Mercedes C-Klasse

Mercedes C 30 CDI AMG

Mercedes C-Klasse

— 17.10.2002

AMG macht dem Diesel Beine

540 Newtonmeter in der C-Klasse. AMG zeigt, wie ein Diesel zum Sportwagen mutiert. Mit 231 PS und 540 Newtonmeter.

Diesel und Dynamik, diese Kombination wird immer beliebter. Erst TDI, dann V8, und jetzt geht es richtig ab: Erstmalig rüstet Mercedes-Haustuner AMG ein Dieselmodell auf. Und erhebt den Selbstzünder damit endgültig in die Sport-Liga.

Sein Name: C 30 CDI AMG. Den Diesel-Hammer gibt es in allen drei C-Varianten, Fahrwerk und Optik stammen vom Benziner C 32 AMG (nur Limousine/Kombi). Sobald der Motor gestartet wird, ist es aber vorbei mit den Gemeinsamkeiten. Der C 30 nagelt. Und wie! Der Diesel-Sound ist jederzeit präsent: im Stand, beim Beschleunigen und sogar bei lässiger Gleitfahrt. "Wir haben nicht den größten Wert auf die Dämmung gelegt. Der Motor darf präsent sein", so AMG-Chef Ulrich Bruhnke.

Einige mag das nerven. Man kann das kräftige Genagel aber auch schön finden. Es klingt herrlich mechanisch. Vor allem nach Kraft. Und die hat der 231 PS starke C 30 CDI reichlich. Dass ein Turbodiesel gut spurten kann, ist ja nichts Neues, aber die Vortriebsorgie à la AMG besitzt eine neue Qualität. 6,8 Sekunden braucht er aus dem Stand auf 100 km/h, bei Tempo 250 ist wie bei allem AMG-Modellen Schluss.

Dabei erfolgt die Kraftentfaltung derart spontan und gleichmäßig, dass sie weniger an einen Fünfzylinder erinnert, sondern eher an einen V8. Im Drehzahlfenster von 2000 bis 2500 Touren ist der Schub extrem. 540 Newtonmeter liegen dann an. Für einen Dreiliter-Motor absoluter Rekord. Der neue Dreiliter mit Niedertemperatur-Ladeluftkühler ist sowohl Kraft- als auch Kunstwerk. Die Preise: Das Sportcoupé kostet 45.240 Euro, die Limousine 49.590 und das T-Modell 51.330 Euro.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.