Mazda: Aus Minagi wird CX-5

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Mazda: Aus Minagi wird CX-5

— 18.04.2011

Kompakt-SUV aus Japan

Mazda wird konkret: Das angekündigte Kompakt-SUV wird als CX-5 in Serie gehen. Premiere feiert der Konkurrent für VW Tiguan und Co auf der IAA in Frankfurt, vorher darf er in New York um Aufmerksamkeit buhlen.

Eigentlich ist Minagi eine Bahnstation im südlichen Japan, mitten im Nirgendwo zwischen Hiroshima und Osaka. Jetzt kommt Minagi nach New York: Auf der Auto Show   (22. April bis 1. Mai 2011) präsentiert Mazda eine gleichnamige Studie, die uns zeigt, wie ein zukünftiges Kompakt-SUV der Marke aussehen könnte. Neu ist er nicht, bereits in Genf zeigte er sein flottes Blechkleid. Aber Neuigkeiten liefert Mazda trotzdem, denn jetzt steht der Name für das Vehikel fest. Als CX-5 wird er in Serie gehen, um im Revier des VW Tiguan, BMW X1 oder des geplanten Audi Q3 zu wildern. Irgendwie logisch, hören die größeren Brüder doch auf die Namen CX-7 und CX-9. Premierenort für das Serienfahrzeug ist die IAA 2011, Markteinführung wird im ersten Quartal 2012 sein. Das im Stil der neuen Mazda-Formensprache "Kodo – Soul of Motion" gezeichnete Conceptcar fungiert auch als Technologieträger und gibt Ausblick auf die Zukunft der Mazda-Serienmodelle: "SKYACTIV" heißt das Zauberwort, von dem bereits auf der Tokio Motor Show 2009 die Rede war.

Vorschau: Die Stars von New York 2011

Video: Mazda Minagi

Kompakt-SUV feiert Premiere

Der Begriff symbolisiert für die Marke das Ziel einer intakten Natur und sauberen Luft. Praktisch umgesetzt bedeutet das für Mazda: Spar-Motoren, Spar-Getriebe, Leichtbau-Karosserien. Bei der Beschreibung mögen die Japaner es blumig: "Die geduckte Haltung des Fahrzeugs liefert das Abbild eines Geparden, der das Gewicht auf seine Hinterbeine verlagert hat und im Begriff ist, sich auf seine Beute zu stürzen", hieß es in der ersten Mitteilung zum Minagi. Man kann es auch anders ausdrücken. Der Minagi wird mit zahlreichen Sicken auf Sport getrimmt, auch der nach unten abknickende Grill mit einer Verlängerung der Strebe bis in die Scheinwerfer oder der hohe Chromanteil dienen dem Ausdruck hoher Dynamik mit einem Schuss Premiumanmutung. Die weit ausgestellten Radhäuser lassen den Minagi besonders in der Heckansicht breit und stabil auf der Straße stehen. Die hinten schmal zulaufenden Seitenscheiben sehen nicht nur gut aus, sondern sorgen für eine erfreulich schmal ausfallende C-Säule – ein Vorteil für gute Rundumsicht.

Überblick: Alle News und Tests zu Mazda

Innen setzt Mazda auf schwarze Oberflächen, die mit Chrom durchzogen sind und von blauen Instrumenten kontrastiert werden.

Innen setzt Mazda auf schwarze Oberflächen, die mit Chrom durchzogen sind und von blauen Instrumenten kontrastiert werden. Vier Satin-Chromstreben scheinen die Instrumententafel zu stützen, das Cockpit ist fahrerorientiert. Aus vollem Aluminium gefräste Metallkomponenten, einschließlich der Türgriffe, sorgen mit polierten Oberflächen für einen guten Qualitätseindruck. Das vorwiegend in Schwarz gehaltene Interieur wird zusätzlich aufgepeppt von roten Akzentuierungen an den hinteren Rücksitzlehnen und am Fuß der Armauflagen in den Türen. Ob es das aufwändige Interieur bis in die Serie schafft, bleibt fraglich: Antworten gibt es im September 2011 in Frankfurt.

Autor: Jan Kretzmann

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