Mini: Brandserie in den USA — 19.10.2011
Mini in Flammen
Ein heißes Eisen: Die US-Fahrzeugsicherheitsbehörde untersucht Berichte über brennende Mini Cooper. Mehrfach sollen Cooper S plötzlich Feuer gefangen haben.
Mini-Besitzer in den USA müssen sich auf einen heißen Herbst gefasst machen: Die Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherhei (NHTSA) hat auf seiner Internetseite mitgeteilt, dass mindestens zwölf Mini Cooper S aus den Baujahren 2007 und 2008 ohne Fremdeinwirkung in Flammen aufgegangen seien. Die Brände entstanden demnach im Motorraum, in fünf Fällen seien die Fahrzeuge komplett ausgebrannt. In acht Fällen sei Feuer ausgebrochen, obwohl der Motor abgeschaltet war. Potenziell könnten etwa 36.000 Fahrzeuge der Marke betroffen sein, laut NHTSA auch andere Modelle nebem dem Mini Cooper S.
Die gute Nachricht: Bei keinem der Brände gab es Verletzte. Jetzt prüft die NHTSA, ob sie eine Rückrufaktion anordnet. Bisher haben weder Mini noch Mutter BMW die Untersuchung durch die Sicherheitsbehörde kommentiert.
Kommentare zum Artikel (7)
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Mit Abbrennautomatik - wie praktisch. In Berlin müssen wir die Autos immer noch manuell abfackeln.
Brennt bestimmt gut, das ganze Plastik im Innenraum, wenn die latte-Tussi beim SMS-Schreiben auf ihrem iphone die Zigarette fallen läßt.
Die US-Fahrzeugsicherheitsbehörde ist doch nur eine Lobbying-Institution der amerikanischen Autohersteller, siehe Toyota-Panikmache letztes Jahr.
Wahrscheinlich sind die german driving machines zu gut, jetzt muss man wieder ein bissl den Markt regulieren...
Und wie war das noch mal mit den paar hundert Audi R8 die auf der Welt rumfahren ? Wie hoch ist bei dem Modell der prozentuale anteil der abgebrannten Fahrzeuge ? Wenn von den letztes jahr 231.000 verkauften Minis mal 12 abbrennen.
Es geht hier um BMW bzw. Mini. Die sind allerdings, wie man z.B. anhand der Innenraummaterialien erkennen kann, ganz klar Verwandte ersten Grades. Aber es ist schön, dass sie jede Möglichkeit für ihren VW-Abwehrkampf nutzen.