Bugatti Chiron (2017): Fahrbericht

Bugatti Chiron (2017): Fahrbericht

Bugatti Chiron (2017): Fahrbericht

— 24.03.2017

Es geht immer noch schneller!

1500 PS, 1600 Newtonmeter, 420 km/h Spitze – der Bugatti Chiron ist ein Superlativ auf Rädern. AUTO BILD ist den Supersportler bereits gefahren!

Video: Erste Fahrt im Bugatti Chiron (2016)

Gänsehaut im Supersportler

Schon die Fakten sind imposant: 1500 PS, 1600 Nm Drehmoment und 420 km/h Höchstgeschwindigkeit sind die beeindruckenden Kennzahlen des Bugatti Chiron. Oder, um es mit dem Firmengründer Ettore Bugatti zu sagen. "Wenn er vergleichbar ist, dann ist es kein Bugatti." Let's start the engines: AUTO BILD ist den Supersoprtler schon gefahren!

So steht der Bugatti Chiron da

In 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h

Video: Bugatti Chiron (2016)

So startet der Supersportler

Den blauen Startknopf am Lenkrad gedrückt und schon surrt der Anlasser. Dann erwachen die 16 Zylinder des Chiron mit tiefem Grollen. Brabbelnd und mit sauberer Leerlaufdrehzahl wartet das Biest im Nacken des Fahrers auf mehr. Soll es bekommen, Vollgas! Erst schnellt die Drehzahl auf 4000 Umdrehungen, dann bauen zwei der vier Turbolader Druck auf. Bremse lösen – und die Welt steht Kopf! Während der Chiron in aberwitzigen 2,5 Sekunden auf Tempo 100 schießt, scheint das Gehirn des Fahrers noch am Startpunkt zu verweilen.

1600 Newtonmeter sorgen für krassen Vortrieb

1600 Newtonmeter lassen selbst beim Wechsel in den zweiten Gang kurz alle vier Räder durchdrehen.

Tunnelblick garantiert, Schmetterlinge im Bauch auch. Dann gönnt sich der Bugatti eine kurze Verschnaufpause, 1600 Newtonmeter lassen beim Wechsel in den zweiten Gang kurz alle vier Räder durchdrehen, bevor sich der Chiron einfach 100 km/h weiterschnippst. Unter Volllast arbeiten dann nicht nur alle vier Turbolader, sondern es rauschen auch bis zu 880 Liter Super Plus je Stunde durch die Einspritzdüsen.

Bugatti Chiron im Test (Genf 2016): Sitzprobe

Bei 420 km/h ist Schluss – den Reifen zuliebe

Anders als sein Vorgänger Veyron liegt der Chiron selbst bei aberwitzigen Geschwindigkeiten wie ein Golf bei 150 km/h auf der Straße.

Die Fahrt dauert erst sechseinhalb Sekunden, und es geht immer noch schneller: 300, 350, 380. Der Bugatti schnupft die Kilometer einfach so weg, liegt, anders als sein Vorgänger Veyron, selbst bei solch aberwitzigen Geschwindigkeiten wie ein Golf bei 150 km/h auf der Straße. Wenn der Mut des Fahrers nicht im Weg stünde, der Bugatti würde erst bei 420 km/h elektronisch eingebremst, den Reifen zuliebe. Zeit, wieder auf die Bremse zu steigen. Die vier Carbon-Bremsscheiben im Format einer Familienpizza haben den Chiron fest im Griff. Nach dem Geschwindigkeitsrausch kann man sich ruhig mal im Chiron umschauen. Das mit feinem Leder ausgeschlagene Cockpit ist reduziert, nur fünf Schalter lenken den Fahrer von der rasant vorbeiziehenden Landschaft ab. In dieser Qualität gibt es das kein zweites Mal auf dieser Welt, trotz (oder gerade dank) Handarbeit sitzt jede Naht perfekt.

Bugatti Chiron (2016) im Test: Mitfahrt

Auf 500 Exemplare limitiert

Wer jetzt überprüft, ob er die aufgerufenen 2,4 Millionen Euro plus Steuer übrig hat, der sollte sich übrigens beeilen. Mehr als die Hälfte der geplanten 500 Chiron sind schon verkauft – bevor der erste Kunde hinters Steuer durfte. Selbst die Studien sind schon weg, die hat ein Saudi-Prinz gekauft.

Bugatti Chiron (2017): Fahrbericht

Autor: Stefan Voswinkel

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung