So funktioniert das autonome Fahren

Autonomes Fahren – was ist möglich, was erlaubt? Autonomes Fahren – was ist möglich, was erlaubt? Autonomes Fahren – was ist möglich, was erlaubt?

Autonomes Fahren: Tesla-Unfall auf der A24

— 30.09.2016

Tesla-Unfall in Norddeutschland

Auf der A24 Richtung Hamburg ist ein Tesla verunglückt. Das Model S fuhr im Autopilot-Modus auf einen dänischen Reisebus auf.

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'Würden Sie dem Computer das Steuer überlassen?'

(Reuters) Erneut hat sich ein Unfall mit einem Tesla Model S im Autopilot-Modus ereignet. Auf der A24 in Richtung Hamburg fuhr der Tesla auf einen dänischen Reisebus auf. Nach Angaben der Polizei habe der Fahrer des Reisebusses einen Lkw überholt und wolllte danach wieder auf die rechte Fahrspur einscheren. Dem Nachrichtenportal shz.de sagte eine Polizeisprecherin, der Tesla sei "hinten auf die Ecke des Busses aufgefahren", kurz bevor der Bus sich wieder ganz auf der rechten Spur eingeordnet habe. Der 50-Jährige Tesla-Fahrer wurde leicht verletzt. Die 29 Insassen des Busses kamen mit dem Schrecken davon. Die Polizei kündigte an, die genaue Unfallursache zu überprüfen.

Tesla äußert sich zum Unfall

Laut einer Firmensprecherin von Tesla, die sich auf Aussagen des Fahrers beruft, habe es kein Problem mit dem Autopilot gegeben. Das plötzliche Ausscheren des Reisebuses habe zu dem unausweichlichen Unfall geführt.

Tesla-Unfall in China

Nach dem ersten tödlichen Unfall im Juli 2016 ist der Autopilot von Tesla in die Kritik geraten.

Zuletzt machte der Autopilot von Tesla Schlagzeilen wegen mehrerer Unfälle. In China ereignete sich der erste dort dokumentierte Unfall mit einem Model S im Autopilot-Modus. Der Besitzer des Tesla beschuldigte den Hersteller: Bei der Probefahrt habe man ihm den Autopilot eindeutig als autonom fahrend angepriesen. Luo Zhen, der 33-jährige Besitzer des Model S, hat nach eigener Aussage während der Fahrt abwechselnd auf sein Smartphone und aufs Display des Tesla geschaut – und dabei auf den Autopiloten vertraut.

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Gelassene Reaktion von Tesla

Tesla reagierte gelassen auf den Vorfall in China. Eine Sprecherin des E-Auto-Herstellers teilte mit, dass der Autopilot den Fahrer bei der Fahrt unterstütze, ihm aber nicht die volle Verantwortung im Straßenverkehr abnehme. Der Fahrer müsse stets die Hände am Lenkrad behalten, um bei einer Gefahrensituation einzugreifen. Alle etwaigen Angaben von Verkäufern oder Drittparteien seien unbedeutend.
Reaktion auf Unfall: Tesla setzt stärker auf Radar

Tödliches Unglück im Mai

Im Mai 2016 war erstmals ein Mann im autonom fahrenden Tesla ums Leben gekommen. Der Mann starb bei einem Auffahrunfall in Texas, weil Sensoren des Autos im Autopilot-Modus offenbar einen querenden Lkw nicht erkannt hatten. Als Reaktion auf das Unglück hatte Tesla die Software für den Autopiloten aktualisiert. Nach dem Update auf den Autopiloten 2.0 setzt das Auto stärker auf den eingebauten Radar-Sensor statt auf die Kamera.

Autor: Christoph Richter

Stichworte:

Unfall

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