Dacia-Neuheiten: Vorschau
So kommen die neuen Dacia-Modelle

Irgendwann kommen die Chinesen. Doch bis es so weit ist, mischt Renault-Nissan mit seiner Billigmarke Dacia den Markt auf. Bis 2015 wollen die Rumänen acht neue Modelle vorstellen.
- Georg Kacher
Ein Logan für 5000 Euro, das war einmal. "Aber wir haben diese Preisklasse nicht aus den Augen verloren", behauptet Patrick Pélata, der als Renault-Generaldirektor auch für Dacia zuständig ist. "Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass schon relativ kurzfristig bezahlbare Stadtautos gefragt sein werden. Dacia würde sich so eine Chance nicht entgehen lassen." Das darf die Marke auch nicht, will sie die ehrgeizigen Wachstumsziele erreichen, die Konzernchef Carlos Ghosn vorgegeben hat. Demnach soll der 1998 von Renault übernommene Hersteller mit Firmensitz in Pitesti (Walachei) bis 2015 den Absatz glatt verdoppeln. Für 2010 sind 650.000 Verkäufe vorgesehen. Ende 2014 will man die Millionengrenze knacken. Und wie soll das funktionieren, Monsieur Pélata? "In der Summe von Coolness, Robustheit, Raumangebot und Wirtschaftlichkeit sind wir konkurrenzlos."
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Bild: Larson
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Mit den neuen Modellen will die französisch-rumänische Allianz nicht nur den Koreanern Paroli bieten, sondern auch die Chinesen im Auge behalten. "Wir dürfen nicht den Fehler machen, die Marke mit jedem Modellwechsel höher zu positionieren", glaubt Patrick Pélata. "Wir müssen uns selbst treu bleiben und dort stark sein, wo der Kunde jeden Cent zweimal umdreht."
Fazit
Dacia macht mobil. Nach unten mit einem Stadtauto zum Spar-Tarif, in der Polo-Preisklasse mit neuen Modellen im Golf-Format, und im Taxisegment mit einer großen Limousine für kleines Geld. Dazu noch frische Vans für die Familie. Nein, doppelte Aufladung und teure Doppelkupplungsgetriebe gehören nicht zu Dacia. Bezahlbare Mobilität dagegen schon. Gut so.
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