel Erfahrung in seine Produkte fließen – der Kunde profitiert von selbstbewussten fünf Jahren Garantie. Beim Classic drücken Gasfedern den Deckel parallel nach oben, es entsteht ein gemütlicher Raum mit praktischen Taschen an der Seite und Befestigungsösen für Lampen. Die Wände aus Ripstop-Segeltuch sorgen für eine wohlige Outdoor-Atmosphäre. Vorteil beim Fahren: Die aerodynamisch optimierte Hartschale hält den Mehrverbrauch in Grenzen. Nicht so gut: Die Liegefläche fällt mit 125 cm Breite etwas schmal aus.

    Thule Tepui Autana: auch zum Querliegen geeignet

    Produkt-Empfehlung

    Externe VerlinkungThule Tepui Autana 4

    Thule

    Tepui Autana 4 haze gray

    • Pro Iconpassende Dachträger erhältlich
    • Pro Icon sehr große Liegefläche
    • Pro Iconfür Familien geeignet
    • Contra Iconhoher Preis
    Amazon Logo
    Eine Sonderrolle in diesem Vergleich nimmt das Tepui Autana von Zubehör-Spezialist Thule ein. Mit seiner gigantischen Liegefläche von 183 mal 244 Zentimetern lässt es sich mit dem Nachwuchs auch mal zu viert für einige Nächte aushalten und ermöglicht für kleine bis mittelgroße Erwachsene das Querliegen. Vorteil der Konstruktion mit Regendach über dem Zelt: Der Regenschutz ist gewährleistet, zugleich können atmungsaktive Stoffe zum Einsatz kommen, die Kondenswasser im Innenraum minimieren. Preis: etwa 2300 Euro.
    Besonders leicht sind das Feather-lite von Dometic Forerunner (ab ca. 1200 Euro) sowie das Nevada von Prime Tech (ab ca. 2700 Euro). Sie wiegen unter 50 Kilogramm und vereinfachen so das Handling bei Auf- und Abbau. Vorsicht: Mit 200 cm ist die Leiter des Feather-lite nicht lang genug für alle Kastenwagen in der VW-Bus-Klasse. Das sieht beim Nevada besser aus – dafür aber fällt die Innenhöhe mit rund 90 cm etwas dürftig aus.

    So hat AUTO BILD die Produkte verglichen

    Die Auswahl der hier vorgestellten Produkte erfolgt insbesondere aufgrund ihrer Relevanz auf dem Zubehör-Markt. Außerdem ist deren flächendeckende und kurzfristige Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Vergleichs gewährleistet – mit Ausnahme von akuten Produktions- oder Lieferschwierigkeiten. Die Produkte wurden keinem Praxis-Test unterzogen. Dieser Vergleich dient vielmehr einer schnellen Übersicht zu gefragten Dachzelte und ihren technischen Daten.
    Die wichtigsten produktspezifischen Kriterien des Vergleichs sind eine ausreichende Liegefläche für mindestens zwei Personen, eine Ausstattung nach aktuellem Stand der Technik und ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Das AUTO BILD-Fazit

    Am Markt sind inzwischen reichlich Dachzelte erhältlich, die auch für die etwas schmalere Geldbörse gute Qualität und Ausstattung bieten. Abzieh- und waschbare Matratzenbezüge sind ebenso Standard wie Moskitonetze, Ablagefächer und Ösen zur Befestigung von Lampen. Wer häufiger den Standort wechselt, ist mit einem Hartschalen-Zelt wie dem Tent Box Classic (um 2200 Euro) besser unterwegs. Familien und große Menschen greifen zu den XL-Versionen, etwa dem Tepui Autana von Thule (ca. 2300 Euro). Auch preisbewusste Käufer haben reichlich Auswahl: etwa der Preis-Tipp Owen Two (Hartschale, ab ca. 1500 Euro) mit großzügiger Liegefläche und besonders gutem Regenschutz (3500 mm Wassersäule) sowie das gut ausgestattete Extended L von Prime Tech, das bereits für etwa 1600 Euro zu bekommen ist.

    Dachzelt-Kaufberatung

    Softshell vs. Hartschale

    Ganz grob lassen sich Dachzelte in Hartschalen- und Softshell-Varianten unterscheiden. Eine Hartschale sieht aus wie eine große Dachbox und ist dank Gasdruckfedern in wenigen Sekunden einsatzbereit. Das ist besonders praktisch, wenn der Stellplatz häufig wechselt. Hartschalen sind beim Transport außerdem aerodynamischer als Softshell-Zelte, halten also den zusätzlichen Spritverbrauch sowie Windgeräusche im Rahmen. Einige Hersteller bieten sogar die Option, auf dem Hartschalen-Dachzelt weiteres Gepäck zu transportieren. Dafür sind sie im Schnitt schwerer, und ihre Liegefläche ist ungefähr auf die Dachfläche begrenzt, da sie nicht seitlich aufgeklappt werden, sondern nach oben.
    Für besonders schmale Autos und große Familien, die viel Liegefläche benötigen, kommen Hartschalen daher eher nicht infrage. Softshell-Zelte dagegen gibt es in vielen und auch großen Größen. Sie klappen in der Regel zur Fahrzeugseite auf, benötigen darum mehr Stellfläche als ein Hartschalen-Zelt. Außerdem ermöglicht diese Position bei einigen Modellen das Anbringen eines Vorzelts unter dem seitlichen Überhang, in dem sich Gepäck regensicher lagern lässt und vor ungewollten Blicken geschütztes Umziehen möglich ist.

    Versandkosten

    Auch ein leichtes Dachzelt ist noch immer ziemlich schwer und sperrig. Je nach Händler und Modell schlagen die Versandkosten darum teilweise mit mehr als 100 Euro zu Buche. Informieren Sie sich darum vor der Bestellung genau über diese Zusatzkosten bei den verschiedenen Bezugsquellen und beziehen Sie diese in die Gesamtkalkulation mit ein.

    Die eigene Matratze

    Zugegeben, sechs Zentimeter Höhe – das klingt für eine Matratze nicht gerade viel. Dass Matratzen in Dachzelten üblicherweise so dünn sind, hat gute Gründe: Zum einen soll sich das Zelt zusammengeklappt möglichst flach machen. Zum anderen bedeutet mehr Material auch mehr Gewicht. Da es sich zumeist um spezielle Schaumstoffe handelt, liegt man darauf aber erstaunlich gut. Wer dennoch lieber auf eine Individualanfertigung zurückgreifen möchte, kann dies natürlich tun. Dabei ist nur zu beachten, dass die Matratze dünn genug bleiben muss, damit sich das Zelt noch zusammenklappen lässt – oder dass sie beim Fahren ihren Platz irgendwo im Auto findet.

    Die häufigsten Fragen zu Dachzelten

    Wo darf ich im Dachzelt übernachten?

    Auf jeden Fall auf jedem Campingplatz. Auch auf vielen Reisemobil-Stellplätzen kommt es mit einem Dachzelt nicht zu Problemen, wenn es über Nacht aufgeklappt wird und man sich ansonsten nicht zu weit ausbreitet. Anders kann es auf normalen Parkplätzen aussehen. Zwar ist das Parken zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit erlaubt, nicht aber der Aufbau von Campingmöbeln, worunter aber der Aufbau des Dachzeltes fallen dürfte. Tabu sind natürlich alle Formen von Naturschutzgebieten. Eine Karte mit Dachzelt-konformen Stellplätzen gibt es bei den "Dachzeltnomanden" im Netz.

    Kann man Decke und Bettwäsche im Dachzelt lassen?

    Ja, die allermeisten Zelte sind so konstruiert, dass man die Bettwäsche im Zelt ausgebreitet liegen lassen kann. Der XXL-Teddybär des Kindes oder den 800-Seiten-Schmöker sollte man aber lieber vor dem Zusammenklappen herausnehmen.

    Sollte man bei Gewitter im Dachzelt schlafen?

    Nein, am besten vermeidet man das Übernachten im Dachzelt, während es blitzt und donnert. Anders als ein Auto aus Blech ist das Dachzelt kein Faradaykäfig und leitet darum auch keine Blitze direkt weiter bis zum Boden. Zudem befindet sich das Zelt auf erhöhter Position und begünstigt damit unter Umständen einen Blitzeinschlag. Bei Gewitter sollte man das Zelt also zugeklappt lassen und es sich im Auto so bequem wie möglich zu machen.

    Darf ich mit einem Dachzelt durch die Waschanlage fahren?

    Mit Dachzelt auf dem Auto ist Handwäsche angesagt – auch im zusammengeklappten Zustand, denn in den allermeisten Waschanlagen und -straßen sind Dachaufbauten verboten. Aus gutem Grund: Die intensive Wäsche kommt, anders als Regen, nicht nur von oben und kann so in die Hartschale oder unter den Regenschutz dringen. Außerdem können die beweglichen Elemente der Waschanlage am Zelt hängen bleiben und große Schäden auch am Auto anrichten. Auch in der Waschbox besteht bei der Verwendung eines Hochdruckstrahls die Gefahr, dass Wasser dort hingelangt, wo man es in einem Zelt auf keinen Fall haben möchte.