Acht Kühlboxen im Test

— 21.09.2005

Die coolste Box für heiße Tage

AUTO BILD sagt, welche Box auch an heißen Tagen richtig kühlt und Erfrischung garantiert. Dazu: Tips für noch bessere Kühlung.



25 Grad unter Außentemperatur

Sommer, Sonne, Sand – da fehlt nur ein erfrischendes Kaltgetränk, schon ist der Tag perfekt. Egal ob im Auto, Wohnwagen oder am Strand, eine gute Kühlbox leistet stets nützliche Dienste. Betrieben mit zwölf Volt, zieht sie den benötigten Strom aus dem Zigarettenanzünder – praktischer geht es kaum. Wir wollten wissen, was die transportablen Kühlboxen denn im Alltag taugen und stellten acht beliebte Modelle auf den Prüfstand.

Zur Kühlung arbeiten die bunten Boxen mit einem Peltier-Element, die Kälte wird dabei thermoelektrisch erzeugt. Der Strom verursacht einen Kältetransport. Kältemittel und Kompressor, beides typische Kühlschrank-Bestandteile, sind nicht nötig. Der Spitzenreiter Waeco Freshbag TF-14 (109 Euro) schafft so in unserem Test eine Temperaturdifferenz von 25 Grad zur Außentemperatur. Zusätzlich ist diese Box dank Schulterriemen sehr angenehm zu tragen. Einzige Kritikpunkte sind ein fehlender Schalter und der nicht vorhandene Batteriewächter, der bei Unterspannung die Box abschaltet. Gelangt Schmutz oder Feuchtigkeit zwischen Außenhülle und Innenwanne des Kühlers, ist eine Reinigung aufwendig.
Ebenfalls eine gute Kühlleistung (19 Grad unter Außentemperatur) zu einem niedrigen Preis bietet Gio'Style von ATU. Einzig das schnarrende Geräusch des Lüfters am Beginn einer Kühlphase und ein kleiner Riß am Deckelscharnier (keine Auswirkung auf Funktion) trüben das Bild.

Auffällig sind die beiden Exoten im Test: Tropicool TB-08 und die TB-15. Mit einer Aufnahme für den Fahrzeuggurt sind beide wahre Autospezialisten, die außerdem auch Getränke und Speisen bei 65 Grad Celsius warm halten können. Auch gut: Sie besitzen einen Ein-/Ausschalter. Die TB-08 hat zusätzlich einen Schultergurt, ist so auch außerhalb des Wagens einsetzbar.

Bei der TB-15 schützt ein Batteriewächter vor bösen Überraschungen. Denn so stellt sich die Kühlbox automatisch ab, sollte die Batteriespannung bei abgestelltem Motor zu tief sinken. Bei allen anderen Boxen drohen Startprobleme, wenn sie länger als drei Stunden über das Bordnetz Strom ziehen. Und was bringt ein Kaltgetränk, wenn der Wagen steht?

Tips von AUTO BILD-Redakteur Bernd Volkens Kühlboxen müssen ran, wenn die Sonne vom Himmel brennt. Damit der Temperatursturz nicht bis zum Herbst dauert, besser der Box einen frischen Vorsprung geben. Getränke also vor der Fahrt im Kühlschrank vorkühlen. Kälte-Akkus – im Gefrierschrank auf Minus-Grade gebracht – unterstützen die Kühlfunktion. Für die Box selbst gilt: Nie in die Sonne stellen. Der Lüfter braucht Frischluft, zu eng gepackte Kofferräume vermeiden, Lüftungsgitter nie abdecken. Den Deckel nur kurz öffnen, mit jedem Schwall warmer Luft gelangt auch Kondenswasser in die Box. Sinkt die Batteriespannung zu weit ab, schaltet ein nachgerüsteter Batteriewächter die Kühlbox aus. Der Motor läßt sich so immer noch starten.

Autor: B. Volkens



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