Mercedes spendiert der G-Klasse eine Modellpflege. Der seit 1979 nahezu unverändert angebotene Geländewagen erhält zum Juni 2012 erneut ein dezentes Facelift. Im Außenbereich beschränkt es sich auf ein paar optische Retuschen: Alle Modellvarianten erhalten LED-Tagfahrlicht und neu gestaltete Rückspiegel, die AMG-Versionen tragen einen neuen Kühlergrill sowie Stoßfänger mit großen Lufteinlässen, dazu kommen rote Bremssättel und erstmals erhältliche 20-Zoll-Felgen. Im Cockpit gibt es frische Armaturen, eine komplett überarbeitete Mittelkonsole und ein Farbdisplay zwischen den Rundinstrumenten im Tacho. Auf der Auto China 2012 wird das geliftete G-Modell erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Mercedes G-Klasse
Edel-Offroader: Das Cockpit der G-Klasse hat Mercedes gründlich überarbeitet.
Bild: Werk
Technisch hat Mercedes die G-Klasse ordentlich aufgepeppt: Serienmäßig an Bord ist nun das Infotainmentsystem Comand Online mit Navi und Internetzugang. Die Palette der Sicherheitsfeatures ergänzen auf Wunsch ein Totwinkel-Assistent, die Einparkhilfe Parktronic sowie der Abstandsregeltempomat Distronic Plus. Das ESP verfügt nun über eine Funktion für Fahrten mit Anhänger und den Bremsassistenten HOLD.

Auto China Peking 2012: Vorschau

Die Motorenpalette beginnt beim Einstiegs-Diesel G 350 Bluetec (3,0 Liter, 210 PS, ab 85.311 Euro). Darüber rangiert der V8-Saugbenziner G 500 mit 5,5 Liter Hubraum und 388 PS. Die AMG-Varianten bietet Mercedes wahlweise als G 63 AMG mit V8-Biturbo und 544 PS bzw. als bärenstarken Zwölfzylinder an. Das doppelt aufgeladene Sechsliter-Agreggat lässt mit 612 PS in puncto Leistung keine Wünsche offen. Der Spritverbrauch von durchschnittlich 17 Litern ist ein anderes Thema – wer den Kaufpreis von gut 264.000 Euro für das Topmodell aufbringen kann, dürfte mit dessen Benzindurst aber kein allzu großes Problem haben.