Motoröl: Ratgeber — 12.10.2011

Nie bis zum letzten Tropfen!

Hat ihr Auto zu wenig Öl? Oder gar das falsche? Dann droht ganz schnell der Motorkollaps. AUTO BILD erklärt die wichtigsten Regeln – so bleibt ihr Motor immer gut geölt.

Warum den Ölstand messen? Wenn was nicht in Ordnung ist, blinkt doch ein Warnlämpchen! Denken Sie auch so? Gefährlich! Laut der Öl-Studie 2011 von Castrol und der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) kontrollieren die meisten Autofahrer den Ölstand selten oder nie. Oder sie verlassen sich ganz auf den Ölwechsel im Rahmen der regelmäßigen Inspektion. Dabei könnte für den Motor schon Alarmstufe Rot gelten, wenn wegen zu niedrigen Ölstands ein Lämpchen aufblinkt. Wir klären die wichtigsten Fragen rund ums Motoröl. Wie oft soll man den Ölstand kontrollieren? Lieber einmal zu oft als einmal zu wenig. Als Faustregel sollten Sie zur Sicherheit bei jedem dritten Tankstopp kontrollieren.

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Welches Öl Ihr Motor braucht, steht in der Bedienungsanleitung des Autos.

Bei einem bekannt höheren Ölverbrauch, etwa bei älteren Fahrzeugen, bitte öfter messen. Zeigt die Ölkontrollleuchte zu geringen Ölstand/Öldruck an, bitte sofort kontrollieren und wenn nötig Öl nachfüllen. Eine Reserve im Kofferraum kann deshalb nie schaden. Warum ist es sinnvoll, das Öl regelmäßig zu wechseln? Auch Motoröl altert und verschleißt. Die Zusätze (Additive) bauen sich mit der Zeit ab, das Öl verschmutzt durch Abrieb, Verbrennungsrückständ und Staub. Häufige Kaltstarts können bei Benzinern zudem zu einer Verdünnung des Öls durch unverbrannte Benzinbestandteile führen. Bei Kurzstrecken bildet sich oft Wasser im Ölkreislauf. Dadurch sinkt die Schmierfähigkeit. Öl in Dieselmotoren verdickt durch die Aufnahme von Ruß.

Regelmäßiger Wechsel ist wichtig

Grundsätzlich gilt: Ständiges Nachfüllen von frischem Öl reicht nicht. Regelmäßiger Wechsel nach Herstellervorgabe ist nötig. Schadet es, wenn man verschiedene Ölsorten mischt? Nein, wenn die Sorten den Vorgaben entsprechen. Das Zumischen höherwertiger Sorten ist unbedenklich. Worauf muss man bei der Wahl des Motoröls achten? Wichtig ist die Freigabe der Motoröle durch die Autohersteller (siehe Betriebsanleitung). Die entsprechenden Codes finden sich auch auf den Gebinden von Markenölen. Kommt es durch nicht freigegebenes Öl zu einem Motorschaden, ist die Garantie des Autoherstellers in Gefahr. Macht der Hersteller keine Vorgaben, müssen Sie auf die europäischen ACEA-Spezifikationen achten. Kann man mit dem richtigen Öl den Verbrauch senken? Ja, Leichtlauföle senken die Reibung im Motor und sparen so Kraftstoff. Überflüssig sind Ölzusätze. Hochwertige Markenöle sind sehr fein abgestimmt. Weitere Zugaben sind überflüssig.

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TSI-Problem

Kommentare zum Artikel (1)

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Jürgen Reiter
10.04.2012, 21:55Uhr

Hallo, ich hoffe hier eine Antwort zu erhalten.
Mazda 6 Kombi 1,8L Benziner 120 PS BJ. 2003 SN 7118 / 258
Lt BANL. soll ein Öl der Spezifikation ACEA C3 oder API SL benutzt werden, also ein Öl
lt wikipedia A3/B3: Premium-Motoröle – besonders scherstabil, SAE 0W-X, 5W-X, 10W-40, 15W-40 für verlängerte Intervalle HTHS-Viskosität ( 3,5 mPa*s)
Selber aber bietet Mazda momentan das Dexelia ultra mit der Spezifikation A5/B5 für alle Benzinmotoren an also Lt. Wikipedia:
(A5/B5: Premium-Leichtlauföle: ähnlich A3 / B4, SAE 0W-30, 5W-30 jedoch abgesenkte HTHS-Viskosität wie A1 / B1 (

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