AGM- und Bleisäure-Akkus im Test
Dreht der Starter oder steht er?
Wer springt am besten an? Autobatterien müssen das ganze Jahr volle Leistung liefern – bei Eis, Regen oder Hitze. AUTO BILD hat AGM- und Blei-Säure-Modelle getestet und zeigt, welche Batterien zuverlässig starten und welche bei Kapazität, Kaltstartleistung und Haltbarkeit ins Schwitzen kommen.
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1.
Banner
Running Bull AGM 12V 70Ah
1,4
sehr gut
- Verlässlich bei Kaltstarts
- Stromentnahme bis zur Tiefentladung
- Sehr gute Kapazität
- Preis-/Leistungsberhältnis

2.
Varta
VARTA Silver Dynamic AGM 12V 70Ah E39
1,5
gut
- Sehr gute Handhabung
- Kapazität nach Erstladung
- Preis-/Leistungsverhältnis

3.
Exide
12V 70Ah EK700
1,6
gut
- Sehr gut Handhabung
- Preis-/Leistung
- Verlässlich bei Kaltstarts
- Tiefentladung im Vergleich ausbaufähig

4.
Exide
Premium EA770 12V 77Ah
3,0
befriedigend
- Beste Kapazität der Blei-Säure-Batterien
- Sehr gute Handhabung
- Nach Tiefenentladung wird die Nennleistung nicht mehr erreicht

5.
Varta
VARTA Silver Dynamic 12V 77Ah E44
3,6
ausreichend
- Ordentliche Leistung
- Gute Kaltstart-Anzahl und Ausdauer bei Tiefentladung
- Klobige Bauweise
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Gerade im Winter müssen Autobatterien Höchstleistung bringen. Minusgrade machen den Motorstart zäh, Kurzstrecken mit Heizungen, Licht & Co. saugen zusätzlich Strom, und oft reicht die Lichtmaschine nicht, um die Batterie komplett nachzuladen. Ein langsam drehender Anlasser ist das erste Warnsignal für nachlassende Kraft. Wer länger Freude am Akku haben will, schaltet unnötige Verbraucher ab und lädt die Batterie zwischendurch mit einem externen Ladegerät auf.
Das Wichtigste in Kürze
- Testaufbau: Getestet wurden vier AGM-Batterien mit 70 Ah und sechs Blei-Säure-Batterien mit 72 bis 77 Ah in einer Kältekammer bei minus 20 Grad.
- Ergebnisse: AGM-Batterien überzeugten durch hohe Kapazität, starke Kaltstartwerte und gute Ausdauer bei Tiefentladung. Blei-Säure-Modelle zeigten größere Schwächen.
- Risiko: Standard-Batterien erreichten nach Erstladung teils nicht ihre Nennkapazität, was bei frostigen Temperaturen schnell zu Startproblemen führen kann.
- Fazit: AGM-Batterien sind die bessere Wahl für moderne Fahrzeuge mit Start-Stopp-System und hohen elektrischen Anforderungen.
Bei den AGM-Batterien siegt die Banner Running Bull AGM. Sie schnitt beim Kaltstart besonders gut ab, dicht gefolgt von der Varta Start Stop AGM. Den dritten Platz in der Gesamtwertung belegt die Exide Micro-Hybrid AGM. Die Moll AGM 81070 überzeugt auf Platz vier mit großer Ausdauer nach der Tiefentladung. Die GTÜ testete Kapazität und Verhalten bei Tiefentladung. Bei den Standard-Akkus erreichte kein einziger nach der vollständigen Erstladung die angegebene Nennkapazität, während die AGM-Batterien in diesem Test brillierten.
Schwächelnde Autobatterien fallen spätestens bei frostigen Temperaturen aus. Um das unter Testbedingungen zu simulieren, wanderten alle getesteten Autobatterien in eine auf minus 20 Grad gekühlte Kältekammer. Auf dem Prüfstand standen vier AGM-Batterien (Absorbent Glass Mat, für Autos mit Start-Stopp-Automatik) mit 70 Amperestunden, sowie sechs herkömmliche Blei-Säure-Batterien mit 72 - 77 Amperestunden. Das sind alles typische Akkus für den Einsatz in Kleinwagen und Kompaktmodellen wie VW Golf oder Opel Astra.
Schwächelnde Batterien fallen spätestens bei frostigen Temperaturen aus. Um das unter Testbedingungen zu simulieren, wanderten alle Kandidaten in eine auf minus 20 Grad eingestellte Kältekammer. Auf dem Prüfstand standen AGM-Batterien mit 70 Amperestunden sowie herkömmliche Blei-Säure-Batterien mit 72 bis 77 Amperestunden. Das sind alles typische Akkus für den Einsatz in Kleinwagen und Kompaktmodellen wie VW Golf oder Opel Astra. Bei den AGM-Batterien siegt die Banner Running Bull AGM. Sie schnitt beim Kaltstart besonders gut ab, dicht gefolgt von der VartaStart Stop AGM. Den dritten Platz in der Gesamtwertung belegt die Exide Micro-Hybrid AGM. Bei den normalen Batterien verfügt der Testsieger Exide Premium über die beste Kapazität. Die Summe der guten Eigenschaften bringen Varta Silver Dynamic auf die Platz zwei. Mit durchweg akzeptablen Ergebnissen belegt Bosch Silver S4 den nachfolgenden Platz. Schlusslicht des Tests ist die Banner Starting Bull mit der geringsten Punktzahl. Die GTÜ testete Kapazität und Verhalten bei Tiefentladung. Bei den Standard-Akkus erreichte kein einziger nach der vollständigen Erstladung die angegebene Nennkapazität, während die AGM-Batterien in diesem Test brillierten.
Autobatterien im Vergleich
Häufige Fragen zu Autobatterien
Sind Autobatterien wartungsfrei?
Ob eine Batterie wartungsfrei ist oder nicht, lässt sich an den Stopfen auf dem Batteriedeckel erkennen. Mit Stopfen bedeutet: mindestens einmal im Jahr die Batterieflüssigkeit kontrollieren. Aber Vorsicht! Sie dürfen nur destilliertes Wasser zum Nachfüllen verwenden. Gibt es keine Füllstandsanzeige? Dann füllen Sie auf, bis die Bleiplatten einen Zentimeter hoch mit Flüssigkeit bedeckt sind. Wie schlecht sind Standzeiten für den Akku?
Ist die Batterie noch fit für den Winter? Gera de beim Gebrauchtwagenkauf sollte man misstrauisch sein. Steht ein Wagen lange unbenutzt beim Händler, leidet die Batterie. Mit frisch aufgeladenem Akku springt der Wagen zwar noch an, über die tatsächliche Leistungsfähigkeit und Lebenserwartung der Batterie lässt sich aber nur mithilfe eines Batterietesters etwas sagen. Was sind AGM-Batterien?
Im Gegensatz zu konventionellen Blei-Akkus ist bei den AGM-Batterien die Säure in einem Vlies zwischen den Platten gebunden. Die Batterie ist dadurch unter anderem auslaufgeschützt, wird häufig in Booten oder Motorrädern verwendet. Ihre größte Stärke ist aber die hohe Kapazität und Standfestigkeit trotz vieler Ladezyklen. Damit ist der Batterietyp besonders für Start-Stopp-Systeme geeignet. Was bedeuten die Bezeichnungen auf der Batterie?
Die Bezeichnungen auf der Batterie verraten dem Fachmann, ob diese zum Auto passt. 12 V: Das ist die Spannung der Fahrzeugelektrik, bei Pkw sind es in der Regel 12 Volt. 70 Ah: Die Angabe zeigt die Nennkapazität. 660 A: Hier erfährt man etwas über den Kälteprüfstrom, wichtig zur Beurteilung des Startverhaltens. Das EFB-Symbol verrät, dass der Akku für Start-Stopp-Systeme optimiert ist.
Häufige Fragen zu Autobatterien
Sind Autobatterien wartungsfrei?
Ob eine Batterie wartungsfrei ist oder nicht, lässt sich an den Stopfen auf dem Batteriedeckel erkennen. Mit Stopfen bedeutet: mindestens einmal im Jahr die Batterieflüssigkeit kontrollieren. Aber Vorsicht! Sie dürfen nur destilliertes Wasser zum Nachfüllen verwenden. Gibt es keine Füllstandsanzeige? Dann füllen Sie auf, bis die Bleiplatten einen Zentimeter hoch mit Flüssigkeit bedeckt sind.
Wie schlecht sind Standzeiten für den Akku?
Ist die Batterie noch fit für den Winter? Gera de beim Gebrauchtwagenkauf sollte man misstrauisch sein. Steht ein Wagen lange unbenutzt beim Händler, leidet die Batterie. Mit frisch aufgeladenem Akku springt der Wagen zwar noch an, über die tatsächliche Leistungsfähigkeit und Lebenserwartung der Batterie lässt sich aber nur mithilfe eines Batterietesters etwas sagen.
Was sind AGM-Batterien?
Im Gegensatz zu konventionellen Blei-Akkus ist bei den AGM-Batterien die Säure in einem Vlies zwischen den Platten gebunden. Die Batterie ist dadurch unter anderem auslaufgeschützt, wird häufig in Booten oder Motorrädern verwendet. Ihre größte Stärke ist aber die hohe Kapazität und Standfestigkeit trotz vieler Ladezyklen. Damit ist der Batterietyp besonders für Start-Stopp-Systeme geeignet.
Was bedeuten die Bezeichnungen auf der Batterie?
Die Bezeichnungen auf der Batterie verraten dem Fachmann, ob diese zum Auto passt. 12 V: Das ist die Spannung der Fahrzeugelektrik, bei Pkw sind es in der Regel 12 Volt. 70 Ah: Die Angabe zeigt die Nennkapazität. 660 A: Hier erfährt man etwas über den Kälteprüfstrom, wichtig zur Beurteilung des Startverhaltens. Das EFB-Symbol verrät, dass der Akku für Start-Stopp-Systeme optimiert ist.
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