ADAC-Batterietest 2010
Schlechter und teurer

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Einige Hersteller von Autobatterien nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau: Es ist weniger drin als draufsteht. Das ist das Ergebnis eines ADAC-Tests, der sechs Batterien kontrollierte.
Die Pannenursache Nummer eins in der jährlichen ADAC-Pannenstatistik ist die Batterie. Deshalb sollte der Kraftspender für Starter und Co auch leistungsfähig sein. Doch das Ergebnis eines aktuellen Batterietests fällt ernüchternd aus: Einige Hersteller von Autobatterien mogeln. Die Leistungs- und Qualitätsangaben auf den Batterien stimmten nicht immer mit den aufgedruckten Werten überein. Außerdem seien die Batterien zum Teil schlechter und teurer geworden, denn die gleichen sechs Produkte hatte der ADAC 2007 schon einmal unter die Lupe genommen.
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Bild: ADAC
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Geprüft wurde die Startleistung der Batterien. Außerdem wurden die Kraftspender einer technischen Prüfung unterzogen, die unter anderem Wasserverbrauch und Tief-Entladung enthält. Zusätzlich wurde die Haltbarkeit (Zyklenfestigkeit und Korrosion) geprüft. Der ADAC fürchtet, dass sich die Batteriehersteller zunehmend auf die Produktion von Start-Stopp-Batterien konzentrieren und das bisherige Ersatzteilgeschäft vernachlässigen. Außerdem könne der Verbraucher nicht feststellen, wann die Batterien hergestellt wurden. Der Verkehrsclub fordert die Hersteller deshalb auf, Starterbatterien deutlich und nachvollziehbar mit dem Datum der betriebsfertigen Auslieferung und dem Frischedatum zu kennzeichnen. Auch eine Empfehlung der Inspektionsintervalle sollte sichtbar sein.
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