Klimaanlagen: Streit um Kältemittel
Chemie statt sauberer Kältetechnik

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HFO-1234yf ist das neue Kältemittel für Autoklimaanlagen. Gerät es in Brand, kann es gefährlich werden. Ohne Chemie geht es mit dem Schukey-Motor, der kühlt die Umgebungsluft ohne den Umweg über ein Kältemittel.
Bild: Christian Bittmann
Die Entscheidung für das zukünftige Kältemittel in Klimaanlagen hat eine hitzige Debatte entfacht. Nach dem Willen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) soll HFO-1234yf ab 2011 schrittweise das bisher genutzte Kältemittel R134a ersetzen. Damit, so Kritiker, beuge sich der Branchenverband dem Druck ausländischer Autohersteller und der chemischen Industrie.
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Grund für die Ablösung von R134a ist sein starker Treibhauseffekt. HFO-1234yf heizt zwar die Atmosphäre weniger auf, sorgt allerdings für andere Probleme: Unter Hitzeeinwirkung, zum Beispiel bei einem Unfall, kann sich die Substanz entzünden und zu Flusssäure zersetzen, einer stark ätzenden und extrem giftigen Flüssigkeit. Fachleute sind sich deshalb einig: Als Kältemittel im Auto taugt HFO-1234yf nicht.
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Bild: Manuela Heins
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