Mehr Platz, weniger Gewicht und keine Experimente beim Design: Im Herbst 2015 brachte Jaguar die zweite Generation des XF auf den Markt. In Puncto Design gibt es keine Revolution, sondern lediglich kleine Detail-Veränderungen. Im Vergleich zum Vorgänger legt der neue XF insbesondere beim Radstand zu, um hinsichtlich des Platzangebotes mit E-Klasse, 5er und Co mithalten zu können. Durch die gemeinsam mit Konzernschwester Land Rover neu entwickelte Aluminium-Plattform wird die zweite Generation bis zu 200 Kilogramm leichter. Die Motorenpalette umfasst zum Marktstart drei Diesel-Aggregate mit 163 bis 300 PS sowie einen 3,0-Liter-V6-Benziner mit wahlweise 340 oder 380 PS. Optional werden alle vier Räder angetrieben. Im Innenraum überzeugt der neue XF mit edlen Materialien, einem 10,2 Zoll großen Touchscreen in der Mittelkonsole mit der neuesten Generation des InControl Touch Pro Systems sowie mit zahlreichen Assistenzsystemen. Wie gehabt wird der XF sowohl als Limousine sowie als Kombi erhältlich sein. Offiziell präsentiert wurde der neue XF auf der Auto Show in New York im April 2015. Alle Informationen zum Jaguar XF X260 (2015) finden Sie auf dieser Seite.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
43.027 – 81.900 €
Leistung
163 – 380 PS
Höchstgeschwindigkeit
219 – 250 km/h
Hubraum
1.997 – 2.995 cm3
Verbrauch (kombiniert)
4,9 – 9,1 l/100 km
0 – 100 km/h
5,4 – 10 s
Kofferraumvolumen
415 – 1.700 l
Anhängelast
750 – 2.000 kg
Technische Daten & Varianten
Jaguar XF II, Kombi
Bauzeitraum: 06/2017 – 02/2024
2 Kraftstoffarten
Benzin
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
XF 25t Sportbrake, Chequered Flag 02/2019 – 10/2020
250 PS
6,9 s
8,5 l/100km
62.192 €
XF 25t Sportbrake, Portfolio 06/2017 – 05/2018
250 PS
7,1 s
6,8 l/100km
57.560 €
XF 25t Sportbrake, Portfolio 04/2018 – 10/2020
250 PS
6,9 s
8,5 l/100km
58.721 €
27 weitere Varianten anzeigen
Diesel
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
XF 20d AWD Sportbrake Aut., Chequered Flag 02/2019 – 10/2020
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Jaguar XF
Der XF ist – wenn der Vergleich gestattet ist – die E-Klasse von Jaguar. Knapp fünf Meter lang und ab 45.900 Euro teuer, lieferbar als viertürige Limousine oder als Kombi Sportbrake. Achtgangautomatik ist Serie und schwächster Motor ein 2,2-l-Diesel mit 200 PS. Dass der Selbstzünder-Motor bei Jaguar etabliert ist, zeigen auch die beiden Dreiliter mit 240 oder 275 PS. Doch die Briten machen auch beim Downsizing mit, ein aufgeladener Zweiliter-Benziner mit 240 PS spielt die Rolle des Basismodells und das gar nicht schlecht. Wo die Art der Aufladung präzisiert werden sollte, es ist ein Turbo. Denn auch die V6- und V8-Modelle sind ausnahmslos zwangsbeatmet, allerdings von Kompressoren. Was im Falle des XFR-S in 550 PS und 680 Nm gipfelt. Es geht also voran im XF, dabei hat man es eigentlich gar nicht so eilig, möchte nur ungern wieder aussteigen. Denn das Platzangebot ist ordentlich, die Verarbeitung besser denn je und seit Jaguar das Konzept der Ausstattungslinien hat fallen lassen, wirkt schon das Basismodell recht edel. Drinnen tönt ein 250-Watt-Soundsystem, draußen strahlen Bi-Xenonscheinwerfer, alles in Serie. Nur die Abteilung der Assistenzsysteme ist dünn besetzt, ein Spurwechselhelfer ist alles und gegen 1.550 Euro Aufpreis gibt es noch einen Abstandstempomat mit Notbremse. Da hat die E-Klasse dann ein wenig mehr zu bieten.
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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