Iveco Campagnola

Iveco Campagnola Iveco Campagnola

Iveco Campagnola

— 15.09.2008

Massif mal anders

Iveco wühlt sich nach dem kernigen Massif mit einem zweiten Geländewagen durchs umkämpfte Allrad-Segment. Der Campagnola nutzt die Technik des Massif und belebt eine alte italienische Allrad-Tradition.

Wer beim Iveco-Händler seines Vertrauens vorstellig wurde, war bislang auf der Suche nach automobilem Großgerät. Egal ob Kleintransporter oder Feuerwehr-Truck – der Lkw-Ableger des Fiat-Konzerns hatte das passende Fahrzeug im Angebot. Das wird sich auch so schnell nicht ändern. Im Gegenteil. Die Italiener basteln eifrig am Ausbau der Modellpalette. Dabei haben es den Iveco-Strategen vor allem die bodenständigen Allrad-Fans angetan. Der passende Geländewagen steht inzwischen bei den Händlern. Der Massif wird bei Santana in Spanien gebaut und nutzt die robuste Technik des Land Rover Defender, wurde von den Iveco-Ingenieuren allerdings grundlegend modernisiert. Ein solides Arbeitstier mit Lkw-Zulassung, das selbst tiefste Schlammlöcher nicht schrecken können.

Pkw-Zulassung soll Privatkäufer ansprechen

Da könnten Defender-Fans echt neidisch werden. Massif und Campagnola protzen mit einem modern-kantige Cockpit. Airbags gibt es trotzdem nicht.

Ivecos zweiter Allrad-Neuzugang hört auf den klangvollen Namen Campagnola und macht den Start des Massif auf einen Schlag zur Zwillingsgeburt. Technik und Design sind identisch, wobei der Campagnola ausschließlich als Dreitürer und mit Pkw-Zulassung angeboten wird. Möglich wird die Pkw-Einstufung durch das serienmäßige ABS und eine verbesserte Geräuschdisziplin. Ein Schritt, mit dem Iveco vor allem bei Privatkäufern punkten will. Einschränkungen in Sachen Geländetauglichkeit müssen Campagnola-Kunden nicht fürchten. Rahmen, Allradantrieb und der 176 PS starke Common-Rail-Vierzylinder stammen vom Massif. Anfang 2009 soll der Campagnola nach Deutschland kommen, zu einem Preis von rund 36.000 Euro. Der Name des Iveco-Kraxlers ist übrigens nicht neu. Von 1951 bis 1987 baute Konzernmutter Fiat schon einmal einen Capagnola – der als Ur-Papamobil weltweit bekannt wurde.

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