Mercedes Concept B-Class E-Cell Plus: IAA 2011 — 13.09.2011

Der Ampera von Mercedes

Mercedes möchte 2014 eine Plug-in-Hybrid-Version der B-Klasse an den Start bringen. Ihren Clou mopst sie vom Opel Ampera: den Range Extender. Auf der IAA gibt eine Studie einen konkreten Ausblick.

Dass Mercedes Opel Konkurrenz machen will, kommt eher selten vor. Aber ab 2014 wollen die Stuttgarter dem Ampera nacheifern. Dessen Konzept eines Elektromotors mit Range Extender überzeugt auch die Marke mit dem Stern. Auf der IAA steht zunächst mal ein Konzept mit dem Namen B-Class E-Cell Plus, das Appetit auf das folgende Serienmodell machen soll. Ganz neu sind diese Pläne allerdings nicht. Bereits auf der 2009er IAA präsentierte Mercedes eine E-Cell Plus-Version der B-Klasse. Die Fahrzeugdaten sind identisch: Der Elektro-Motor leistet 136 PS Spitze, die Dauerleistung liegt bei 95 PS. Sein Team-Partner ist ein 1,0-Liter-Turbo mit drei Zylindern. Er stellt 68 PS bei 3500 Touren zur Verfügung.

Lesen Sie auch: Die neue B-Klasse auf der IAA

Per Schnellladung soll die Batterie in einer Stunde wieder startklar sein.

Der Ottomotor hat gleich zwei Jobs zu erledigen: Bei Geschwindigkeiten unter 60 km/h lädt er über einen Generator die Lithium-Ionen Batterie auf. Bei höherem Tempo fungiert er zusätzlich als Fahrmotor. So befindet sich die B-Klasse immer im verbrauchsgünstigsten Modus. Unterschreitet der Ladezustand der Batterie eine bestimmte Grenze, schaltet der E-Cell Plus ebenfalls auf Range Extender Betrieb. Aufladen lässt sich der Energiespeicher über eine konventionelle Haushaltssteckdose. Per Schnellladung soll eine Ladezeit von einer Stunde möglich sein. Egal in welchem Modus, die Kraft wird über ein neu entwickeltes Automatikgetriebe auf die Vorderräder übertragen.

Überblick: Die Stars der IAA

Rein elektrisch bringt es die B-Klasse auf eine Reichweite von 100 Kilometern, eine Spitzengeschwindigkeit von 150 km/h und eine Sprintzeit von elf Sekunden auf Tempo 100. Steigt der Benziner mit ein, erhöht sich die Reichweite auf 600 Kilometer. Im kombinierten Fahrbetrieb soll die B-Klasse E-Cell Plus 32 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren. Ihren Platz finden beide Aggregate zusammen mit dem Getriebe und dem Generator vorne im Motorraum. Die Lithium-Ionen Batterie und der Kraftstofftank befinden sich in einem speziell für alternative Antriebe entwickelten Zwischenboden. In diesem "Energy Space" können für andere Antriebsvarianten auch Gas- oder Wasserstofftanks untergebracht werden.

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Zum Serienstart wird es möglich sein, mittels Fernabfrage und -konfiguration Zugriff auf die Plug-in-B-Klasse zu haben. Über eine spezielle Homepage kann man sich beispielsweise über den Ladezustand der Batterie erkundigen oder für angenehme Innenraumtemperaturen rechtzeitig zum Fahrtbeginn sorgen. Auch allerhand Sicherheitsfeatures — wie Fernlicht-, Totwinkel- und Spurhalte-Assistent, eine Schildererkennung sowie einen Park- und Notbremsassistenten – hat das Konzeptfahrzeug an Bord.

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Kommentare zum Artikel (6)

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der der bescheid weiss
19.12.2011, 23:49Uhr

@nixzuschwööör
Sie haben einige grundlegende dinge noch nicht so ganz verstanden. Das macht aber nichts, auch so engstirnige Leute wie sie werden es vielleicht eines tages mal begreifen. Vielleicht.

nixzuschwööör
30.09.2011, 14:30Uhr

Unterm Strich ist der Prius einfach ein Auto für Leute die sich bei Castor-Transporten an die Gleise ketten und meinen damit die Welt zu retten.....wake up.
Der PHEV (+Range Extender) Ansatz hingegen hat da viel mehr Potenzial. So ist es wirklich möglich rein elekrisch zu fahren. Und wenn diese Technik sich etabliert hat, wird sich dementsprechend die Infrastruktur und der Energiewandel, bezüglich Regenerativer Energie ebenfalls ändern. Smart Grid etc. werden bald ebenfalls interessante Begriffe sein....

nixzuschwööör
30.09.2011, 14:30Uhr

Desweiteren wird für den Prius so ein riesiger logistischer Aufwand (in der Produktion) betrieben (sei es Batterieherstellung in China oder sonstwas), dass die Ökobilanz am Ende der Herstellung gegenüber einem normalen PKW schon scheiße aussieht. Die 4,4 Liter sind mit einem normalen Passat TDI ebenfalls zu realisieren....dafür braucht man keinen Hybrid....und dazu gibts dann noch Fahrspaß², der beim Prius einfach nicht (!!) vorhanden ist.

nixzuschwööör
30.09.2011, 14:29Uhr

Junge junge....wenn ich sowas schon lese...priusfan. wtf.
Der Prius ist ne'n Auto für Grünwähler, die am besten noch nen "Atomkraft, nein Danke!" Aufkleber in der Heckscheibe hängen haben....aber hauptsache nen Japaner fahren!
In den Verkauf wird von Toyota massig Geld reingepumpt, damit überhaupt ein Absatzmarkt vorhanden ist. Sonst wäre dieses Gefährt viel zu teuer.

priusfan
28.09.2011, 00:39Uhr

Gegenüber Vollhybriden für den Massenmarkt immer noch viel zu teuer. Ohne einem regenerativen Stromanteil von mindestens 50 % auch mindestens die nächsten 10 Jahre für die Umwelt noch völlig unsinnig. Wie teuer wird auch erst der Benz, wenn der Ampera schon 48000 € kostet? Toyota geht da seit 13 Jahren mit Erfahrung den Weg der kleineren Schritte, mit bereits verkauften Einheiten von 3 Millionen Hybriden. http://www.toyota.de/innovation/hsd/vollhybrid/landingpage.aspx Mein Prius III : 4,4 Liter Benzin, nur 36 Euro KFZ-Steuer, riesig Platz, keine Riemenantriebe i.Motor mehr

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