Begleitetes Fahren

Begleitetes Fahren

— 15.11.2005

Sichere Sache

Die Unfälle mit Fahranfängern gehen zurück, zumindest in Niedersachsen. Das ist das Ergebnis einer Studie zum begleiteten Fahren ab 17.

Einen durchschlagenden Erfolg bescheinigt eine Studie des Verkehrsministeriums Niedersachsen jetzt dem Modellversuch zum begleiteten Fahren ab 17: Die jungen Fahranfänger verursachten nach ihrer Probezeit mit einem Erziehungsberechtigten auf dem Beifahrersitz 40 Prozent weniger Unfälle und zahlten 60 Prozent weniger Bußgelder als ihre Altersgenossen, die von Anfang an alleine fuhren. "Unsere Erwartungen sind weit übertroffen worden", sagte Landesverkehrsminister Walter Hirche in Berlin. Das Projekt habe das Ziel erreicht, "die Fahranfänger für die Zeit des Alleinfahrens fit zu machen."

Die Führerscheinneulinge gelten als hochgradig gefährdete Gruppe im Straßenverkehr. Jährlich sind 22.000 Tote und Schwerverletzte unter den Verkehrsteilnehmern zwischen 18 bis 24 Jahren zu beklagen. Die Statistik zum begleiteten Fahren ab 17 zeichnet dagegen ein weitaus erfreulicheres Bild: Die Landesregierung hat bislang zehn Unfälle gezählt, keinen mit schwerem Personenschaden. Bei sechs Personen wurde ein falscher Begleiter festgestellt und die Genehmigung widerrufen. In Niedersachsen sind bisher über 20.000 Genehmigungen zum begleiteten Fahren erteilt worden. 4500 Fahranfänger sind bereits alleine unterwegs, 5000 fahren derzeit in Begleitung.

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