Chrysler/Lancia 300
Chrysler 300 wird Italiener

Im italienischen Gewand verliert der Chrysler 300C seine Hauklotz-Attitüden. Deutlich weicher gespült kommt er als Lancia 300 im zweiten Halbjahr 2011 auf den deutschen Markt.
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- Stephanie Kriebel
Als Spross der transatlantischen Liaison zwischen Chrysler und Fiat musste der Chrysler 300C einige tiefgreifende Veränderungen durchmachen. Kernstück der neuen Identität: Der Ami wechselt für seinen Auftritt in Europa die Nationalität und wird zum Italiener. Erste offiziell inoffizielle Fotos sind jetzt bei einem amerikanischen Auto-Magazin aufgetaucht. Statt Chrysler ist in der alten Welt nun Lancia der Absender. Das C im Namen ist im Chrysler-Outfit Geschichte. Die neue Plattform des US-Italos stammt aus der alten Heimat: Bediente sich der Vorgänger noch bei der Mercedes E-Klasse, teilt sich der Lancia 300 die Basis mit dem Dodge Charger. Äußerlich kommt der Ex-Chrysler nun etwas zahmer und eleganter daher. Die Hauklotz- und Batmobil-Attitüden sind nahezu verschwunden. Weichere Linien bestimmen den Charakter des 300, die Ausgucke in Form von Schießscharten wurden zu Fenstern in annähernd normaler Größe gestreckt. Dazu wurde der Neuen zwecks passender Ausstrahlung mit mehr Chrom bestückt. Mit etwas Phantasie schimmern im Antlitz nun tatsächlich die neuen Lancia-Gene durch. Die kräftigen Radhäuser allerdings sind dem 300 erhalten geblieben.
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