Mitsubishi PX-MiEV Concept: IAA 2011

Mitsubishi PX-MiEV Concept Mitsubishi PX-MiEV Concept

Mitsubishi PX-MiEV Concept: IAA 2011

— 17.08.2011

Es MiEVt gewaltig

Aufwärmen statt frisch Kochen: Mitsubishi zeigt auf der IAA eine bekannte Studie als Deutschland-Premiere. Trotzdem ist der PX-MiEV dank seines Antriebskonzepts hochaktuell.

Was machen die Autobauer, wenn sie kein heißes Eisen im Feuer haben? Sie kramen in der Mottenkiste. Mitsubishi macht das auf der IAA 2011 nicht anders, die Studie PX-MiEV stand bereits 2009 auf der Tokio Motorshow. Doch das Antriebskonzept hat nichts von seiner Aktualität verloren: Den Vortrieb besorgen zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse, die Verteilung des Antriebsmoments erfolgt variabel über das elektrische Allradsystem E-4WD und einen Differenzialmotor an der Hinterachse. Ein zusätzlicher 1,6-Liter-Benzinmotor mit 115 PS unterstützt entweder den Vorderradantrieb oder wird als stromerzeugender Generator genutzt. Verbrauch auf den ersten 100 Kilometern: angeblich nur zwei Liter.

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Das Cockpit des PX-MiEV soll an ein Flugzeug erinnern, die Instrumente schimmern blau.

Bei der Optik sind die Japaner erstaunlich zurückhaltend, obwohl die 4,51 Meter lange Studie vollgepackt ist mit High-Tech: Auffällig sind Frontscheinwerfer und Heckleuchten mit LED-Technik und eine neu entwickelte, metallisch wirkende Farbbeschichtung. Die Fensterlinie fällt sehr schmal aus. Das Interieur mit vier Einzelsitzen nennt Mitsubishi "Cocochi", ein Wortspiel für "anheimelnd" oder "gemütlich". Dazu soll das Cockpit an ein Flugzeug erinnern und mit weichem LED-Licht für softe Stimmumg sorgen. Sitzpolster mit Anti-Allergenwirkung, eine UV-A-strahlungsabweisende Verglasung sowie ein Negativ-Ionen-Luftbefeuchter mit Sauerstoffanreicherung zur Verhinderung vorzeitiger Ermüdung klingen eher nach einem Wellness-Hotel als nach einem Auto.

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Außerdem hat Mitsubishi jede Menge Sicherheitstechnik in den PX-MiEV gepackt: So verschafft das neue "Multi-around-Monitorsystem" über Kameras an strategisch wichtigen Punkten der Karosserie dem Fahrer einen lückenlosen Überblick über das Fahrzeug. Ob der Technologie-Träger Chancen auf die Serie hat, lässt Mitsubishi weiter offen. Da ist der i-MiEV schon ein gutes Stückchen weiter, das Stomer-Ei bekommt bereits ein erstes Mini-Facelift. Zum Modelljahr 2012 gibt es ein neues Interieur in Dunkelbraun, eine Fernbedienung zur Voreinstellung von Fahrzeugklimatisierung und Ladezeit sowie zur Anzeige des Batterie-Ladezustands und ein Audiosystem mit CD-Laufwerk und USB-Schnittstelle. Dazu packt Mitsubishi beheizbare Vordersitze, einen akustischen Warner zum Schutz von Personen außerhalb des Fahrzeugs und Ladeeinrichtungen für verschiedene Stromstärken.

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