Neue deutsche E-Autos bis 2019

Neue deutsche Elektro-Autos bis 2019

— 21.12.2014

Alle gegen Tesla

Angriff auf den Vorreiter aus den USA: Jetzt schlagen die deutschen Autobauer gegen Tesla zurück – mit i5, Q6 e-tron, 917 und Ecoluxe.

Der Stachel sitzt tief! Tesla hat mit dem Model S mehr als nur einen Achtungserfolg erzielt gegen Audi A8, BMW 7er und Mercedes S-Klasse. Tesla-Chef Elon Musk und seiner Truppe ist es fast aus dem Nichts heraus gelungen, das deutsche Oberklasse-Establishment in seinen Grundfesten zu erschüttern. Lange genug haben die deutschen Premiumhersteller tatenlos zugeschaut. Jetzt schlagen sie zurück.

Die neuen Stromer sollen hohe Stückzahlen bringen

Von wegen Kleinserie: Mercedes will von seinen Ecoluxe-Modellen bis zu 80.000 Einheiten verkaufen.

Eigentlich ist es unvernünftig, mit getrennten Strategien gegen Tesla anzutreten. Doch Audi, BMW und Mercedes wollen einander nicht in die Karten schauen lassen, ziehen ihr Ding im Alleingang durch. Dabei fahren fast alle Hersteller in der ersten Entwicklungsphase zweigleisig. Zum einen arbeiten sie am batteriegespeisten E-Auto, zum anderen bleibt der Plug-in-Hybrid eine stets präsente Option. Wir stellen Ihnen die Strategien von BMW, Mercedes, Audi und Porsche vor, deren Sauber-und-Spar-Technik immer konkretere Formen annimmt. Schließlich wollen alle schon bald die ersten Stromer auf die Straße bringen, spätestens auf der IAA 2015 mit Concept Cars klotzen und nicht kleckern. Sämtliche Fahrzeuge sind keine Kleinserien-Eintagsfliegen, sondern für fünfstellige Stückzahlen pro Jahr ausgelegt. Die anvisierte Preisspanne reicht von 70.000 bis über 130.000 Euro. Was bedeutet: Wie beim Audi R8 e-tron oder dem BMW i8 handelt es sich bei der Kundschaft um technikaffine und umweltbewusste Sehr-gut-Verdiener.

Mit welchen Modellen die deutschen Autobauer den Elektromarkt aufmischen wollen, sehen Sie in der Bildergalerie.
Georg Kacher

Georg Kacher

Fazit

Endlich haben Audi, BMW, Mercedes und Porsche die Schockstarre überwunden und greifen Tesla an – mit neuen Modellen, neuen Konzepten. Doch damit beim Wechsel von 95 Oktan zu 400 Volt keine Sicherung durchbrennt, muss die Infrastruktur der Ladestationen auf Vordermann gebracht werden.

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