M3, CTS-V Coupé, Shelby GT 500: V8-Coupés im Test
Interkontinental-Raketen

Ein durchtrainierter Bayer tritt gegen zwei amerikanische Schwerathleten an. Der BMW M3 stellt sich dem Cadillac CTS-V und dem Ford Shelby GT 500. Ein ungleicher Kampf? Nicht, wenn man wie der Bayer listenreich zu kämpfen versteht.
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Coupés mit vier Sitzplätzen vereinen die rassigere, in der Regel hübschere Karosserieform mit dem Vorteil, bei Bedarf das Fondabteil für zwei weitere Passagiere nutzen zu können. So weit der nüchterne Faktencheck, der sich angesichts der drei Teilnehmer dieses Vergleichstests ganz schnell als eher unwichtiger Randaspekt erweist. Denn mit Leistungswerten von 420 (M3) über 558 (Ford Shelby) bis 564 PS (CTS-V) spielen die drei Kontrahenten erwartungsgemäß in jener Liga, in der die Vernunft Pause macht. Genuss ist schon eher ein Begriff, der hier zum Tragen kommt. Wenn auch auf unterschiedliche Art.
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Fazit
Leistung ist nicht alles, könnte das Fazit dieses Vergleichs lauten. Denn trotz seiner motorischen Unterlegenheit – zumindest auf dem Papier – sichert sich der BMW M3 den ersten Platz. Auch wenn Cadillac mit dem CTS-V ein beeindruckendes Gesamtpaket gelungen ist – an die sportliche Leichtfüßigkeit des M3 reicht er wegen seines Gewichts nicht heran. Und auch wenn der Ford Shelby GT 500 dank seines Motorsounds für Gänsehaut sorgt und das Triebwerk anschiebt, als gäbe es kein Morgen – das allein reicht noch nicht, um einen M3 zu schlagen.
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