AUTO BILD TÜV-Report 2011
— 16.12.2010
Das sind die Gewinner und Verlierer
211 Modelle, sieben Millionen TÜV-Untersuchungen: Welche Autos sind ihr Geld wirklich wert? Hier gibt es die Tops und Flops aus dem AUTO BILD TÜV-Report 2011.
Für den
AUTO BILD TÜV-Report 2011 haben unabhängigen Prüfingenieure des TÜV 7.253.709 Hauptuntersuchungen zwischen Juli 2009 und Juni 2010 ausgewertet. Sie decken alle Schwachstellen gnadenlos auf und legen den Finger auf die Wunden.
AUTO BILD beantwortet hier die wichtigsten Fragen: Bei welchen Herstellern knallen jetzt die Sektkorken? Bei
Toyota und
Porsche. Fangen wir mit der deutschen Traumwagenschmiede an. Vier von fünf Altersklassen gewonnen, Respekt und Anerkennung. Der
911 (Typ 996, 1997–2005) macht den TÜV arbeitslos, er hat fast gar keine Mängel und gewinnt bei den 6- und 7-Jährigen, bei den 8- und 9-Jährigen und bei den 10- und 11-Jährigen. Der aktuelle
Boxster (987, seit 2004) landet in der Gruppe der 4- und 5-Jährigen gemeinsam mit dem
Corolla Verso auf Platz eins. Womit wir bei Toyota wären. Mit dem
Prius II (2004–09) gewinnt erstmals ein Hybrid-Auto den TÜV-Report, und Toyota zeigt, dass komplizierte Technik solide und haltbar sein kann. Übrigens: Bei den 2- und 3-Jährigen fahren mit dem
Auris,
RAV4 und Corolla Verso drei weitere Toyota in die Top Ten.
Wichtige Informationsquelle für den Gebrauchtwagenkauf: der AUTO BILD TÜV-Report 2011 - jetzt für 3,90 Euro am Kiosk!
Welche Autos sind besonders schlecht? Da müssen wir nur einen nennen:
Kia Carnival. Er sichert sich dreimal den letzten Platz. Ein Verlierer aus Tradition, denn das Ergebnis ist eine Kopie aus dem vergangenen Jahr. Das liegt an erschütternd schlechten Bremsen samt korrodierten Leitungen, am Ölverlust, am zu großen Lenkungsspiel, am rostigen Auspuff. Ein anderer Verlierer aus Tradition ist der
Ford Ka (1996–2008), besonders wenn er in die Jahre kommt. 38,9 Prozent dieser rostigen und öligen Knutschkugeln fallen durch die fünfte HU. Damit sichert sich der Ka die "Rote Laterne" bei den 10- und 11-Jährigen.
Was prüft der TÜV? Insgesamt geht es bei jeder HU um mehr als 100 Prüfpunkte. Der TÜV-Report beschränkt sich auf die 18 wichtigsten. Vorderachse, Hinterachse, Ölverlust, Lenkspiel, Bremsschläuche – in der Mängelauswertung steht, wie gut die jeweiligen Autos abschneiden.
Wie entwickelt sich die Mängelquote? Leider nimmt die Zahl der Autos mit erheblichen Mängeln zu. Im vergangenen Jahr lag sie bei 17,6 Prozent. Mit aktuell 19,5 Prozent liegt sie wieder auf dem Niveau der 80er-Jahre. Die Gründe: Erstens prüft der TÜV dank modernisierter Stationen im Sinne der Sicherheit genauer. Zweitens wird in Zeiten knapper Kassen zu oft am Auto gespart.
Übrigens: Im Onlineshop des TÜV können Sie den AUTO BILD TÜV-Report 2011 auch bestellen.
Kommentare zum Artikel (48)
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@bmwpower:
glaubst du im ernst, dass die deutschen 'premiummarken' haupsächlich deutsche arbeitsplätze schaffen? das war mal. die japaner kümmern sich wenigstens noch um ihre landsleute. die deutsche industrien rennt nur noch dem profit hinterher. haupsache wenig lohn zahlen. egsl wo.
Sergeij, Ivan, hoffentlich geben euch die Japaner auch Arbeit und Brot.
In Russland gab es bestimmt noch billigere Autos.
Hallo,
weiß jemand warum die Marke "Land Rover" im TÜV Report nicht mit aufgeführt ist ?
Vielen Dank schon mal !
die japaner sind den europaeischen fahrzeugen in sachen elektronik und verbrauch immer 2 schritte voraus. dies gilt besonders fuer den weltgroessten hersteller toyota. ich werde jedenfalls dauerhaft bei dieser zuverlaessigen marke bleiben
Lexus gewährt jetzt eine Anschlußgarantie bis 1.000.000 Kilometer. Wenn das keine Qualität ist? Gibt es so etwas von einem anderen Hersteller?