Mercedes S-Klasse 2013 (W222): Erste Bilder

— 18.03.2013

Erster Blick auf die ungetarnte S-Klasse

Hoppla! Lange vor der offiziellen Weltpremiere ist die Mercedes S-Klasse völlig ungetarnt erwischt worden. So luxuriös kommt der "Maybach light" 2013!

Im Juni 2013 stellt Mercedes die neue S-Klasse vor. Da die Nobel-Tochter Maybach das Zeitliche gesegnet hat, muss die S-Klasse die Lücke in Sachen Super-Luxus gleich mit füllen. Nun wurde die Luxus-Limousine völlig ungetarnt auf einer Testfahrt erwischt. In ihren Abmessungen wird das Mercedes-Flaggschiff sich nicht groß verändern, aber vorn prangt nun ein Riesengrill im Klassik-Look, viel breiter als bisher und dazu gerundet. Seitlich fällt auf, dass eine Blechfalte die dicken Backen des Vorgängers ersetzt. Sie läuft nach hinten geschwungen aus – ein Schelm, wer dabei an gewisse Modelle der VW-Tochter Seat denkt. Auffällig ist das für eine Limousine riesige Glasdach. Das Heck erinnert an den gerade erst präsentierten CLA und steht der großen S-Klasse ausgezeichnet. Das mächtige Gehäuse besteht aus einem Verbund aus Stahl und Aluminium (Letzteres für Dach und Vorbau), sodass wenigstens die Kurzversion unter zwei Tonnen Leergewicht bleibt. Der Produktionsschwerpunkt wird freilich auf der hier gezeigten Langversion.

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Platz hat die neue S-Klasse satt. Die wuchtige Mittelarmlehne ist beheizbar.

Im Innenraum mutiert die S-Klasse demnach zur rollenden Wellness-Oase mit Sitzen mit "Energizing-Funktion" und "Massagefunktion nach dem Hot-Stone-Prinzip". Multimedia-Spielereien auf dem neuesten Stand untermalen den Anspruch, das "beste und sicherste Auto der Welt" zu bauen.Dazu gehört in beiden Fällen höchster Bedienkomfort. Sichergestellt wird er durch eine Vielzahl von Stell- und weiteren Motoren – allein im Innenraum sind davon mehr als hundert im Einsatz. Handgenähtes Leder und der verschwenderische Einsatz edler Hölzer sollen zum "Wohlfühl-Ambiente" aller Passagiere beitragen. Die Schalter mit metallisierten Oberflächen und Perleffekt-Lacken passend zum gewählten Interieur sind ebenfalls neu. Ein neu gestaltetes Display löst das traditionelle Kombi-Instrument ab und vereint zahlreiche weitere Funktionen. Der Riesen-Monitor (Diagonale 30,7 Zentimeter) wirkt wuchtig und ist geteilt, damit er parallel von Fahrer und Beifahrer in unterschiedlicher Weise genutzt werden kann.

Bilder: S-Klasse als Coupé und Cabrio

Mercedes S-Klasse Cabrio Illustration Mercedes S-Klasse Cabrio Illustration Mercedes S-Klasse Coupé Illustration

Überblick: Alle Erlkönige auf autobild.de

Das Parfum: Im Handschuhfach sitzt ein Flakon und verströmt edle Düfte.

Auch hinten muss niemand darben: Fünf verschiedene Fondsitz-Varianten inklusive eines "Executive-Sitzes" mit bis zu 43,5 Grad Lehnenneigung stehen zur Wahl – darauf soll es sich entspannt arbeiten oder relaxen lassen. Anders als früher wurde für die neue S-Klasse zuerst die Langversion (5,25 Meter) entwickelt, die vor allem in den USA und den asiatischen Märkten gekauft wird. Auf ihr basiert die Stuttgarter Luxusklasse mit kürzerem Radstand (5,12 Meter). Gleich drei Neuheiten erhöhen die Sicherheit im Fond: Beim Gurtschlossbringer bewegt ein Elektromotor das Gurtschloss automatisch nach oben und unten. Der Beltbag ist ein aufblasbares Gurtband, das das Verletzungsrisiko von Fondpassagieren beim Frontalaufprall reduzieren kann, indem es die Belastung auf den Brustkorb verringert.

BMW 7er (2016): Erlkönig

BMW 7er (2016) BMW 7er (2016) BMW 7er (2016)
Der Liegesitz ist serienmäßig mit einem sogenannten Cushionbag ausgerüstet. Er verhindert, dass Passagiere bei einem Unfall unter dem Gurt durchrutschen. Überhaupt wird die neue S-Klasse in Sachen Sicherheit ein neues Kapitel aufschlagen. Ein Kamerasystem mit 360-Grad-Rundumblick "6D Vision" wird es ebenso geben wie Voll-LED-Scheinwerfer und diverse Assistenzsysteme. Die Passagiere können sich also nicht nur den verlängerten Rücken massieren lassen und dank der (optionalen) High-End-Soundanlage "Konzertsaal-Atmosphäre" genießen, sondern reisen auch sicher wie in Abrahams Schoß.

40 Jahre Mercedes S-Klasse W 116

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Kommentare zum Artikel (16)

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One2die4
02.04.2013, 15:00Uhr

Ich bin gestern ne Runde mit dem Erlkönig mitgefahren und muss sagen, dass es
auch wenn ich kein Mercedes Fan bin, den aktuellen Audi A8 und 7er BMW um LÄNGEN in Sachen Luxus schlägt.. Das ist der Wahnsinn!

Mo89
31.03.2013, 19:05Uhr

Ohjee die ganzen Audi-Fans kriegen Bange und reden die S-Klasse schlecht. Und das obwohl die S-Klasse fast Perfekt ist. Unauffällig elegant und mit Tradition. Tradition ist übrigends etwas wovon Audi nur träumen kann. Darum verstehen einige das nicht mit dem Grill. Mercedes macht in letzter Zeit alles richtig.

A-Klasse: Verkauft sich besser als A3. War vorher nicht so
CLA: Wird ein Verkaufsschlager. Weil Exklusives Auto.
B-Klasse: Perfekte alternative zum Golf Plus.
C-Klasse: Mopf war ne gute Idee.
E-Klasse: Mopf sieht wieder richtig nach Mercedes-BENZ aus.
CLS: Fast jeder steht auf dieses Fahrzeug.
S-Klasse: Ein Maybach zu erschwinglichen Preisen. Und das in verschiedenen Karosserievarianten.

Hoffentlich kommt so bald wie möglich der R6. Endlich wird Mercedes wieder zu Mercedes-BENZ.

MD68
31.03.2013, 15:23Uhr

Die Frage ist und das versteht Mercedes nicht, Selbstfahrer oder Fahrer. Die S-klasse war oft ein Fahrer-Auto und dem Passagier interessieren die Annehmlichkeiten für den Fahrer nicht.ist man Selbstfahrer,dann will man nicht in einem ICE-Cockpit sitzen. Folglich kauft man eher einen Bentley, M5, X5 oder Chayenne.

robi123
29.03.2013, 07:27Uhr

@giugiaro
Sorry, selten so einen dämlichen Kommentar gelesen.

giugiaro
28.03.2013, 21:53Uhr

Also zum Heckdesign. Jetzt hat Mers noch mehr abgekupfert. Wohin das bei der nächsten Generation der S-Klasse führen kann, lässt sich bereits erahnen. Fast so ähnlich wurde aus dem Dacia Dokker kurzerhand Mercedes Citan gekloppt. Da wurden wenigstens Lizenzgebühren abgeführt.
Ich verstehe nicht, warum die asiatische Hersteller diesem zunehmenden Plagiat so gelassen zusehen.
Vielleicht schmeichelt es, wenn ihre Ideen so einfach mit dem Dreizackstern geschmückt werden?

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