Die Grünen in Nordrhein-Westfalen wollen Senioren ab dem 80. Lebensjahr regelmäßig zur Fahrtauglichkeitsprüfung schicken. Der Test müsse unabhängig von früheren Auffälligkeiten alle zwei Jahre erfolgen, sagte der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Landtag, Arndt Klocke, der "Rheinischen Post". Allerdings müsse die Mobilität derer gewährleistet bleiben, die auf ein Auto angewiesen sind. Hintergrund ist ein schwerer Unfall in Wuppertal, bei dem eine 80-Jährige in eine Fußgängergruppe fuhr und zwölf Menschen verletzte (Foto).

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Protest kam vor allem von der FDP in NRW. Der Vorschlag grenze an Altersdiskriminierung, so Düsseldorfs Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Wann Senioren ihren Führerschein abgeben, müsse nicht von der Politik reguliert werden.