AUTO BILD-Redakteur Hauke Schrieber auf dem Elektromobilitätsgipfel in Berlin am 27. Mai 2013

Elektromobilitätsgipfel: Kommentar

— 27.05.2013

Nicht mehr als ein Lebenszeichen

Die Politik wirbt fleißig für Elektroautos. Und vergisst dabei, dass Deutschland bei der E-Mobilität nur mit ganz kleinen Schritten voran kommt.

Ein Lebenszeichen, mehr war das nicht. Die Internationale Konferenz der Bundesregierung trug den Titel "Elektromobilität bewegt weltweit". Leider muss man sagen: Elektromobilität bewegt derzeit vor allem die anderen Länder. Selbst die Kanzlerin gibt zu, dass Deutschland nicht vorn liegt. Die 14 neuen deutschen E-Modelle, die bis Ende 2014 auf den Markt kommen, sind schön und gut, aber ein echter politischer Schub fehlte dem Kongress.

Elektromobiltätsgipfel in Berlin: Schachern um Subventionen

Was die Nationale Plattform Elektromobilität seit drei Jahren tatsächlich erreicht hat, blieb unbeantwortet. Die vier "Schaufenster der E-Mobilität" in Deutschland jedenfalls werkeln weitgehend im Dunkeln. Ansonsten blieben schwammige Begriffe wie "Rahmenbedingungen schaffen" oder "regulatorische Stimulanz". So bleibt als eigentliche Erkennknis der Regierungsveranstaltung: Die Chinesen, das kam bei der Rede des Wissenschaftsministers Wan Gang eindrucksvoll rüber, haben mehr Energie! Dieses Ergebnis haben Merkel, Rösler & Co. sicher nicht gewollt.

Autor: Hauke Schrieber

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