Killer-Kältemittel R1234yf
Verschlusssache Kältemittel

Die Zulassung des umstrittenen Killer-Kältemittels R1234yf bleibt geheimnisvoll. Ein Gutachten, das die Harmlosigkeit belegen soll, wurde AUTO BILD im letzten Moment vorenthalten.
- Frank Rosin
Zusehends undurchsichtig erscheinen die Wege, auf denen R1234yf (oder HFO-1234yf) seine Zulassung als Pkw-Kältemittel erhalten hat. R1234yf kann sich bei hohen Temperaturen, beispielsweise bei einem Unfall, zu tödlicher Flusssäure zersetzen. Die angeblichen Belege dafür, dass R1234yf ungefährlich ist, bleiben weiter unter Verschluss.
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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hatte AUTO BILD angeboten, ein diesbezügliches TÜV-Süd-Gutachten einzusehen, Kopieren und Fotografieren verboten. Dieser Termin platzte in letzter Minute – weil die Auftraggeber des Gutachtens, die deutschen Autohersteller, es sich angeblich anders überlegt hatten. Die letzte Seite des Berichts liegt AUTO BILD vor, es handelt sich dabei aber nur um die Bestätigung, dass "Fehlerbaumanalysen" "weitestgehend plausibel" seien.
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