Kia Forte (2018): Test, Preis, Motor

Kia Forte (2018): Test, Preis, Motor

Kia Forte (2018): Test, Preis, Motor

Kia Forte – der kleine Stinger

Der sportliche Kia Forte sieht aus wie ein kleiner Stinger, kommt aber leider nur für die USA. AUTO BILD hat alle Infos und die Sitzprobe!

Video: KIA Forte (NAIAS 2018)

Der Mini-Stinger

Das ist kein geschrumpfter Stinger, sondern der Kia Forte. Kurz nach dem Facelift zeigt Kia die neue Version auf der Detroit Auto Show NAIAS (20. bis 28. Januar 2018). Der Vorgänger wurde 2013 vorgestellt und in drei Versionen angeboten: Limousine, Schrägheck und Coupé. Jetzt ist es Zeit für den neuen Kia Forte, der als 2019er-Modell auf den Markt kommt. Von vorne hat die kompakte Limousine mit dem typischen "Tigernose"-Kühlergrill große Ähnlichkeit mit dem neuen cee'd, aber spätestens die schlanke Seitenlinie erinnert mit ihrem flachen Dach an den Stinger. Zudem verspricht Kia beim neuen Forte mehr Komfort, weniger Verbrauch und verbesserte Assistenzsysteme.

Detroit Auto Show (NAIAS) 2018

Erste Sitzprobe im kleinen Bruder des Kia Stinger

Der acht Zoll Touchscreen ist im Kia Forte genauso serienmäßig wie Apple CarPlay und Android Auto.

Beim Einstieg in den neuen Kia Forte wird der Fahrer von einem schwarzen Innenraum begrüßt. Farbliche Akzente beschränken sich im Forte auf die Lenkradspange in Metalloptik und die angedeutete Metallleiste, die das Armaturenbrett ziert. Hört sich im ersten Moment sehr ernüchternd an, wird aber durch die vielen positiven Seiten des Innenraums sofort wieder relativiert. Angefangen beim Lenkrad, das gut in der Hand liegt. Die sportlichen Griffmulden und das weiche Kunstleder geben dem Fahrer das Gefühl, jeder Zeit Herr der Lage zu sein. Die analogen Armaturen lassen sich gut ablesen und sind optisch sehr klar gehalten. Obwohl der Innenraum von schwarzem Plastik dominiert wird, ist Soft-Touch im Kia kein Fremdwort. Das Armaturenbrett sowie Türverkleidungen fühlen sich geschmeidig an. Tolles Detail: die Einrastung der Lüftungsdüsen. Auch wenn deren Verarbeitung nicht besonders wertig wirkt, ist der Einrastpunkt der Luftmengenverstellung erstklassig – das ist nicht üblich in diesem Segment. Das Infotainment wirkt aufgeräumt und reagiert schnell auf die Touch-Eingaben. Die Sitze bieten ausreichend Seitenhalt, sie sind mit Kunstleder bezogen und haben auf der Sitzfläche eine gemusterte Perforation. Im Fond bekommen auch größere Menschen keine Platzangst. Jenseits der 1,90 Meter Körpergröße könnte es zwar etwas beengter zugehen, kleinere Personen haben aber ausreichend Platz hinter den vorderen Sitzen.

Kia Forte kommt nicht nach Europa

Der Kompakte ist in den drei Ausstattungslinien LX, S und EX zu haben. Unter der Haube arbeitet ein Zweiliter-Vierzylindermotor mit 150 PS. Ein acht Zoll Touchscreen inklusive Apple CarPlay und Android Auto ist serienmäßig. LED-Scheinwerfer und ein Harman Kardon-Soundsystem mit 320 Watt kosten extra. Zu den Preisen des neuen Forte sagt Kia zu diesem Zeitpunkt noch nichts. Bisher startete der Kia Forte bei knapp 17.000 US Dollar. Darüber müssen sich deutsche Kunden allerdings nur bedingt Gedanken machen, denn der Kia Forte soll nicht nach Europa kommen.

Kia Forte (2018): Test, Preis, Motor

Autoren: Jan Götze, Andreas Huber

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