Dodge Dart: Detroit Auto Show 2012 UPDATE
— 09.01.2012
Giulietta spielt Dart
Auf der Detroit Auto Show 2012 feiert der kompakte Dodge Dart Premiere. Er ist ein weiteres Kind der Fiat-Chrysler-Ehe: Als Basis dient die Giulietta von Alfa Romeo. Neue Fotos!
Dodge hat auf der Detroit Auto Show den Kompaktwagen "Dart" präsentiert. Der Viertürer basiert technisch auf dem
Alfa Giulietta, von dem
Dodge auch den 1.4 Turbo MultiAir-Motor übernimmt. Der Dodge Dart ist der zweite US-Amerikaner mit italienischen Genen – bislang brachte die Fiat-Chrysler-Ehe – abgesehen von Abarth – nur den
Fiat 500 über den großen Teich. Hierzulande ist Dodge ja aus den Schauräumen verbannt, lediglich der Fiat Freemont setzt auf Dodge-Technik. Die Giulietta wird dem amerikanischen Geschmack allerdings ein bisschen intensiver angepasst: Dodge bietet den Dart als Sedan an, also als Stufenheck-Limousine. Nicht nur in der Länge wächst der Italo-Ami, sondern auch in der Breite.
Video: Dodge Dart
Kompakter Italo-Ami
Laut Dodge soll der Detroit-Debütant mit Materialien, Design und Technologien locken, die eigentlich höheren Fahrzeugklassen zu Eigen sind. So kann sich der künftige Dart-Eigner nicht nur über ein großzügiges Platzangebot freuen, sondern auch über eine innovative Innenbeleuchtung und hochwertige Soft-Touch-Materialien. Dazu gibt es im fahrerorientierten Cockpit Features wie ein 7-Zoll-Kombiinstrument, einen 8,4-Zoll-Touchscreen oder ein beheizbares Lenkrad. Ein weiteres Highlight – so Dodge – sind die vielen Möglichkeiten der Individualisierung. Zur Wahl stehen zwölf Außenfarben, 14 Innenfarb- und Dekor-Kombinationen, sechs Rad-Optionen sowie drei Motorisierungs- und Getriebe-Varianten.
Dodge hat der Giulietta ein Stufenheck angepflanzt, weil die Amis mehr Platz im Kofferraum mögen.
Zusätzlich steuert Mopar – Chryslers Spezialist für Performance-Teile – noch "Hunderte von Anpassungsoptionen" zum Portfolio bei. Für die Sicherheit an Bord zeichnen unter anderem zehn Airbags und eine Überwachung des toten Winkels verantwortlich. Die Optik des Neuen hat mit dem original
Dart Musclecar aus den 60er- und 70er-Jahren wenig gemeinsam. Der Kühlergrill des neuen Dart wirkt mit den zwei Dodge-typischen Querstreben wesentlich bulliger als die Giulietta-Front. Mit den Heckleuchten und Endrohren zitiert Dodge die Optik des aktuellen
Charger. Inklusive des 1,4-Liter-MultiAir-Turbos hat der Käufer zwei weitere Motoren zur Wahl: ein Zweiliter-Benziner (160 PS) und ein weiterer, 2,4 Liter großer MultiAir-Vierzylinder mit 184 PS. Und auch bei den Getrieben gibt es reichlich Auswahl. Zuerst kommt der Dart Ende 2012 mit einem manuellen Sechsgang- und einem Doppelkupplungs-Getriebe, 2013 soll eine Neunstufen-Automatik folgen.
Kommentare zum Artikel (35)
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Schönes Auto, bin mal gespannt was der Kostet bestimmt billiger wie die VWs und seine Konkurrenten !!!!
Wir fahren privar Alfa 159 und geschäftlich VW Passat, der 159 ist nicht schlechter! Der Dodge Dart ist für den US-Markt entwickelt worden, dort ist der Geschmack etwas anders. Enttäuschend finde ich nur die Leistungsausbeute: 2,4 Liter und 184 PS ??? Aber der VW Jetta 2.5 ist auch nicht besser - Amis stehen halt auf Hubraum.
@jürgen besorg dir ein VW oder ein Clon von Audi/Seat wass auch immer und lass die anderen in Ruhe, Verdammt wenn's nicht von der VAG ist isch es Scheisse oder, da bleib ich doch lieber bei meinen Japaner.
@ jürgen: Schönheit ist relativ und nur weil er Ihnen nich gefällt, heisst es noch lange nicht, dass der Dart keine Käufer findet. Beim "dann lieber das Original" finde ich super. Können Sie das auch den VW-Lenkern mitteilen zum Thema Käfer?
Dann würde uns allen ein Stein vom Herzen fallen....
Und nochmals zum mitschreiben: der Dart gibt's in Eurpa nicht.
Also, ganz ruhig Blut... und Tee trinken :-)
hier erfahren VW Konkurrenten auch immer wieder ein Super Feedback, aber was wird letztendlich gekauft?
Der Wagen ist ausser von vorne potthäßlich, von einer Seitenlinie mag ich gar nicht sprechen, dann doch lieber das Original.