Dodge Ram 1500: New York Auto Show 2012

— 05.04.2012

Riese im Tiefflug

Der Dodge Ram macht in New York ein bisschen auf Öko: Um Sprit zu sparen, senkt sich der Riesen-Pick-up bei höherem Tempo Richtung Asphalt. Alle Infos, alle Bilder!



Der Dodge Ram 1500 wurde fürs Modelljahr 2013 grundlegend überarbeitet. Alle Modifikationen stehen im Zeichen des Sprit-Sparens: Die amerikanische Realität von Wirtschaftskrise und steigenden Spritpreisen hat also doch noch die stählerne Verkörperung des "American way of life" eingeholt. Der Ram musste Veränderungen hinnehmen, die für einen amerikanischen Pick-up so noch nie angeboten wurden. Dazu zählt die Achtstufenautomatik, die Chrysler erstmals mit dem V8-Aggregat paart. Start-Stopp-Automatik, verbesserte Aerodynamik, Gewichtseinsparungen, elektrische Servolenkung, Kühlergrill mit verstellbaren Lamellen und Reifen mit geringem Rollwiderstand – wie viele Liter Sprit sich damit sparen lassen, muss der Ram bald zeigen. Damit nicht genug: Auf langer Fahrt duckt sich der Riese um drei Zentimeter ab, um den Luftwiderstand zu reduzieren. Der "Aero-Mode" des automatisch regulierten Luftfahrwerks macht's möglich – eine Weiterentwicklung aus dem Jeep Grand Cherokee.

Überblick: Alle News und Highlights der Auto Show New York 2012

Das neue "Uconnect"-System soll Handys und MP3-Player ohne Kabel mit dem Bord-Navi verbinden.

In der Basisversion wird der Ram mit einem 3,6-Liter-Pentastar-V6 befeuert. Auf dem Datenblatt von Chrysler stehen 305 PS und 364 Newtonmeter Drehmoment. Im Vergleich mit dem aktuellen 3,7-Liter-Ram steigt die Leistung des Aggregats um 42 Prozent. Damit zieht der Ram mit seinem Konkurrenten Ford F-150 in punkto Pferdestärken gleich. Allerdings steigerte Chrysler nicht nur die Leistung, sondern senkte zugleich das Motoren-Gewicht um 35 Kilo. Insgesamt soll der neue 3,6-Liter-Motor 20 Prozent weniger Kraftstoff inhalieren als der gegenwärtige V6 mit 210 PS und Vierstufenautomatik. Was das in konkreten Litern bedeutet, will Chrysler noch nicht bekannt geben – das gibt schon ein bisschen zu denken.

Überblick: Alle News und Tests zum Dodge Ram

Schrankwand mit Köpfchen: Unter dem Kühlergrill sorgen verstellbare Lamellen für weniger Luftwiderstand.

Standesgemäß ist auch eine V8-Variante verfügbar: ein 5,7-Liter-Hemi-Motor mit 395 PS und 508 Newtonmeter, also fünf PS mehr und 14 Kilo weniger als im 2012-Modell. Auch hier soll der Kraftstoffverbrauch um 20 Prozent sinken, Achtstufenautomatik sei Dank. Zusätzlich kommen Gewichtseinsparungen beim Chassis (bis 30 kg), bei den Querträgern (drei Kilo), beim Frontstoßfänger (zwei Kilo) und beim Lenksystem (zwei Kilo). Außerdem besteht die Motorhaube nun aus Aluminium (zwölf Kilo). Weitere Änderungen gibt's in der Fahrerkabine, hier wurden Geräuschpegel und Vibrationen reduziert. Neu ist das "Uconnect"-System, das elektronische Geräte wie Handy oder iPod ohne Kabel mit dem Infotainmentsystem verbindet.
Robin Hornig

Fazit

Der alte Weggefährte von Chuck Norris (Walker, Texas Ranger) ist neben der SRT Viper sicherlich ein Highlight der NYIAS. Nur geht er deutlich schlankere Wege als sein bissiger Partner. Vorbei die Zeit, wo sie unter einem Dach den hungrigen 8,3-Liter-V10-Motor mit 505 PS teilten.



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