Kleiner Jaguar-Sportwagen kommt 2013

Jaguar F-Type Jaguar F-Type Jaguar F-Type

Jaguar F-Type Roadster: Autosalon Paris 2012 (Update)

— 27.09.2012

Das kostet der kleine Jaguar

In Paris steht die Serienversion des kleinen Jaguar F-Type. Zunächst kommt er als Roadster auf den Markt – mit bis zu 495 PS aus acht Zylindern. Neue Bilder und Preise!

Der Serienversion des neuen Jaguar F-Type feiert auf dem Autosalon Paris 2012 Messepremiere – jetzt gibt es erste Bilder! Die Roadster-Version des kleinen Sportwagens kommt im Sommer 2013 auf den Markt, wenig später wird der F-Type als Coupé in die Showrooms der Händler rollen. Dank Alu-Chassis und -Karosserie wiegt der F-Type nur 1600 Kilo. Unter der Haube des britischen Leichtgewichts sitzt ein neu konstruierter Dreiliter-V6 mit Aufladung. So bringt es der F-Type V6 auf 340 PS, den F-Type V6 S beschleunigen 380 PS. Als V8 S mit dem 5,0-Liter-V8 samt Kompressor-Aufladung lässt der F-Type sogar 495 Pferde auf die Hinterachse los. Ein Quickshift-Automatikgetriebe mit acht Stufen erlaubt eine manuelle Bedienung über einen zentralen Wählhebel (SportShift) oder per Lenkrad-Wippen.

Vorschau: Die Stars des Autosalon Paris 2012

Für mehr Anpressdruck an der Hinterachse fährt ab Tempo 100 ein Spoiler aus dem Heck.

Die Fahrleistungen des Zweisitzers bewegen sich auf Porsche-Niveau. Selbst der Basis-V6 benötigt nur 5,3 Sekunden auf Tempo 100 und rennt 260 km/h Spitze, das Top-Modell erreicht 300 km/h und ist beim Spurt eine Sekunde schneller (4,3 s). Ein adaptives Sportfahrwerk und eine Start-Stopp-Automatik haben alle drei F-Type-Varianten an Bord. Beim Roadster setzt Jaguar auf ein klasssiches Stoffverdeck, das sich bis Tempo 50 in zwölf Sekunden elektrisch öffnen und schließen lässt. Für mehr Anpressdruck an der Hinterachse fährt ab Tempo 100 ein Spoiler aus dem Heck – unter 65 km/h verpieselt er sich wieder. In den S-Modellen sorgt ein aktives Auspuffsystem für deftigen Sound, indem bei 3000 Touren Ventile im Auspuffstrang öffnen. Je nach Variante kommt der F-Type mit einem doppelflutigen Mittelauspuff oder mit bis zu jeweils zwei Rohren links und rechts.

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Bei der Optik setzt Jaguar auf einen Mix zwischen den aktuellen Modellen XF und XJ und Anleihen beim Kultmodell E-Type. Die Motorhaube öffnet nach vorn, die LED-Rückleuchten sind in den Kotflügel hineingezogen. Die Türgriffe sind versteckt, bis sie per Fernbedienung oder Berührungssensoren aktiviert werden und ausklappen. Die Überhänge sind knackig-kurz, der Radstand misst 2,62 Meter. Ein Raumwunder wird der der F-Type damit nicht.

Das Cockpit soll den Fahrer regelrecht umhüllen. Typisch: das Dreispeichenlenkrad mit abgeflachtem Kranz.

Jaguar versteht den F-Type als "1+1"-Sportwagen: Alles ist auf den Fahrer zugeschnitten. Das Cockpit soll den Fahrer regelrecht umhüllen. Dabei gehen die Briten sogar so weit, dass sie Fahrer- und Beifahrerraum durch unterschiedliche Materialien trennen. Typisch für Jaguar ist das Dreispeichenlenkrad mit abgeflachtem Kranz. Als zusätzliches Bonbon eröffnet ein konfigurierbares Dynamik-Programm die Einblendung spezieller Informationen auf dem zentralen Touchscreen-Display. Je nach Gusto zeigt es unter anderem eine Stoppuhr, Angaben zur Gaspedalstellung und zu den Verzögerungskräften oder den in Kurven aufgebauten G-Kräften. Preise gibt auch schon: Der Roadster kostet als F-Type V6 73.400 Euro, der V6 S ist ab 84.900 Euro erhältlich. Für den V8 S werden mindestens 99.900 Euro fällig. Mehr zum Thema Jaguar Tuning.

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