Bugatti Veyron: Fakes im Netz

Bugatti Veyron: Fakes im Netz

— 27.06.2016

Spiritueller Supersportler-Fake

Einen weiteren Fake des legendären Supersportlers Bugatti Veyron gibt es im Netz zu bestaunen. Er gehört einem spiritellen Anführer aus Indien und ist, nun ja, gewöhnungsbedürftig.

Der Bugatti Veyron mit seinen mehr als 1000 PS und über 400 km/h Spitzengeschwindigkeit gilt als der schnellste Supersportler der Welt – und ist leider dementsprechend teuer. Ein, zwei "Milliönchen" müssen da schon her – oder man begnügt sich mit einem Nachbau. Das kann allerdings auch mal gründlich daneben gehen, wie ein Beispiel im Netz vom Blogg Motoroids.com zeigt: ein giftgrün-schmerzgelber Möchtegern-Veyron auf Basis eines Honda Accord (!).

Bugatti Veyron ausverkauft

Er gehört Sant Gurmeet Ram Rahim Singh Insan, einem indischen Guru, spirituellen Anführer der Non-Profit-Organisation Dera Sacha Sauda – und Autoenthusiasten. Offiziellen Angaben zufolge legt der Meister selbst gerne Hand an beim Umbau, so wohl auch bei der Veyron-Replica, die nun in Mumbai gesichtet wurde. Sie "besticht" unter anderem durch einen 3,5-Liter-V6-Motor mit Automatikgetriebe, einer original Accord-Kabine ohne Rücksitze, diversen Lücken im Bodykit und natürlich einem lieblichen Kühlergrill in Herzform. Immerhin sind ein paar nette Gimmicks wie eine Rückfahrkamera, legierte Mehrspeichenräder und ein selbst konzipierter kleiner Kofferraum an Bord. Dennoch: Wer nicht gerade die Erleuchtung sucht, sollte vielleicht besser die Finger vom indischen Veyron-Klon lassen.

Video: Bugatti Chiron (Alle Neuen 2016)

Schneller, stärker, teurer

Dass es zumindest etwas besser geht, zeigten wenige Wochen zuvor zwei weiter Netzfunde. Der eine ist ein 2005er Pontiac GTO mit einem neuen Bodykit, der bei E-Bay für einen Preis von 125.000 Dollar (ca. 112.000 Euro) eingestellt wurde. Sein Besitzer hat sein "Spielzeug" mit einem gut 400 PS starken V8-Motor von GM ausgestattet und beim Umbau für Laien recht gute Arbeit geleistet. Experten erkennen aber doch einige Schönheitsfehler, wie zum Beispiel das wenig luxuriöse Interieur, mickrige Lufteinlässe an der Seite oder die fehlenden Logos auf den Radmitten. Auch Keramikbremsen sucht man vergeblich.

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Bei einem Treffen in Pittsburgh/Pennsylvania (USA) zog ein dunkler, anthrazitfarbener Möchtegern-Veyron die Blicke auf sich (s. Video). Einem Bloggeintrag zufolge handelt es sich in Wirklichkeit um einen Mercury Cougar aus dem Jahr 2001, der für schlappe umgerechnete 74.000 Euro zu haben sein soll. Gelungen? Machen Sie sich selbst ein Bild in der Galerie und im Video!

Bugatti Veyron: Fakes im Netz

Fotos: Motoroids

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Supersportwagen

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