LA Auto Show 2012: Fiat 500e

— 07.01.2013

Offizieller Elektro-500

Auf der LA Auto Show feiert der Fiat 500e seine Premiere. Der 112 PS starke Stromer mit neuer Optik startet noch 2013. Die technischen Daten und Bilder!



Ein Hingucker in "Electric Orange": Diese Ausführung des Fiat 500e kommt mit Heckspoiler und anderen Design-Elementen im Farbton "Bianca Perla".

Fiat präsentiert auf der LA Auto Show 2012 den elektrifizierten 500, Marktstart in Kalifornien ist 2013. Optisch unterscheidet sich das Gesicht des 500e nur durch seine aerodynamischen Modifikationen von seinen konventionellen Brüdern. So trägt er etwa eine neu gestaltete Frontpartie. Außerdem wurden die Seitenschweller, Radkappen und Heckspoiler überarbeitet. Auch das Design der 15 Zoll großen Räder steht offenbar im Dienste der Aerodynamik und soll Windverwirbelungen möglichst unterbinden. Erhältlich ist der Stromer in den Lacktönen Orange, Silber, Grau, Schwarz und Weiß mit verschiedenfarbigen Exterieur-Akzenten, darunter auch ein eSport-Paket.

Überblick: Die Stars der LA Auto Show

Statt der üblichen Schaltkulisse mit Wahlhebel gibt es im Fiat 500e Automatik-Knöpfe.

Der Innenraum präsentiert sich in Weiß-Orange und weitgehend vertrauter Optik. Neuerungen gibt es natürlich am Kombi-Instrument. Außerdem ersetzen Automatik-Knöpfe die übliche Schaltkulisse mit Wahlhebel. Der E-Motor des Fiat 500e bringt es auf 112 PS und 199 Nm Drehmoment. Das Batteriepaket mit einer Kapazität von 24 kWh soll in weniger als vier Stunden vollständig aufgeladen sein. Damit geht die Fahrt nach Herstellerangaben unter normalen Bedingungen mehr als 128 Kilometer weit, im Stadtverkehr verspricht Fiat sogar mehr als 160 Kilometer Reichweite. Mit einer iPhone- und Smartphone-App kann der Fahrer den Ladezustand der Batterie kontrollieren sowie Heizung oder Klimaanlage starten.

Fiat 500 gegen Karabag 500E

Bilder: Test Fiat 500 1.2/Karabag 500E Bilder: Test Fiat 500 1.2/Karabag 500E Bilder: Test Fiat 500 1.2/Karabag 500E

Locker 160 Kilometer Reichweite soll der Fiat 500e bei gemäßigtem Tempo wuppen. Bergab sind womöglich noch ein paar Kilometer mehr drin.

Ein Wunschkind ist der 500e offenbar nicht. Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne machte bisher keinen Hehl daraus, dass er auf dieses Projekt im Grunde keine Lust hat. Da die Kalifornier aber nach solch einem Auto verlangen und die Ingenieure sich außerdem an einem E-Auto versuchen sollen, will er diesen Weg nun doch gehen. Auch wenn er mit 10.000 Dollar Verlust pro Fahrzeug rechnet. In Deutschland sieht die Sache ganz anders aus. Hierzulande gibt es bereits einen Elektro-500. Auch ohne Zutun von Fiat. Hier hat sich die Firma Karabag der Sache angenommen. Für 19.900 Euro bekommt man von den Hamburgern einen Stadtwagen, der es mit seinem 38 PS starken E-Motor auf 105 km/h Spitze bringt. Sein Talent ist natürlich das Sparen: Im Stadtverkehr verursacht der Karabag 500E auf 100 Kilometer Kosten in Höhe 2,77 Euro. Der Fiat-Benziner ist fast viermal teurer.

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